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Spielberichte 1. Herren


Zum Schicksalsspiel gegen Abstiegskonkurrent Perl/Besch konnte Trainer Andreas Kerber wieder auf den in der Vorwoche kranken Hussein Issa zurückgreifen. Der langzeitverletzte Nicolas Engelhardt lauerte auf der Bank auf seinen ersten Einsatz.
Das Spiel begann aber mit einem Schock für den SSV: Dritan Kullalli, den Perl als Neuzugang unerwartet "aus dem Hut" gezaubert hatte, war von den Überherrner Abwehrspielern nicht zu bändigen und zog nach nur 5 Minuten aus 18 Metern mit den linken Fuß in die linke untere Ecke ab - 0:1. In einem flotten Spiel ging es nun hin und her und der Gast hätte nach 15 Minuten fast einen weiteren Treffer gelandet, doch Clemens Baltes rettete auf der Linie. In dieser Phase hatte Perl mehr vom Spiel, Überherrn war sehr nervös mit zu vielen Fehlern. Bis zur Pause erholte sich der SSV aber immer besser und hatte in der 26. und 29. Minute seine ersten Chancen bei einem Wagner-Kopfball nach einer Müller-Flanke sowie bei einem Schweizer-Schuss aus spitzem Winkel, leider gingen aber beide Bälle neben das Tor. Perl kam in der 1. Halbzeit nur noch einmal gefährlich auf, SSV-Keeper Jan Zenner musste etwa 30 Meter vor seinem Tor in Libero-Manier retten (27. Minute). Nach 40 Minuten musste Trainer Andreas Kerber erstmals auswechseln. Für den nach einem bösen Foul angezählten Stephan Schweizer kam Sebastien Leonard. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff jubelten die Überherrner Spieler und Anhänger über den vermeintlichen Ausgleich: Jan Neubauer drückte den Ball über die Linie, nachdem der Perler Torwart ihn nach einer Flanke aus der Hand hat gleiten lassen. Doch Schiedsrichter Marx wollte den Treffer wegen angeblichem Foulspiel am Torwart nicht anerkennen, so dass es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Pause ging.
Zur zweiten Halbzeit trat der SSV statt mit Libero wieder mit einer Viererkette an, um mehr Druck nach vorne ausüben zu können. Außerdem kam der immer noch nicht 100%ig genesene Stürmer Nicolas Engelhardt in der 56. Minute ins Spiel, schließlich ging es in diesem Spiel schon fast "um Alles". Bei zwei Kopfballchancen von Jan Neubauer (48. und 59. Minute, jeweils abgeblockt) ließ sich das SSV-Spiel auch ganz ordentlich an. Dann der nächste Schock: Schiedsrichter Marx zeigte SSV-Mittelfeldmann Max Spies nach einem harmlosen Foul die gelbe Karte und zog nur Sekunden später Gelb-Rot, nachdem Max Spies seinen Unmut über die gelbe Karte geäußert hatte. So stand der SSV nun auch noch in Unterzahl da. In der 61. Minute rettete Jan Zenner erneut in Not und in der 62. Minute hätte Perl/Besch bei einem Konter endgültig das 0:2 erzielen müssen, brachte es aber fertig, den Ball am leeren Tor vorbeizuschießen, nachdem alle Überherrner inklusive Jan Zenner bereits ausgespielt waren - Riesenglück für den SSV! Und der sollte sein Glück nutzen: Nur eine Minute später (63. Minute) konnte Jan Neubauer nach einer Ecke von Daniel Grauvogel mit einem herrlichen Kopfball den zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich erzielen. Grauvogel selbst hatte in der 68. Minute bei einem Schuss die Chance, den Führungstreffer zu erzielen, dieser wurde aber gehalten. Überherrn witterte nun seine Chance, der Gast zollte dem hohen Tempo der 1. Halbzeit Tribut und wurde immer müder. Vor dem SSV-Tor wurde es trotz Unterzahl nur noch einmal gefährlich, als Jan Zenner einen Ball fallen ließ, doch Jan Neubauer rettete (84. Minute). In den letzten Minuten spielte der SSV konsequent nach vorne und hatte im Minutentakt gute Torszenen (86. Kopfballablage Neubauer, 87. Pfostenschuss Neubauer in Abseitsstellung, 88. Hereingabe Grauvogel, alle verpassen). Und die Mühe sollte sich lohnen: In der 90. Minute schlug Hussein Issa einen schönen Freistoß von der linken Außenposition in den Strafraum hinein und Nicolas Engelhardt ließ den Ball über den Kopf zum Endstand ins Tor streichen - 2:1.
