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Spielberichte 1. Herren


Talamona, Engelhardt, Fahrenkamp, Höfer, Paquet, Issa, Keil, Schwinn, Wagner - das ist nicht etwa die Aufstellung aus Freisen, sondern die Liste der fehlenden bzw. angeschlagenen Spieler, wobei Johan Talamona und Nicolas Engelhardt trotz Verletzung je eine Halbzeit spielen konnten. Aufgrund der Personalsituation musste Trainer Markus Kneip das Team erneut umbauen - Patrick Szefer rückte nach seiner "Auszeit" wieder in die Anfangsformation.
In den ersten 30 Minuten sahen die Zuschauer in Freisen eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für Überherrn, das einige gute Offensivaktionen hatte und in der 30. Minute nach einem langen Pass auf Nicolas Engelhardt eigentlich hätte in Führung gehen müssen, doch dieser brachte den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig unter Kontrolle. Nur eine Minute später musste man dafür den überraschenden 1:0-Gegentreffer (18-Meter-Schuss ins linke untere Toreck) hinnehmen. Den verdienten 1:1-Ausgleich besorgte Stephan Schweizer in der 38. Minute mit einem hart getretenen Freistoß von der linken Seite, der von einem Freisener Spieler ins Tor abgefälscht wurde. Doch kurz vor dem Pausenpfiff geriet man erneut in Rückstand. Freisen wurde durch einen SSV-Fehler in der Vorwärtsbewegung zum Kontern eingeladen, trug diesen mustergültig über die linke Angriffsseite vor und schloss die Flanke aus 8 Metern zum 2:1 ab. Trainer Markus Kneip zeigte sich in der Pause mächtig angefressen und bemängelte, dass immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden.
Es folgte eine der besten 2. Halbzeiten der ganzen Saison. Endlich hatte man hinten auch mal wieder Glück (59. Pfostenschuss Freisen nach einem Konter) und einen überragenden Zenner (Glanzparaden in der 68. und 72. Minute bei einem Freistoß und einem Kopfball aus kurzer Distanz) und vorne machte man plötzlich die "Dinger" weg: Sekunden nach dem erwähnten Pfostenschuss von Freisen, der das 3:1 bedeutet hätte, konnte Tim Fritz nach einer Kopfballvorlage von Jan Neubauer mit dem linken Fuß aus 12 Metern den 2:2-Ausgleich erzielen. Stephan Schweizer sorte mit seinen Toren Nr. 2 und 3 in der 65. und 76. Minute dann für die Vorentscheidung (aus 12 Metern in den Winkel nach Vorlage Fritz und Schlenzer aus 15 Metern in den Winkel nach genialer Vorarbeit Talamona), ehe Jan Neubauer nach einem Spies-Pass in Penalty-Art alleine auf den Torwart zulief, beim Abschluss aber an diesem scheiterte (81. Minute). Der 5. Treffer sollte aber dennoch fallen: In der 84. Minute war es der starke Johan Talamona, der von Jan Neubauer herrlich freigespielt wurde und aus 7 Metern den 2:5-Endstand herstellte.
Fazit: Es geht doch - diesmal war alles ganz anders als sonst. Die Überlegenheit wurde endlich auch mal in Tore und Punkte umgesetzt.
Tore: Schweizer (3), Fritz, Talamona
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Das Spiel wurde überschattet von der schweren Verletzung von SSV-Stürmer Felix Fahrenkamp. Der zweifache Torschütze wurde in der Aktion, als er das 4:1 markierte (82. Spielminute), bei einem Zusammenstoß mit dem Steinbacher Torwart schwer verletzt (Schienbeinbruch). Das Spiel wurde nach der Verletzungspause nur noch kurz wieder angepfiffen und unter Absprache der beiden Trainer nach wenigen Sekunden beendet, da im Überherrner Waldstadion alle Anwesenden geschockt waren.
