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Spielberichte 1. Herren


An personelle Hiobsbotschaften ist man beim SSV ja mittlerweile gewöhnt. Diesmal meldete sich der erst kürzlich genesene Christian Paquet mit neuen Schmerzen an alter Stelle ab. Weiterhin fehlten natürlich die Langzeitverletzten Engelhardt, Fahrenkamp, Höfer, Klein und Schwinn. Wieder bzw. neu im Kader waren Hussein Issa, Sascha Lenzner und Daniel Jenal. Letzterer, eigentlich in der "Dritten" zuhause, lief sogar von Beginn an auf.
Der Gast aus Rastpfuhl, nach vier Niederlagen in Folge ähnlich unter Druck wie der SSV, übernahm zunächst die Initiative, beschäftigte den SSV in der Abwehr und erzielte den ersten Treffer per Kopfball in der 19. Minute, der wegen Abseitsstellung aber keine Anerkennung fand. Ab Mitte der 1. Halbzeit konnte der SSV das Spiel dann trotz einiger technischer Fehler ausgeglichen gestalten. Es waren nur wenige Höhepunkte zu notieren, beim Duell zweier "Krisen-Klubs" stand Kampf und Spannung im Vordergrund. In der 35. Minute war SSV-Torwart Jan Zenner bei einem Schuss aus spitzem Winkel zur Stelle. Die bis dahin beste Chance hatte Rastpfuhl in der 39. Minute, Zenner hielt aber auch diesen Schuss aus 10 Metern. Zwei Minuten vor der Halbzeit hätte der SSV mit seiner besten (einzigen) Chance der 1. Halbzeit in Führung gehen müssen, Stephan Schweizer kam nach einer Grauvogel-Flanke frei zum Kopfball, aber der Gästetorwart konnte den Ball noch um den Pfosten lenken. Zur Pause hieß es somit 0:0.
In der 2. Hälfte war zunächst der SSV einige Minuten spielbestimmend, hatte dann aber mehrere brenzlige Situationen im SSV-Strafraum zu überstehen. Der FC Rastpfuhl forderte dabei mehrmals Strafstoß, insbesondere in der 57. Minute hatte der SSV Glück, dass Schiedsrichter Bauer bei einem harten Zweikampft nicht auf den ominösen Punkt zeigte. Nachdem Jan Zenner in der 65. Minute eine Rastpfuhler Bogenlampe gerade noch so über die Latte lenken konnte, fiel er endlich, der ersehnte Führungstreffer: Daniel Grauvogel musste in der 70. Minute aus kurzer Distanz nur noch einschieben, nachdem der SSV über die linke Seite durch Jan Neubauer und Pascal Müller einen wunderschönen Angriff gefahren war und Müller den Ball mustergültig auf Grauvogel quergelegt hatte. Den ersten Saisonsieg vor Augen wurde der SSV nun aber wieder etwas nervös und Rastpfuhl drückte auf den Ausgleich. Wieder mussten einige brenzlige Situationen vor dem SSV-Tor überstanden werden (73. wieder Abseitstor Rastpfuhl, 75. Sebastien Leonard rettet in höchster Not, 75. Rastpfuhl fordert erneut Elfmeter). In den letzten 15 Minuten konnte der SSV sich dann aber wieder befreien und schaffte durch einige gefährliche Konter, meist über und mit Jan Neubauer, die notwendige Entlastung für die Abwehr. Das erlösende 2:0 wollte aber nicht fallen. In der letzten Minute reklamierte der Gast wegen angeblichem Handspiel ein weiteres Mal Elfemeter, aber auch diesmal blieb der Pfiff aus, so dass am Ende ein "dreckiges" 1:0 und der erste Saisonsieg unter Dach und Fach war.
Fazit: Mit der richtigen Einstellung, viel Kampf und ein wenig Glück reichte es diesmal knapp zu einem Dreier. Um weiterhin erfolgreich zu sein, bedarf es aber noch einer Steigerung, insbesondere im Spiel nach vorne.
Tor: Grauvogel
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des FCR):


Auch in Bischmisheim sollte der erhoffte und dringend benötigte erste Sieg nicht gelingen. Clemens Baltes war wieder an Bord, dafür musste aber Max Spies wegen Krankheit passen. Pascal Müller und Christian Paquet konnten nach ihren Verletzungen von Beginn an auflaufen.