Fazit: Nach den ersten 60 Minuten hatte man Glück, dass es nur 1:0 für den Gast stand. Die letzten 30 Minuten, also genau der Zeitraum, in dem man einen Mann weniger auf dem Platz hatte, gehörten aber eindeutig dem SSV, der sich die beiden Tore redlich erkämpfte und am Ende daher auch verdiente drei Punkte mitnahm. Die waren aber auch unbedingt notwendig, um überhaupt noch eine Chance beim Kampf um den Klassenerhalt zu haben.
Tore: Neubauer, Engelhardt
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Trotz ganz miesem Regenwetter war der Rasen in Saarlouis gut bespielbar. Auf der Bank nahmen seit langer Zeit wieder die verletzten Spieler Lutz Klein und Nico Engelhardt Platz, die allerdings noch nicht 100%ig einsatzfähig waren und auch nicht eingewechselt wurden.
Das Spiel begann verheißungsvoll für Überherrn, denn Dirk Wagner und Jan Neubauer hatten - jeweils mit einem Kopfball - die ersten Chancen des Spiels, beide Bälle landeten aber über dem Tor. Nach 10 Minuten musste der Saarlouiser Spielertrainer Bonsignore verletzt vom Platz, doch es sollte sich nicht als Vorteil für Überherrn erweisen: Nach einem Ball, der einem Überherrner Spieler außerhalb des Strafraums an die Hand geschossen wurde, zeigte der Schiedsrichter auf den ominösen Punkt. Maik Walter verwandelte den Elfmeter zum 1:0, wobei Jan Zenner noch am Ball dran war (14. Minute). Der Gastgeber war aber auch nach der Führung keinesfalls überragend, so dass die Überherrner Anhänger das Gefühl hatten, dass da noch was drin war. Überherrn kam auch das eine oder andere Mal gefährlich nach vorne, vergab aber die sich bietenden Chancen, so z. B. in der 21. Minute, als Pascal Müller nach einer Flanke den Ball auf den Fuß bekam, diesen aber nicht richtig kontrollieren konnte. In der 2. Hälfte der 1. Halbzeit wurde Saarlouis dann aber immer stärker. Zunächst fiel das 2:0 in der 24. Minute nach einer Ecke durch Robin Jung, der nach einem von Jan Zenner gehaltenen Ball im Nachschuss einlochten konnte. Danach erspielte sich der Gastgeber bis zur Halbzeitpause mehrere weitere gute Chancen, die aber zum Teil kläglich vergeben wurden. Überherrn hatte jedenfalls Glück, dass es zur Halbzeit nur 2:0 stand und somit immer noch eine Aufholchance bestand.
Die zweite Halbzeit begann wieder gut für den SSV (Überherrn), Pascal Müller hatte in der 49. Minute den Anschlusstreffer auf dem Fuß, sein Schuss aus 8 Metern war aber zu harmlos und wurde gehalten. Nach einer Saarlouiser Chance in der 53. Minute, die von Jan Zenner pariert wurde, verflachte das Spiel ein wenig, bis Dirk Wagner im Nachschuss nach einem Neubauer-Weitschuss überraschend zum 2:1 verkürzen konnte (65. Minute) und damit Überherrn wieder ins Spiel brachte. Die nächste Chance ging aber wieder an Saarlouis (69. Minute, Zenner hält glänzend gegen Walter) und das 3:1 für die Gastgeber folgte in der 72. Minute in Anschluss an eine Ecke, unhaltbar per Schuss von der Strafraumgrenze unter die Überherrner Latte. Jan Neubauer hatte in der 77. Minute die größte Chance des ganzen Spiels, sein Kopfball aus kurzer Distanz ging aber an die Latte statt ins leere Tor. Der Anschluss zum 3:2 gelang Jan Neubauer dann in der 86. Minute doch noch, als er einen langen Freistoß per Kopf in die lange Ecke verlängerte. Überherrn drängte in den letzten Minuten noch auf den Ausgleich und nach einem Foul an Stürmer Dirk Wagner in der 88. Minute blieb leider der Pfiff des unglücklich agierenden Schiedsrichters aus. Am Ende brachte der Gastgeber den Sieg über die Zeit.