Zum Spiel:
Trainer Markus Kneip musste die Mannschaft erneut umbauen, da neben Höfer, Talamona, Paquet, Issa und Schwinn diesmal auch der zuletzt starke Nicolas Engelhardt nicht zur Verfügung stand. Gegen relativ harmlose Gäste reichte Überherrn eine durchschnittliche Leistung zum Sieg.
Das 1:0 erzielte Felix Fahrenkamp in der 7. Minute aus 6 Metern nach einem herrlichen Angriff über links und einer mustergültigen Hereingabe von Pascal Müller. Auch anschließend bestimmte der SSV das Geschehen, so dass der 1:1-Ausgleich in der 21. Minute völlig überraschend "aus dem Nichts" mit der ersten Steinbacher Chance fiel. Dabei sah die rechte Überherrner Abwehrseite nicht besonders gut aus. Nur 3 Minuten später antwortete der SSV mit dem erneuten Führungstreffer, Jan Neubauer traf zum 2:1 mit dem Kopf, Vorbereiter war erneut der starke Pascal Müller von links. Überherrn spielte weiter überlegen und hätte in der 30. Minute durch Baltes die Führung weiter ausbauen müssen, aber stattdessen hatte Steinbach in der 38. Minute eine Riesen-Chance zum Ausgleich bei einem Kopfball nach einem lang getretenen Freistoß, die aber ebenfalls ungenutzt blieb. Überherrn boten sich noch einige weitere Gelegenheiten, es ging aber ohne weitere Tore mit einer verdienten 2:1-Führung in die Halbzeitpause.
Die 2. Hälfte begann mit einem Paukenschlag: In der 47. Minute setzte Stephan Schweizer einen Kopfball an den Pfosten, die Flanke kam erneut von Pascal Müller. Danach verflachte die Partie zunehmend. In der 79. Minute konnte Jan Neubauer aber zumindest das vorentscheidende 3:1 erzielen. Er setzte sich nach einem Spies-Pass in zentraler Position durch, umspielte den Torwart und schob souverän ein. Drei Minuten später kam es dann zum traurigen Höhepunkt des Spiels, als Felix Fahrenkamp im Strafraum den Ball am herausstürmenden gegnerischen Torwart vorbei ins Tor beförderte, dabei aber vom Torwart so unglücklich getroffen wurde, dass er mit einem Schienbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Fazit: Über diesen teuer erkauften Sieg konnte sich leider niemand freuen.
Tore: Fahrenkamp (2), Neubauer (2)
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des TuS):
Steinbach musste stark ersatzgeschwächt bei der SSV Überherrn antreten und verlor die Begegnung mit 1:4 Toren.
Nach anfänglichem Abtasten erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen bereits nach sieben Minuten nach einer Flanke von der linken Seite in Führung. Steinbach hielt dagegen und Benjamin Veith erzielte nach herrlicher Vorarbeit von Benny Hollemeyer in der zwanzigsten Minute den 1:1 Ausgleich. Nur vier Minuten später ging die Heimelf jedoch nach einer Unachtsamkeit in der TuS-Defensive erneut in Führung. Alle Bemühungen den erneuten Ausgleich zu erzielen, blieben ungenutzt und so blieb es bis zur Pause bei der 2:1 Führung für die Gastgeber.
Im zweiten Spielabschnitt war der TuS phasenweise optisch überlegen, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. Überherrn nutzte dann in der neunundsiebzigsten Minute einen Entlastungsangriff und erzielte das vorentscheidende 3:1. Nur drei Minuten später erhöhte Überherrn auf 4:1, wobei sich der einheimische Stürmer schwer verletzte. Nach erster Diagnose erlitt der Überherrner Spieler einen Schienbeinbruch, wonach Schiedsrichter Jörg Probst die Begegnung unmittelbar nach der Erstversorgung wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit beendete.
Der TuS Steinbach wünscht dem jungen Überherrner Spieler an dieser Stelle gute Besserung und schnellstmögliche Genesung.