Zu Beginn stand die SSV-Abwehr zunächst geordnet, nach vorne lief aber nicht viel zusammen. In der 20. Minute fiel dann aber bereits das 1:0 für Bischmisheim im Nachschuss nach einem Pfostenschuss im Anschluss an einen Eckball. Es folgte in der 35. Minute das 2:0, wieder nach einer Standardsituation (Freistoß) und einer Kopfballvorlage. Bischmisheim hatte bis zur Pause noch zwei weitere Gelegenheiten und ging mit einer verdienten 2:0-Führung in die Kabine.
Die Mannschaften waren in der 2. Halbzeit noch nicht richtig auf dem Platz, da fiel auch schon das 3:0 für den Gastgeber (46. Minute). In der 54. Minute keimte beim SSV dann wieder Hoffnung auf, als Christian Paquet etwas überraschend aus 16 Metern den 3:1-Anschlusstreffer besorgen konnte. Der Treffer konnte aber keine großen Kräfte freisetzen, denn die nächsten Gelegenheiten erspielte sich wieder der FVB. Folglich machte der Gastgeber auch das nächste Tor: 4:1 in der 63. Minute per Kopf aus kurzer Distanz nach einem Eckball. Danach tauchte der SSV öfters auch mal in der Bischmisheimer Hälfte auf, aber auch der Gastgeber hatte auch noch Torgelegenheiten. Der SSV-Treffer zum 4:2-Endstand fiel nach einem Angriff über die linke Seite und einer Hereingabe von Sebastien Leonard per Eigentor in der 84. Minute.
Fazit: In Bischmisheim traf der SSV auf einen Gegner, der keinesfalls unschlagbar war, konnte mit einer schwachen Leistung aber einfach nicht überzeugen. Positiv allenfalls das Comeback von Christian Paquet, der sich nach langer Verletzung mit einem Tor zurückmeldete.
Tore: Paquet, Eigentor
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des FVB):
4:2 - mit drei Standards zum Erfolg
Am gestrigen Freitagabend bei miserabelstem Wetter setzte sich der FV 09 Bischmisheim in einer vorgezogenen Partie des 8. Spieltags mit 4:2 gegen den SSV Überherrn durch. Damit baute das Team von Coach Rainer Heilmann seine Erfolgsserie weiter aus. Hier der Bericht von Alexander Bruch. "Dabei war der Sieg weitaus deutlicher, als es das Ergebnis aussagt. Es gibt doch tatsächlich Neues aus der ersten Viertelstunde eines Bischmisser Spiels zu berichten, denn die erste Großchance des Tabellenletzten ging diesmal nicht rein und ansonsten gab es noch einen Flugkopfball nach einer halben Stunde der Überherrner zu bestaunen. Dieser ging knapp am Tor von Schwanke vorbei. Sonst hatte die Partie meist nur eine Spielrichtung, auch wenn den Gastgebern dabei bei weitem nicht alles gelang, so waren die 09er Jungs fast ständig in der Überherrner Hälfte unterwegs. Julian Hollinger vergab eine gute Kopfballchance nach fünf Minuten, und es gab eine Vielzahl an Eckbällen. Einer davon führte zum 1:0, als Dennis Danopoulos goldrichtig stand und den Pfostenabpraller nur noch einschieben brauchte. Der zweite Treffer, sie ahnen es, fiel wieder nach einem ruhenden Ball. Der Experte Daniel Diener trat an und, wenn wir es richtig beobachtet haben bei strömenden Regen und schwarzen Trikots, köpfte Julian Hollinger den Ball quer. Unstrittig ist, dass Rolf Schenn aus kurzer Distanz zum Pausenstand von 2:0 vollendete. So und nach Wiederbeginn ist dem eiskalt leckeren Karlsberg Ur-Pils geschuldet, dass der Autor zumindest weiß, dass Marcel Heilmann auf einmal völlig frei vor dem Tor in Szene gesetzt wurde und flach zum vorentscheidenden 3:0 einschob. Da waren im zweiten Abschnitt keine 20 Sekunden gespielt und den anderen unbekannten Initiatoren dieses Treffers gebührt ein großes Kompliment. Je länger das Spiel dauerte, desto flotter wurden die Bischmisser Kombinationen und man merkte dem Team überhaupt nicht an, dass die Pokalbegegnung erst 48 Stunden her war. Das einzige was darunter leidete, war die Chancenverwertung. Es hätte auch gut und gerne zwischendurch 6:0 stehen dürfen, wenn auch mittendrin auf einmal die Gäste durch einen sehenswerten Distanzschuss auf 3:1 verkürzten. Aber der sehr gut aufgelegte Rolf Schenn krönte per Kopf, richtig vermutet nach einer Ecke, seine Leistung mit dem 4:1. Irgendwann im Dunkeln und bei immer noch strömendem Regen verkürzte so sieben Minuten vor dem Ende Überherrn noch durch einen abgefälschten Schuss auf 4:2. Der hochverdiente Sieg kam am Ende nicht mehr wirklich in Gefahr, weil auch der Schiri kurz vor Schluss einen vermeintlichen Foulelfmeter den Gästen verwehrte.