Fazit: Kämpferisch war die Leistung sicherlich in Ordnung, die Mannschaft hat sich trotz der Gegentreffer nie aufgegeben. Am Ende steht man aber wieder ohne Punkt da, obwohl in Saarlouis, das ohne einige Stammspieler auskommen musste, an diesem Tag sicher einer oder mehrere davon drin waren. Der Abstand zum rettenden Ufer wird so leider immer größer.
Tore: Wagner, Neubauer
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Nach immerhin 7 Punkten aus den letzten 4 Spielen konnte der SSV mit etwas mehr Selbstvertrauen ins schwere Heimspiel gegen die neue Spielgemeinschaft von Limbach und Schmelz gehen. Trainer Andreas Kerber änderte die erfolgreiche Mannschaft des letzen Spieltages aus taktischen Gründen nur auf einer Position: Für Stephan Schweizer war Sebastien Leonard in der Startelf zu finden.
Bereits in der 4. Minute hätte Urgestein Dirk Wagner den SSV nach einer Grauvogelflanke in Führung bringen müssen, sein Kopfball aus wenigen Metern Entfernung landete aber in den Armen von Gästetorhüter Hellriegel. Danach erspielte sich der Gast etwas Übergewicht, die SSV-Abwehr stand aber zunächst gut - bis zur 13. Minute, als nach einem langen Ball nicht energisch genug eingegriffen wurde und Abdullah sich im Anschluss an eine schöne Schmelzer Ballstafette die Chance aus 10 Metern nicht nehmen ließ - 0:1. Es folgten zwei weitere Gästechancen, ehe Überherrn in der 27. Minute seine zweite Großchance vergab: Hussein Issa kam frei zum Schuss, setzte das Leder aber aus 16 Metern über das Tor. Schmelz-Limbach machte es nur 3 Minuten später besser: Der bärenstarke Spielertrainer Nicola Lalla zog aus 18 Metern mit seinem starken Linken ab und der Ball rauschte unhaltbar in den linken Torwinkel - 0:2. Doch auch dieser Rückschlag warf den SSV noch nicht aus der Bahn: Dirk Wagner hatte in der 31. Minute seine zweite Riesenchance, ähnlich wie zu Beginn des Spiels traf er 3 Meter vor dem Tor völlig freistehend per Kopf aber wieder nur den Torwart. Danach verlor Überherrn leider den Faden und der Rest der 1. Halbzeit ging an die Gäste, die in der 37. Minute am guten Jan Zenner scheiterten und in der 40. Minute nach einem SSV-Fehlpass in aussichtsreicher Position den Ball vertendelten. So ging es mit dem 0:2 in die Pause.
Trainer Kerber brachte zur 2. Halbzeit Stephan Schweizer für den glücklosen Dirk Wagner. Zunächst hatte Überherrn Glück nach einem Schmelzer Eckball, als der Ball auf der Linie gerettet wurde (50. Minute), anschließend konnte sich der SSV aber phasenweise ganz ordentlich nach vorne durchspielen, scheiterte aber gleich reihenweise am überragenden Gästetorwart Hellriegel (Kopfball Neubauer 54. Minute, Kopfball Fritz 55. Minute, Kopfball Schweizer 63. Minute, gefährliche Flanke 75. Minute, Chance nach Eckball 76. Minute) oder traf das Tor nicht (Schuss Grauvogel 62. Minute). Und auch in dieser Halbzeit machte es der Gast wieder viel besser: Nachdem Jan Zenner in der 57. und 61. Minute noch weitere Gegentreffer verhindern konnte und auch zwei Gästekonter in der 68. und 70. Minute nicht erfolgreich abgeschlossen wurden, war es in der 75. Minute so weit: Lalla tanzte einmal mehr seine Gegenspieler aus und traf von halblinks aus 12 Metern zum 0:3. Das 0:4 fiel in der 82. Minute, wieder durch Lalla, diesmal aber von der halbrechten Position mit einem Schlenzer in die lange Ecke. Diese Gegentore brachen natürlich die SSV-Moral, der SSV sah sich gegen Ende der Partie nur noch in der Defensive, konnte weitere Gegentore aber verhindern.