Bereits vor der Abfahrt nach Losheim gab es Probleme, da einige Akteure nicht zum Treffpunkt in Überherrn erschienen. So stand Johan Talamona für diese Partie völlig unerwartet nicht zur Verfügung und Tayfun Akbas trudelte mit Verspätung erst in Losheim ein. Trainer Markus Kneip nominierte daher kurzfristig Steven Rink nach, der sich auch promt zur Verfügung stellte.
Trotz dieser unangenehmen "Vorgeschichte" stellte der SSV in der 1. Halbzeit die bessere Mannschaft. Stephan Schweizer donnerte einen Freistoß aus etwa 20 Metern direkt über die Mauer an die Latte - super Freistoß, aber leider nicht drin. Das 1:0 für Losheim (17. Minute) war dann schön herausgespielt nach einer Ecke. Ein Losheimer Spieler kam kurz, ließ den Ball zum Eckballschützen zurückprallen, der ihn direkt an die Strafraumgrenze auflegte, wo Jens Justinger lauerte und die Kugel an Freund und Feind vorbei reindreschte. Felix Fahrenkamp tauchte danach einmal gefährlich in der Losheimer Hälfte auf, schlug aber einen unnötigen Haken und vergab so leichtfertig diese Chance. Der Ausgleich fiel aber verdientermaßen in der 39. Minute durch Nicolas Engelhardt. Er wartete auf einen Fehler, als der Ball in der Losheimer Abwehrreihe bei schlechten Platzverhältnissen hin und her gespielt wurde. So erkämpfte er sich das Leder, lief allein auf den Torwart zu und machte das Ding souverän rein. Mit dem 1:1 ging es dann in die Pause.
Die 2. Halbzeit war aus Überherrner Sicht leider weniger gut. Wieder einmal wurde ein dummes Tor kassiert: Losheim hatte in der Nähe der Mittellinie einen Freistoß, der einfach lang in den 16er geschlagen wurde und fast schon auf der Außenlinie spitzelte Daniel Mohm den Ball zum 2:1 in die lange Ecke (71. Minute). Anschließend hatte Überherrn noch einige Chancen, so z. B. durch Tayfun Akbas, der den Ball nach einem Angriff über links im Strafraum nicht richtig traf oder durch Clemens Baltes, der direkt in die Arme des Torwartes köpfte. Das Tor fiel aber für Losheim in der Schlussminute zum 3:1, erneut durch Daniel Mohm - danach war direkt Feierabend.
Fazit: Auch beim starken Losheim wäre ein Punkt oder mehr drin gewesen, hätte man die bestmögliche Leistung über 90 Minuten auf den Platz gebracht.
Tor: Engelhardt
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Nach relativ erfolgreichen acht Punkten aus den vergangenen vier Spielen folgte im Heimspiel gegen den Vorletzten eine herbe Schlappe. Neben den Verletzten Max Spies und Hussein Issa fehlte auch Trainer Markus Kneip, der das Spiel erkrankt zuhause per "Live-Ticker" am Telefon mitverfolgen musste. Für ihn hatte Dieter Vier das sportliche Kommando übernommen.
Überherrn fand von Beginn an nicht richtig ins Spiel und ließ dem Gast, der ebenfalls nicht sonderlich überzeugte, zu viel Platz. Nach einigen wenigen Chancen auf beiden Seiten (18. Minute Bliesmengen, 20. Kopfball Neubauer für den SSV) fiel in der 30. Minute die nicht unverdiente Führung für die Gäste. Yanick Zapp traf per Kopf aus kurzer Distanz nach einem Eckball. Nach einer Phase der Desorientierung (34. Lattenschuss für Bliesmengen) bäumte sich der SSV noch einmal auf, konnte aber bis zur Pause keinen Treffer mehr erzielen, so dass es mit dem 0:1 in die Pause ging.