Gegen den Titel-Mitfavoriten SV Losheim begann die personell gebeutelte SSV-Mannschaft (neben den fehlenden Verletzten war Clemens Baltes beruflich verhindert) verhalten und Losheim übernahm das Kommando. Nach 21 Minuten musste der gerade erst wiedergenesene Michael Höfer in der Überherrner Innenverteidigung wegen Verletzung ausgetauscht werden, so dass taktisch umgestellt werden musste - Torjäger Jan Neubauer wurde nach hinten beordert. Zwei Minuten später ging der Gast mit 0:1 in Führung durch Pascal Schuler, der Torwart Jan Zenner per Rechtsschuss aus zentraler Position 12 Meter vor dem Tor nach einer Hereingabe von der rechten Losheimer Angriffsseite keine Chance ließ. Danach hatte zunächst Losheim noch ein paar gute Szenen, gegen Ende der 1. Halbzeit wurde der SSV aber stärker und drängte auf den Ausgleich. Jan Neubauer hatte dabei mehrere Kopfball- und Freistoßchancen, auch Dirk Wagner kam einmal zum Abschluss, leider blieb es aber beim 0:1 zur Halbzeit.
Überherrn war nach der Pause weiter um den Ausgleich bemüht, doch die besseren Chancen hatte Losheim, das mit Faruk Kremic den überragenden Spieler auf dem Platz hatte. Kremic lenkte das Spiel und machte an diesem Tag den Unterschied aus. Die größten Chancen für Losheim gab es in der 67. und in der 82. Minute, als der Ball jeweils völlig freistehend allein vor Torwart Jan Zenner über das Gehäuse geschossen wurde. Der für den verletzten Höfer eingewechselte Broßette meldete sich dann zu allem Übel auch noch verletzt (77. Minute), konnte aber nicht mehr ausgetauscht werden, da das Kontingent bereits ausgeschöpft war. Er blieb also auf dem Feld, konnte aber nicht mehr richtig eingreifen. So wurde das Übergewicht der Gäste gegen Ende der Partie immer deutlicher und es fielen weitere Treffer von Losheim: In der 83. Minute traf Nicolas Stoffels per Linksschuss aus 10 Metern von halb links und der überragende Spielertrainer Faruk Kremic stellte per Foulelfmeter in der 89. Minute den 0:3-Endstand her. Insgesamt geht der Sieg der Gäste sicherlich in Ordnung.
Fazit: Ein Punkt in sieben Spielen - das spricht für sich. Gegen keinesfalls überragende Losheimer (abgesehen von Kremic) stand wieder einmal eine Überherrner "Notelf" auf dem Platz, deren "Zustand" an diesem Tag einfach nicht ausreichte, um einen oder mehr Punkte zu erspielen. Diesmal war neben den ohnehin verletzten Spielern Clemens Baltes beruflich verhindert. Andere (Höfer, Spies, Müller, Klein, Paquet) sind nach Verletzungen noch nicht richtig fit, müssen aber trotzdem schon (zu früh) ran. Den Hut ziehen muss man nach wie vor vor den "Oldies" Dirk Wagner und Markus Broßette, die sich in der Not zur Verfügung stellen. Es bleibt die Frage, welche Gründe zur angespannten Personalsituation geführt haben und ob diese als alleinige Erklärung für diesen historischen SSV-Fehlstart ausreicht?