Fazit: Insgesamt geht der Gästesieg aufgrund der wesentlich reiferen Spielanlage und der bessere Chancenauswertung in Ordnung. Torjäger Nicola Lalla, der nicht zu halten war und Torwart Christian Hellriegel, der nicht zu bezwingen war, zeichneten sich in erster Linie für den Gästeerfolg verantwortlich. Positiv zu erwähnen ist die hohe Anzahl guter Chancen, die sich der SSV gegen einen übermächtigen Gegner erspielt hat - allerdings ohne dabei einen einzigen Treffer zu landen.
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der FSG):
Die erste Mannschaft konnte beim SSV Überherrn zwar einen deutlichen und letztendlich auch in dieser Höhe verdienten 4:0 - Sieg erringen. Dennoch war Torwart Helli für viele Zuschauer trotz des (erneut) dreifachen Torschützen Nico Lalla der Mann des Spiels, da er in einigen Schlüsselszenen die Duelle gegen die einheimischen Stürmer für sich entschied. Zu Beginn der Begegnung verhinderte er einmal die Gästeführung und einmal den Ausgleich, außerdem hielt er in der ersten Viertelstunde nach der Pause, als die Gastgeber vehement auf den Anschluss drängten, seine Kiste sauber. Dies soll in keiner Weise die Leistung unserer Jungs, die insgesamt ballsicher wirkten und selbstbewusst auftraten, schmälern, aber ruckzuck hat sich ein Spiel auch mal gedreht. Das erste Tor in der Partie erzielte übrigens A. Daoud.


In Bous galt es, gegen ehemalige Überherrner (Feld, Lo Porto, Heigl verletzt) endlich den oder die ersten Auswärtspunkte einzufahren, um den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen nicht ganz zu verlieren. Trainer Andreas Kerber setzte wieder auf Libero und Manndecker - aber auch Bous lief mit dieser Taktik auf.
Nach einem Warnschuss von Daniel Lo Porto in der 2. Minute nach einem Überherrner Fehlpass entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torszenen. Erste Überherrner Torannäherungen gelangen in der 16. und 20. Minute (Weitschuss Spies, Kopfball Müller), ehe Daniel Lo Porto in der 21. Minute erneut im Strafraum zum Zug kam, die Überherrner Abwehr austanzte und aus 14 Metern unhaltbar zum 1:0 einschoss. Doch nur 2 Minuten später gelang bereits der 1:1-Ausgleich durch Jan Neubauer, der einen Freistoß aus 22 Metern um die Bouser Mauer herum in die rechte obere Torecke zirkelte. Es folgte eine gute Überherrner Phase mit weiteren Torszenen (27. Weitschuss Spies, 36. Issa scheitert am Torwart, 40. Freistoß Schweizer) und in der Nachspielzeit sollte auch das verdiente 1:2 fallen: Erneut zirkelte Jan Neubauer einen Freistoß, diesmal aus etwa 20 Metern und flach, an der schlecht gestellten Bouser Mauer vorbei ins Tor, so dass man mit einer Führung in die Pause gehen konnte.