Es sollten in der 2. Halbzeit aber noch sechs weitere Tore fallen, die Telefonleitung zu Trainer Markus Kneip glühte. Bereits in der 47. Minute erzielten die Gäste das 0:2, erneut durch Yanick Zapp, nach einem Missverständnis in der SSV-Abwehr zwischen Torwart Nils Reimsbach und einem Abwehrspieler. Doch Überherrn schlug postwendend zurück: In der 49. Minute machte Nicolas Engelhardt das 1:2 mit einem schönen Rechtsschuss in die linke untere Ecke. Danach war endlich Leben in der Partie und Überherrn war um den Ausgleich bemüht. Nicolas Engelhardt hatte diesen in der 66. Minute auf dem Fuß, zielte aber knapp neben das Tor. Das zu diesem Zeitpunkt noch vom Abstieg bedrohte Bliesmengen-Bolchen machte es besser und erhöhte in der 67. Minute auf 1:3 durch Mathias Munz nach einem Konter und einem erneuten Fehler in der SSV-Defensive. Doch der SSV kam auch jetzt wieder heran: In der 71. Minute war es erneut Nicolas Engelhardt, der Hoffnung im Überherrner Lager aufkeimen ließ. Er erzielte den erneuten Anschluss mit einem satten Schuss ähnlich dem ersten Tor. Der Ausgleich sollte aber nicht gelingen. Stattdessen fiel das vorentscheidende 2:4 per Eigentor von Überherrn nach einem Konter und einer Flanke von rechts (75. Minute) sowie das 2:5 durch Mathias Munz, ebenfalls nach einem Konter per Flachschuss im Anschluss an einen Pass in den Rücken der Überherrner Abwehrkette.
Fazit: Das war eine ganz schwache Leistung. Sehr enttäuschend, wie kopflos sich die Mannschaft beim Fehlen des Trainers präsentiert hat.
Tore: Engelhardt (2)
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des SVB):
Mit einer starken Vorstellung konnte der SVB den endgültigen Klassenerhalt in Überherrn fix machen. Der SVB musste beruflichbedingt auf Manuel Bonengel und verletzungsbedingt auf Benjamin Schiehl verzichten, der im Spiel gegen Saar05 eine Gerhirnerschütterung erlitt. Dafür standen Spielertrainer Jean-Pierre Adam und Dirk Meiser wieder zur Verfügung. Der SVB begann zunächst defensiv und lauerte auf Konter. Zudem wurde die Überzahl durch Viererkette der Gastgeber durch hervoragendes Stellungsspiel kompensiert. Der SVB hatte zunächst auch die besseren Chancen. Doch Yannick Zapp vergab freistehend vor dem Tor. Überherrn hatt seinerseits auch zwei riesen Möglichkeiten zur Führung, scheiterte jedoch an Stefan Ruppert oder der SVB Abwehr. Mitte der ersten Halbzeit erzielte Yannick Zapp per Kopf die umjubelte Führung. Danach setzten Roman Ziegler einen strammen Schuss an die Latte. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich Sebastian Stark, sodass man in der Halbzeit wechseln und taktisch umstellen musste. Für ihn übernahm Roman Ziegler die Mittelfeldposition und Mark Braun übernahm die Liberoposition. Kurz nach der Halbzeit erzielte wiederum Yannick Zapp das 2:0. Die Vorentscheidung? Leider nicht, denn Überherrn erzielte fast im Gegenzug den 2:1 Anschlusstreffer und hatte soagr noch das 2:2 auf dem Fuß. Der SVB lauerte weiter auf Konter und nach schönem Pass von Jean-Pierre Adam erzielte Mathias Munz das 3:1. Doch auch dieser 2 Torevorsprung hielt nur wenige Minuten. Der gleiche Überherrner Spieler konnte wieder auf 3:2 verkürzen. Doch in der Folgezeit zeigte der SVB den stärkeren Willen und wiederum nach Vorarbeit von Jean-Pierre Adam erzielte Mathias Munz das 4:2. Jetzt ließ der SVB nichts mehr anbrennen und keinen Chancen mehr zu. Zudem gelang Mathias Munz mit seinem dritten Treffer den 5:2 Endstand. Der SVB hat somit mit einer ganz starken Vorstellung den Klassenerhalt geschafft und kann in den letzten Spielen befreit aufspielen.