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Nach dem Teilerfolg gegen Klarenthal und der ordentlichen Leistung gegen den 1. FCS hofften alle "Überherrner" natürlich auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in Wadern. Leider gesellte sich aber Mittelfeldstratege Max Spies zur üppigen Verletztenliste, so dass die Personaldecke noch dünner wurde. So musste der wiedergenesene Pascal Müller "ohne Training" von Beginn an ran, Stephan Schweizer lief mit gebrochenem Finger auf und "Oldie" Dirk Wagner stand ebenfalls in der Anfangsformation. Auf der Bank saßen mit Christian Bosche, Oliver Dillinger, Daniel Löwenbrück und Markus Broßette außerdem nur Spieler aus dem ursprünglichen Kader der 2. bzw. 3. Mannschaft.
Bei hochsommerlichen Temperaturen Mitte September übernahm die SG Noswendel/Wadern nach etwa 15 Minuten die Initiative, geriet aber überraschend in der 21. Minute mit 0:1 in Rückstand. Stephan Schweizer hatte ein Missverständnis in der Noswendeler Abwehr ausgenutzt und Dirk Wagner von links bedient, der goldrichtig stand und aus kurzer Distanz nur noch den Fuß hinhalten musste. In der 28. Minute folgte sogar das 0:2, diesmal traf Stephan Schweizer selbst per Flachschuss aus 12 Metern. Jan Neubauer hätte in der 30. Minute gar auf 0:3 erhöhen können, als er nach einer schönen Kombination über Dirk Wagner und Daniel Grauvogel in aussichtsreicher Position über das Tor schoss. Dann kam es aber noch vor der Pause knüppeldick für den SSV: Der 1:2-Anschlusstreffer fiel nach 36 Minuten im Nachschuss nach einer Ecke und einer Glanzparade von Jan Zenner. In der 40. Minute wurde der eigentlich gut aufgelegte Stephan Schweizer nach seiner zweiten gelben Karte mit Gelb-Rot vom Platz geschickt (wiederholtes Foulspiel) und der Ausgleich zum 2:2 fiel in der 45. Minute nach einem unglücklichen Querschläger in der SSV-Abwehr per unhaltbarem Schuss aus 16 Metern.
Der ausgelaugte Pascal Müller wurde zu Beginn der 2. Halbzeit durch Markus Broßette ersetzt. Weiterhin in Unterzahl agierend, lautete das Minimalziel, wenigstens den einen Punkt zu sichern. Dies gelang zunächst auch relativ gut, die erste große Chance der 2. Halbzeit hatte sogar der SSV durch Dirk Wagner, der eine mustergültige Grauvogel-Flanke aber leider neben das Tor köpfte (51. Minute). Doch in der 69. Minute war es so weit: Noswendel/Wadern fuhr einen Angriff über die linke Seite und der abschließende Schuss aus 18 Metern landete unhaltbar im Überherrner Kasten - 3:2. Nun war es natürlich in Anbetracht der Unterzahl, der Temparaturen und der körperlichen Verfassung einiger SSV-Spieler nahezu unmöglich, noch etwas zu reißen, dennoch wurde alles versucht, allerdings ohne Erfolg. Als der SSV in der Nachspielzeit alles auf eine Karte setzte, gelangen dem Gastgeber noch zwei Kontertore zum 5:2-Endstand.
Fazit: Der ersehnte Aufwärtstrend wurde jäh gestoppt, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Die Mannschaft hat in der aktuellen Verfassung nichts in dieser Spielklasse zu suchen. Es bleibt zu hoffen, dass die vermissten verletzten Spieler bald wieder dabei sind und eine deutliche Steigerung eintritt.
Tore: Wagner, Schweizer
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der SG):
Endlich ist es geschafft. Der erste Sieg in der neuen Saison ist unter Dach und Fach.