Die erste Torszene der 2. Hälfte hatte der Gastgeber in der 53. Minute, als er sich den Ball im Überherrner Strafraum relativ ungehinder hin und herschieben konnte, ihn aber nicht im Tor unterbrachte. Zwei Minuten später hatte Jan Neubauer bei einem Konter die Chance zu seinem dritten Treffer, er scheiterte aber am Bouser Torwart. Im Gegenzug hatte Bous noch eine kleine Gelegenheit, ehe Überherrn dann doch das 1:3 erzielen konnte. Daniel Grauvogel musste in der 56. Minute nur noch einschieben, nachdem er vom starken Hussein Issa innerhalb des Strafraums mustergültig bedient worden war. Issa selbst hätte in der 63. Minute fast selbst noch getroffen, verfehlte den Kasten aber knapp, so dass Bous in der 66. Minute mit dem 2:3 das Spiel wieder spannend machen konnte: SSV-Keeper Jan Zenner konnte einen Schuss nur nach vorne abklatschen und wieder war es der Ex-Überherrner Daniel Lo Porto, der zur Stelle war und im Nachschuss einlochen konnte. Danach blieb das Spiel ausgeglichen, Bous hatte in der 75. Minute nach einem wunderschönen Angriff über die rechte Überherrner Abwehrseite seine größte Ausgleichschance, doch Jan Zenner hielt den Schuss aus 10 Metern bravourös. Letztlich konnte kein Team mehr wirklich torgefährlich werden und so blieb es beim knappen 3:2-Sieg für Überherrn.
Fazit: Großer Kampf und Leidenschaft beim SSV - der Lohn: drei überlebenswichtige Auswärtspunkte. (Nur) mit dieser Einstellung wird es auch in den nächsten Partien Punkte geben.
Tore: Neubauer (2), Grauvogel
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der FSG):
Erneut wurden die Fans der FSG von der Mannschaft maßlos enttäuscht. Für so eine Leistung gibt es auch keine Ausrede. Hier fehlt einfach der Wille zu gewinnen. Positiv ist das wir durchaus Spieler haben die 90 Minuten rennen und kämpfen und sich nicht aufgeben, aber wenn man als Mannschaft Spieler mitschleppen muss die in 90 Minuten ein Laufpensum absolvieren das ihre Mitspieler in 10 Minuten schaffen und nicht einen einzigen Zweikampf gewinnen, weil sie in keinen Zweikampf hineingehen, dann ist das eine Leistung die einen Einsatz in einer Verbandsligamannschaft in keinster Weise mehr rechtfertigen. Die Mannschaft befindet sich nach dieser Niederlage mitten im Abstiegskampf. Doch nun zum Spielverlauf, zu Beginn war die FSG zwar Feldüberlegen, war aber nicht in der Lage den Gegner unter Druck zu setzten da der Gegner im Spielaufbau nicht gestört wurden und somit auch kaum Fehler machten. Nach einer schönen Einzelaktion von D. Lo Porto ging die FSG mit ihrem ersten und für diese Halbzeit auch einzige Schuss auf das Tor der Gäste nach 20 Minuten in Führung. Doch schon im Gegenzug erzielte Überherrn nach einem unnötigen Freistoß den Ausgleich. Danach spielt sich das Spielgeschehen fast nur im Mittelfeld ab da Bous praktisch ohne Sturm spielte. Unmittelbar vor der Pause musste die FSG einen weiteren Freistoßtreffer hinnehmen. So ein Tor darf man einfach nicht kassieren. In der 2. Halbzeit war Bous zwar bemüht, jedoch fehlte im Angriff weiter jede Durchschlagskraft, so musste man nach einem Konter sogar noch das 1-3 hinnehmen. In der 66. Minute schoss die FSG dann zum ersten Mal in der 2. Halbzeit auf das Tor. Der Gästetorwart konnte den Schuss von J. Ruppenthal nicht festhalten und D. Lo Porto traf zum 2-3. Ein weiterer Treffer der FSG fiel aber nicht da man im Angriff einfach zu schlecht war. So gewann der Gast völlig verdient da er einfach mehr investierte.


Gegenüber der Vorwoche fehlten Pascal Müller (Urlaub) und Thomas Di Bella (Verletzung), dafür stand Stephan Schweizer wieder zur Verfügung. Auf der Bank nahmen ausschließlich Spieler aus dem Kader der 2. und 3. Mannschaft Platz - alle anderen Spieler sind nach wie vor verletzt.
Nach der 7:0-Schlappe in Bachem stellte Trainer Andreas Kerber taktisch um und schickte seine Elf mit einem "modernen Libero" auf dem Platz und ließ die gegnerischen Stürmer "manndecken".