Trainer Markus Kneip fuhr mit einem arg ausgedünnten Kader nach Limbach. Die verletzten Höfer, Paquet und Schwinn sowie der beruflich verhinderte Baltes waren gar nicht dabei, Zenner und Engelhardt konnten wegen Krankheit bzw. Verletzung zunächst nur auf der Bank Platz nehmen.
Die ersten 15 Minuten des Spiels gehörten dem Gastgeber. Dabei zeigte es sich bereits, dass besonders auf Stürmer Christian Hilden ein Auge zu werfen war, der sich immer wieder in der Luft, aber auch dem Boden durchsetzen konnte. Der für Jan Zenner das Tor hütende Nils Reimsbach wurde in der 12. Minute bei einem Limbacher Angriff durch die Mitte erstmals ernsthaft gefordert und konnte den Führungstreffer der Gastgeber verhindern. Ab der 16. Minute konnte der SSV das Spiel dann aber mehr und mehr offen gestalten und sich bis zur Pause sogar ein Übergewicht erspielen. Es wurden dabei ca. ein halbes Dutzend guter Gelegenheiten herausgespielt, die besten Chancen vergaben Felix Fahrenkamp in der 34. Minute, als er von Jan Neubauer freigespielt wurde, aber vertendelte statt direkt abzuschließen und Hussein Issa in der 42. Minute, als er einen Nachschuss aus aussichtsreicher Position neben das Tor setzte. Tim Fritz hatte zuvor aus 22 Metern beherzt abgezogen, so dass der Limbacher Torwart den Ball nicht festhalten konnte. Auch Limbach tauchte noch einige Male vor dem SSV-Tor auf, hatte aber keine zwingenden Chancen. So ging es torlos in die Pause.
Auch in der 2. Halbzeit kam der SSV zunächst nicht in die Gänge und ließ sich etwa 10 Minuten lang in die Defensive drängen. In der 54. Minute musste Ronny Keil in letzter Sekunde bei einem Limbacher Angriff retten. Nach insgesamt 1 Stunde Spielzeit wurde es dann aber wieder besser. Jan Neubauer hatte in der 63. Minute nach guter Vorarbeit von Stephan Schweizer die Überherrner Führung auf dem Fuß, sein Heber verfehlte das Tor aber knapp. Danach ging es hin und her, bei einbrechender Dunkelheit war großer Kampf auf dem Limbacher Kunstrasen angesagt. Dabei war eine gewisse Fehlerquote im Spiel nach vorne beim SSV nicht zu verkennen, die Abwehr stand aber trotz der personalbedingten veränderten Zusammensetzung stabil. In der 68. Minute kam Nicolas Engelhardt ins Spiel und sollte in der 80. Minute zum entscheidenden Mann werden. Max Spies schlug einen langen Ball aus der eigenen Hälfte zentral nach vorne, Engelhardt nahm diesen gekonnt mit, setzte sich im Zweikampf gegen seinen Gegenspieler durch und schob den Ball am herausstürmenden Torwart vorbei flach ins Tor - 0:1! Danach wurde gut verteidigt, erst in der Nachspielzeit wurde es noch einmal kurz brenzlig, letztendlich blieb es aber beim ersten Auswärtssieg des Jahres.
Fazit: Allen personellen Problemen zum Trotz lieferte man eine konzentrierte Vorstellung ab, die mit einem Sieg belohnt wurde. Aus Sicht der symphatischen Gastgeber wäre sicherlich auch eine Punkteteilung angemessen gewesen.