Gegen den SSV Überherrn begann die SG in den ersten 15 Minuten sehr stark. Chancen für Tobias Kochems, Fritz Gard und Jan Grünewald untermauerten die Ambitionen der SG endlich die ersten 3 Punkte zu machen. Aber wie in den ersten Spielen zuvor auch, kam der Gast mit dem ersten Torschuss zur Führung, 0:1! Von diesem erneuten Rückschlag war die Mannschaft verunsichert und ermöglichte so dem SSV Überherrn durch eine weitere Unachtsamkeit nach einem langen Einwurf auf 0:2 zu stellen. Keine 2 Minuten später hatte Gästespieler Neubauer die grosse Chance auf 0:3 zu erhöhen, doch aus 5 Meter ging der Ball aber zum Glück auch 5 Meter vorbei. Nach dieser Tiefschlafphase besann sich die SG wieder auf das Fussballspielen und konnte nach einer Standardsituation den wichtigen Anschlusstreffer herstellen. Nach einem guten Kopfball von Dominik Holz musste Tobias Kochems nur noch den Ball über die Linie drücken. Kurz darauf musste ein Gästespieler vorzeitig zum Duschen und die SG nutzte dies noch vor der Pause zum bis dahin verdienten Ausgleich. Jan Grünewald erzielte mit einem schönen Schuss den Ausgleich. Mit dem Vorteil der Überzahl in Hälfte 2 schien die SG aber am Anfang ihre Probleme zu haben. Viele Abspielfehler und unnötige Ballverluste nach Dribblings liessen keinen richtigen Spielfluss aufkommen. So musste eine Einzelaktion die Führung bringen. Nach Zuspiel von Azad Aslan konnte sich Jan Grünewald erneut als Torschütze feiern lassen. Mit der Führung im Rücken wurde das Spiel aber nicht wirklich besser, Überherrn warf in den letzten 10 Minuten alles nach vorne und der Schiedsrichter machte aus einer Nachspielzeit fast eine dritte Hälfte (8 Min Nachspielzeit ohne erkennbare Verletzungspause). In dieser hektischen Schlussphase konnte die SG noch 2x gegen eine entblösste Überherrner Abwehr 2 Tore nachlegen. Torschütze war 2x Tobias Kochems.
Fazit: Gegen eine nie aufsteckende Überherrner Mannschaft hat es die Mannschaft versäumt, aus der Überzahl in Hälfte 2 mehr Torchancen zu kreieren und das Spiel viel eher zu entscheiden. Der Sieg soll aber auch Mut machen für die schwere Aufgabe nächste Woche beim Tabellenführer aus Siersburg.


Nach den vier Niederlagen in der Liga und dem Pokalaus beim Bezirksligisten in Hilbringen wurden einige Konsequenzen, was den Spielerkader angeht, gezogen. Tayfun Akbas, Hussein Issa, Garry Ordener, Fabien Reinbold und Jonathan Stefane gehörten nicht mehr zum Aufgebot. Da weiterhin auch die Verletztenliste groß war (Engelhardt, Fahrenkamp, Höfer, Klein, Müller, Schwinn und Paquet), musste etwas weiter "ausgeholt" werden: Aus dem Kader der 2. bzw. 3. Mannschaft kamen Daniel Jenal (von Beginn an), Christian Bosche (Ersatztorwart), Markus Broßette und Steven Rink (auf der Bank) dazu. Außerdem wurde Dirk Wagner reaktiviert. Ausgehend vom ursprünglichen Kader, mit dem man einmal in die Saison gestartet war, mussten also insgesamt 12 Mann (!) ersetzt werden. Denkbar ungünstige Vorzeichen also vor den beiden Brocken SV Klarenthal (Tabellenführer) und 1. FC Saarbrücken (Dritte Liga, am Donnerstag).