Der Favorit aus Herrensohr übernahm zunächste die Initiative und drängte den SSV in die Defensive. In der 2. Minute landete eine TuS-Bogenlampe überraschend an der Überherrner Torlatte, drei Minuten später hatte der TuS seine 2. Chance, der Heber ging über Torwart Zenner, aber auch über das Tor. Nach etwa einer Viertelstunde konnte der SSV das Spiel aber offen gestalten und hatte in der 21. Minute nach einem Konter über Stephan Schweizer durch Daniel Grauvogel seine erste richtig gute Aktion, Grauvogel zielte aber knapp neben das Tor und übersah den mitgelaufenen Dirk Wagner. In der 23. Minute dann die Führung für den SSV: Hussein Issa trat einen Freistoß aus etwa 30 Metern von halblinks, der dem von der Sonne geblendeten Gästetorwart Hein durch die Hände ins Netz rutschte - 1:0. Die Gäste hatten in der 26., 37. und 40. Minute noch drei gute Offensivaktionen, es blieb zur Pause aber bei der knappen SSV-Führung in einem Spiel ohne viele Höhepunkte.
Auch die zweite Halbzeit begann der Gast etwas schwungvoller gegen einen nervösen SSV, wieder fiel aber das Tor auf Seiten des Gastgebers: Jan Neubauer zog in der 51. Minute überraschend aus 25 Metern ab, traf die Latte und Hussein Issa stand beim Abpraller goldrichtig und schob den Ball aus 14 Metern mit seinem zweiten Treffer flach ins leere Tor - 2:0. Die Gäste aus Herrensohr antworteten mit wütenden Angriffen. Bereits vier Minuten nach dem Tor musste ein SSV-Spieler nach einem Eckball auf der Linie retten, nachdem Torwart Zenner bereits geschlagen war. Und in der 57. Minute fiel auch schon der Anschlusstreffer zum 2:1 per Kopfball aus kurzer Distanz nach einem lang und steil in den Strafraum geschlagenen Freistoß. Es folgten weitere TuS-Angriffe, dabei übertrieb der Gast teilweise das Schinden von Freistößen und Elfmetern und kassierte dafür folgerichtig eine gelbe Karte (64. Minute). Der SSV war aber stark in die Defensive gedrängt und versuchte verzweifelt, die Führung zu halten - 68. Minute Kopfballchance TuS, 70. Minute wieder Rettung auf der Linie, 82. Minute Zenner hält nach schönem TuS-Angriff. Der SSV hatte in der 84. Minute einen Entlastungsangriff, der eingewechselte Markus Broßette brachte den Ball in aussichtsreicher Position aber nicht an den freien Mitspieler. Und so kam es zur turbulenten Schlussphase: Die Gäste drehten das Spiel zunächst mit Toren in der 85. und 87. Minute zum 2:3-Zwischenstand und hätte in der 89. Minute bei gleich mehreren Einschussmöglichkeiten das vierte Tor machen können, Torwart Zenner konnte dies aber verhindern. Und so kam es, dass Jan Neubauer in der Nachspielzeit mit einem Kopfball nach einer herrlichen Flanke von Hussein Issa noch den 3:3-Ausgleichstreffer erzielen konnte.
Fazit: Was die Spielanteile und Chancen insgesamt sowie den Zeitpunkt des Ausgleichstreffers zum 3:3 angeht, muss man mit einen Punkt zufrieden sein. Auf der anderen Seite darf man in der derzeitigen prekären Situation dringendst benötigte Punkte in einem Heimspiel nicht mehr hergeben, wenn man fünf Minuten vor dem Ende noch führt.
Tore: Issa (2), Neubauer
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Wer nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag auf steigende SSV-Aktien gesetzt hatte, wurde in Bachem jäh enttäuscht. Mit einer nochmals ausgedünnten Personaldecke (gegenüber der Vorwoche fehlten Schweizer und Jenal, Di Bella mit Trainingsrückstand auf der Bank) bekam die Kerber-Truppe kein Bein auf den (Kunstrasen-)Boden und ging sang- und klanglos unter.