Tor: Engelhardt
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Gegen Bischmisheim sollte endlich der erste Dreier des Jahres eingefahren werden. Bei herrlichem Wetter rückten Ronny Keil und Stephan Schweizer wieder in die Startelf, die angeschlagenen Engelhardt, Paquet und Talamona nahmen auf der Bank Platz.
Der SSV nahm von Beginn an das Spiel in die Hand. Bereits in den ersten Minuten wurden Chancen für Hussein Issa (Kopfball), Neubauer (vertendelte kurz vor dem Tor) und Schweizer (verpasste knapp) erspielt. In der 18. Minute hatte der Gast durch einen Fehler in der SSV-Abwehr eine Gelegenheit, Lutz Klein rettete aber in letzter Sekunde. Es folgte eine weitere Bischmisheimer Gelegenheit, Torwart Jan Zenner hielt aber den Schuss aus kurzer Entfernung aus der 20. Minute. Eine Minute später war Torjäger Jan Neubauer mit dem 1:0 zur Stelle. Er verwertete einen Traumpass von Clemens Baltes im Nachschuss. Es folgte in der 28. Minute eine Chance für Felix Fahrenkamp und in der 29. Minute das 2:0, wieder durch Jan Neubauer: Erneut war Clemens Baltes der Vorbereiter, er flankte von der linken Seite und Neubauer vollendete aus kurzer Distanz. Auch danach hatte Überherrn mehr vom Spiel (31. Angriff über Fritz und Issa, 31. Schuss Schweizer, 35. Linksschuss Issa), ehe auch der Gast mal wieder in der Überherrner Hälfte auftauchte. Zur Pause blieb es aber beim 2:0 und damit war Bischmisheim noch gut bedient.
In der 2. Halbzeit standen zur Überraschung aller zwei andere Mannschaften auf dem Platz. Bischmisheim spielte nun plötzlich Fußball und Überherrn ließ die Aggressivität und den Elan der 1. Halbzeit vermissen. Nach einer ersten Chance in der 48. Minute für den Gast (Kopfball) fiel bereits in der 51. Minute der 2:1-Anschlusstreffer. Christopher Schmitt tauchte nach einer Flanke völlig freistehend im Überherrner Strafraum auf und konnte in aller Ruhe Keeper Jan Zenner umkurven und den Ball über die Linie drücken. Nach einer weiteren Bischmisheimer Gelegenheit (54. Minute) verbesserte sich das Überherrner Spiel wieder etwas und es folgten die ersten Offensivaktionen der 2. Halbzeit (60. gute Aktion Schweizer, 63. Kopfball Neubauer). In der 68. Minute stand Jan Zenner im Mittelpunkt. Zunächst hielt er einen Schuss aus dem Gewühl heraus glänzend, bei einem weiteren Angriff der Gäste in der gleichen Minute verschätzte er sich etwas bei einem langen Ball und eröffnete den Gästen so eine Kopfballchance, die aber ungenutzt blieb. Danach konnte sich Bischmisheim nicht mehr wirklich durchsetzen und Überherrn konterte noch mehrmals, tappte dabei aber regelmäßig in die Abseitsfalle der Gäste. Christian Paquet hatte in der 85. Minute das 3:1 auf dem Kopf und der überragende Clemens Baltes hätte in der Nachspielzeit seine Leistung mit einem Tor krönen können, es blieb aber beim 2:1 und damit beim ersten Dreier des Jahres.
Fazit: Eine richtig gute Halbzeit reichte diesmal für den Sieg.