Und bereits in der 1. Halbzeit beim Spiel gegen Klarenthal waren auch noch die Ausfälle Nr. 13 und 14 zu verzeichnen: Stephan Schweizer zog sich bereits nach 5 Minuten einen Bruch des kleinen Fingers zu und Daniel Jenal konnte nach 38 Minuten wegen einer Muskelverletzung nicht mehr weitermachen. Trainer Andreas Kerber ersetzte die beiden mit den "Oldies" Dirk Wagner und Markus Broßette, die somit einen "71-jährigen" Sturm bildeten. Zusammen mit den anderen Protagonisten sorgten die beiden dafür, dass der Tabellenführer und hohe Favorit aus Klarenthal nicht zu seinem Spiel fand. Die wenigen Klarenthaler Gelegenheiten der 1. Halbzeit machte SSV-Torwart Jan Zenner mit einigen Glanzparaden zunichte (32. Minute, 36. Minute). Die beste Torgelegenheit für Überherrn hatte Jan Neubauer bei einer doppelten Kopfballchance in der 36. Minute, bis zur Pause blieb es aber beim 0:0.
Der zweite Abschnitt begann schlecht für den SSV: Nach einem Zweikampf im Überherrner Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Elfemeterpunkt. Den Strafstoß verwandelte Fundu Kamu in der 51. Minute zur 0:1-Führung für Klarenthal - Jan Zenner war auch an diesem Ball noch dran, konnte das Tor aber nicht verhindern. Jetzt dachten viele (alle?), die Sache sei gelaufen, Überherrn sei nun "fertig" und Klarenthal brächte das Ding nach Hause... Aber der SSV spielte sofort nach dem Rückstand aggressiv nach vorne und nur zwei Minuten nach dem Rückstand gelang bereits der Ausgleichstreffer: Thomas Di Bella setzte auf Links Dirk Wagner in Szene, der wiederum Markus Broßette mustergültig anspielte, der aus 12 Metern mit dem linken Fuß vollendete - 1:1. Danach machte der Tabellenführer zwar wieder überwiegend das Spiel und hatte noch einige gute Chancen, die wurden aber entweder vergeben (68. Minute Kopfball Damir Schumacher, 82. Schuss Damir Schumacher, jeweils knapp vorbei) oder Beute des an diesem Tage überragenden Jan Zenner im Übehrerrner Kasten (Glanzparaden in der 67. und 75. Minute), so dass es am Ende beim 1:1 blieb.
Fazit: Auch ohne die 12 bis 14 "Ausfälle" brachte der SSV eine schlagkräftige Truppe an den Start. Im Unterschied zu den bisherigen Auftritten spürte man, dass diesmal ein "Team" auf dem Platz war, bei dem einer für den anderen gekämpft hat. Klarenthal hatte seinen bisher punktlosen Gegner wohl etwas unterschätzt. Überherrn agierte diszipliniert und mit großem Herz und verdiente sich den ersten Saisonpunkt redlich. Erwähnenswert ist neben der starken Leistung der "gestandenen" Spieler Clemens Baltes, Max Spies und Jan Neubauer auch die tadellose Leistung der bisher unter Kritik stehenden Tim Fritz, Thomas Di Bella und Christopher Hild.
Tor: Broßette
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des SVK):
Am vergangenen Sonntag ließ die 1. Mannschaft des SV Klarenthal ihre ersten Punkte der Saison liegen. Gegen den bis dahin Tabellenvorletzten SSV Überherrn kam das Team von Trainer Alex Stamm nicht über ein 1:1 Unentschieden heraus. In einer mäßigen Partie des SVK konnte Fundu Kamu in der 51. Minute Klarenthal durch einen Elfmeter in Führung bringen, ehe die Hausherren 2 Minuten später schon wieder ausgleichen konnten. Ansonsten gibt es zu dem Spiel nichts zu sagen. Alexander Stamm war richtig bedient nach dem Spiel und forderte für das nächste Spiel wieder mehr Einsatz, denn am kommenden Sonntag kommt der Tabellenführer FV Siersburg zum Topspiel der Verbandsliga Südwest nach Klarenthal.


Di Bella, Engelhardt, Fahrenkamp, Höfer, Leonard, Müller, Paquet, Schwinn - so lautete diesmal die Liste der Abwesenden und Verletzten. Lutz Klein ging außerdem zum wiederholten Male verletzt in die Partie und musste bereits in der 1. Halbzeit ausgewechselt werden. Das soll keine Entschuldigung für die 4. Niederlage in Folge sein, aber sicherlich spielt die Personalsituation auch eine Rolle.