Bachem, das punktemäßig noch gar nicht so weit vom SSV weg war (6 Punkte Differenz), übernahm von Beginn an die Initiative und ging nach einigen guten Aktionen bereits in der 11. Minute mit 1:0 in Führung, als ein Freistoß zentral in den Überherrner Strafraum geschlagen und dort per Kopf ins Tor verlängert wurde. Erst nach 19 Minuten hatte der SSV seine ersten Offensivaktionen, doch Dirk Wagner verpasste eine Neubauer-Flanke knapp und Hussein Issa schoss aus guter Position weit über das Tor. Das 2:0 folgte prompt in der 21. Minute, auch diesmal konnte sich ein Bachemer Angreifer ungehindert im SSV-Strafraum bewegen, nahm den Ball an, drehte sich und versenkte den Ball aus 14 Metern. Nach einer ungenutzten Kopfballchance von Dirk Wagner in der 24. Minute stand SSV-Torwart Jan Zenner nach einem Abwehrfehler in der 25. Minute erstmals mit einer Rettungstat im Mittelpunkt - etliche weitere Glanztaten sollten folgen. Zunächst machte der Gastgeber aber das 3:0 (29. Minute) mit einem Heber nach einer neuerlichen verunglückten SSV-Abwehraktion. Weitere Tore ließ Jan Zenner trotz guter Bachemer Chancen bis zur Pause nicht mehr zu.
Trainer Andreas Kerber brachte zur 2. Halbzeit den einzig auf der Bank vorhandenen etatmäßigen Erstmannschaftsspieler (Thomas Di Bella), am mauen SSV-Spiel änderte das aber leider nichts - Bachem hatte auch, wieder kräftig unterstützt von der Überherrner Abwehr, die ersten Chancen nach der Pause (47., 50. und 54. Minute - Zenner jeweils zur Stelle). Danach hatte der SSV seine "beste Phase" des Spiels, die mit einer Länge von optimistisch gezählten 10 Minuten allerdings sehr bescheiden ausfiel. Immerhin gelang es dabei, Bachem ein wenig zum Wackeln zu bringen (56. Minute Kopfball Wagner nach Flanke Leonard knapp drüber, 61. Minute Issa vertendelt nach schönem SSV-Angriff, 61. Minute mehrere Chancen nach einer Ecke, u. a. wurde der Ball auf der Linie gerettet, 62. Minute Kopfball Neubauer). Doch dann nahm das Debakel endgültig seinen Lauf: Nach weiteren Rettungstaten von Jan zenner zappelte der Ball innerhalb von vier Minuten gleich drei weitere Male bis zum 6:0 im Überherrner Tornetz (72., 74. und 76. Minute), mit eklatanten Fehlern kräftig unterstützt von einer jetzt völlig desolaten SSV-Mannschaft. Einzig Jan Zenner konnte weiterhin überzeugen, war bei den Toren aber machtlos. Bis zum Ende der Partie stand er im Mittelpunkt des Geschehens und musste sich bei vielen weiteren Bachemer Chancen "nur noch" in der 81. Minute geschlagen geben, als der Gastgeber wie im Training einfach durch die Mitte bis ins Überherrner Tor zum 7:0-Endstand kombinierte.
Fazit: Wenn man mit einem 7:0 noch "gut bedient" ist, spottet weiterer Kommentar jeglicher Beschreibung...
Tore: viele, aber nur für den Gegner
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der SF):
Die Heimmannschaft übte von Anfang an druck auf den Gegner aus und ging in der 11. Minute folgerichtig durch einen Kopfball von Janek Ripplinger in Führung. Daraufhin entwickelte sich eine sehr einseitige Partie und die Sportfreude schraubten ihr Torekonto bis zur Halbzeit auf ein 3:0 hoch. Am Anfang der 2. Halbzeit kam Überherrn besser ins Spiel und hatte auch 1-2 Chance um den Anschlusstreffer zu markieren. Nach einer Viertelstunde berappelten sich die Bachemer wieder und spulten ihr Programm ab. So traf Jeffrey Mike mit seinem 2. Tor zum 4:0 in der 72. Minute. Daraufhin fielen bis zur 81. Minute noch 3 weiter Tore und die SF gingen als verdienter Sieger vom Platz. Das 7:0 gibt Selbstvertrauen für das nächste Spiel, gegen den Tabellenführer aus Siersburg.