Trainer Andreas Kerber musste sowohl hinsichtlich der Anfangsformation als auch was die Bank anging, reagieren. So lief Daniel Grauvogel erstmals in der Vierer-Abwehrkette auf und als Ersatzspieler standen ausschließlich Spieler aus dem Kader der 2. und 3. Mannschaft zur Verfügung.
Anders als in den ersten drei Spielen musste der SSV bereits in der 1. Halbzeit Gegentore hinnehmen. Das 1:0 fiel in der 15. Minute durch Bersin nach einem Ballverlust des angeschlagenen Lutz Klein. Das 2:0 folgte bereits 8 Minuten später erneut durch Bersin, SSV-Innenverteidiger Tim Fritz machte dabei keine gute Figur. Trotz dieser Nackenschläge gab der SSV aber nicht auf und kam in der 26. Minute durch Stephan Schweizer auf 2:1 heran. Er profitierte im Nachsetzen von einem Reinbold-Kopfball. Danach war der SSV deutlich besser im Spiel und hatte in der 31. Minute Pech, als Reinbold nach einem Schweizer-Freistoß nur die Latte traf. Leider gelang in dieser SSV-Drangphase nicht der ersehnte Ausgleich, sondern der Gastgeber erhöhte nach einem Konter durch Kammer 5 Minuten vor der Pause auf 3:1.
Aber auch jetzt gab sich die Kerber-(Rumpf)Truppe nicht auf und zeigte erneut Kampfgeist. Die Bemühungen wurden in der 59. Minute mit dem 3:2-Anschlusstreffer durch Neubauer belohnt, der aus 12 Metern nach einer zu kurzen FVS-Abwehr traf. Die nun erneut aufkeimende Hoffnung im SSV-Lager erlebte aber nur 1 Minute später den nächsten Dämpfer: Killmann traf für den FVS aus dem Gewühl heraus zum 4:2. Auch jetzt versuchten die Überherrner, noch einmal zurückzukommen und zeigten einen bemerkenswerten Willen, doch wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu... So landete das Leder in der 67. Minute zum zweiten Mal nur am Aluminium - diesmal wurde es von einem FVS-Abwehrspieler bei einer Kopfball-Rettungsaktion dorthin befördert. Jan Neubauer tauchte in der 77. Minute noch einmal in aussichtsreicher Position auf, wurde aber vom Schiedsrichter in angeblicher Abseitsposition zurückgepfiffen. Gegen Ende der Partie gelang leider nicht mehr viel, so dass es beim letztendlich verdienten Sieg der Schwalbacher blieb.
Fazit: Große Personalsorgen, großer Kampfgeist, große Abwehrprobleme, großer Fehlstart...
Tore: Schweizer, Neubauer
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des FVS):
Bereits am Freitagabend spielte unsere 1. Mannschaft vor stattlicher Zuschauerkulisse im Jahnstadion gegen Überherrn. Der Gast hatte bisher noch keinen Sieg eingefahren und war dementsprechend motiviert. Unsere Mannschaft begann aber druckvoll nach vorne zu spielen und erzielte bereits in der 15. Min. das 1:0 durch Dominik Bersin. Für sein gutes Spiel belohnte sich Dominik Bersin selbst zum 2:0 nach 23 Minuten. Nun holte man ein wenig die Luft aus dem Spiel, was allerdings direkt mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 für die Gäste bestraft wurde. Der ebenfalls an diesem Tag wiederum gut aufgelegte Mittelfeldmotor Kai Kammer traf noch vor der Halbzeit zum leistungsgerechten 3:1.
Mit der Verliererrolle wollten sich die Gäste nicht kampflos abgeben und und bedrängten nach der Pause eins ums andere Mal unser Gehäuse. Aber mit guten Paraden hielt unser Torwart das Ergebnis zunächst fest. Es dauerte bis zur 60. Min., als der Gast den Anschlusstreffer zum 3:2 einnetzen konnte. Natürlich drohte nun das Spiel zu kippen, doch im direkten Gegenzug markierte Martin Killmann mit einem Gewaltschuß ins Netz das 4:2. Mit diesem beruhigenden 2-Tore Vorsprung im Rücken spielte unsere Elf bis zum Schlusspfiff konzentriert weiter und verließ als verdienter Sieger den Platz.