Tore: Neubauer (2)
>> Mannschaftsaufstellungen und Infos zum Spiel
Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des FVB):
Niederlage in Überherrn nach verschlafener erster Halbzeit
Die Erkenntnis, dass ein Unentschieden nach den zwei grundverschiedenen Halbzeiten beim gestrigen Verbandsliga-Spiel gegen Überherrn auf holprigem Naturrasen das gerechtere Ergebnis gewesen wäre, ist für Spieler, Trainer und Fans des FV 09 Bischmisheim nur ein schwacher Trost. Es bleibt die Frage, warum unsere Mannschaft lange Zeit keine Einstellung zu Gegner und Platz gefunden hat? Wille und Einsatz waren insbesondere in den zweiten 45 Minuten deutlich zu sehen. Im entscheidenden Augenblick fehlte dann aber auch das nötige Quentchen Glück, um das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Der SSV Eintracht Überherrn war nämlich nur im ersten Abschnitt besser, zielstrebiger und treffsicherer, führte da hochverdient 2:0. Gegen nachlassende Gastgeber hatte Kapitän Christopher Schmitt sein Team mit dem Tor in der 51. Minute zum 1:2 herangebracht und Eric Fuhr in der 69. Minute die dickste aller Ausgleichschancen. Aber am Ende konnte nur die Heimelf jubeln. Dass auch die Schiris einen schwachen Tag erwischt hatten, will ich hier nicht unerwähnt lassen.
Ein herrlicher Frühlingstag im Waldstadion in Kerlingen. Wieder hatten viele Anhänger unsere Elf zu diesem Auswärtsspiel beim 14. in der Tabelle begleitet. Trainer Volker Görgen musste verletzungsbedingt erneut umstellen. Seine Mannschaft begann mit Daniel Diener auf der rechten Verteidigerposition und Brice Nagel (der übrigens als „Breiß“ Nagel vom Stadionsprecher angekündigt wurde) vor ihm. Zurück im Team Patrick Quinten, dessen Verletzung zum Glück nicht so schlimm war wie befürchtet. Schon als die ersten Bälle hüben wie drüben versprangen, wurde uns Zuschauern rasch klar, dass unser ansonsten „gepflegtes Kurzpassspiel“ auf diesem Acker das falsch Rezept sein würde. Aber lange konnte sich unser Team nicht auf die äußeren Bedingungen einstellen, versuchte zu kombinieren und zu dribbeln, wo ein schneller, langer Ball in die Spitze mehr Erfolgsaussichten gehabt hätte.
Schon der erste Angriff der Gastgeber funktionierte nach diesem Muster: langer Ball auf den robusten und torgefährlichen Mittelstürmer, dessen Kopfball aber ins Aus ging. Kurz darauf eine Flanke von links, die nur knapp am Tor vorbeiflog. Auch Überherrn machten die Löcher im Platz Probleme. In der 5. Minute hoppelte ein Rückpass zum Torwart so langsam, dass Christopher Schmitt den Ball fast noch vor ihm erwischt hätte und mit dem Keeper zusammenprallte, der daraufhin kurz behandelt werden musste. Überherrn hat weiter mehr vom Spiel, macht mehr Druck. So auch bei einer scharfen Flanke von rechts, die unser Tormann Florian Schworm weit aus der Gefahrenzone boxte. Dann wieder ein Zufallsball. Profiteur des „Zuspiels“ von Patrick Quinten wäre Dirk Ziegler gewesen, wurde jedoch gefoult, ohne dass der Schiedsrichter einschritt. Auch Schmitt hat in der 20. Minute eine Gelegenheit, trifft aber den Ball nicht richtig. Schon im Gegenzug fällt das 1:0. Wie so oft in den ersten Spielminuten sind wir insbesondere bei den zweiten Bällen nicht präsent genug. So konnte Schworm den ersten Ball noch prima abwehren, gegen den nachsetzenden Mittelstürmer hatte er jedoch keine Chance. Kurz darauf ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Überherrn schaltet blitzschnell um, aber Lennart Bohl kann gerade noch rettend eingreifen. Doch das 2:0 wenig später kann er auch nicht verhindern: 29. Minute. Wieder ist der lange Mittelstürmer nicht zu halten und markiert seinen zweiten Treffer – etwas glücklich und aus unserer Position auch abseitsverdächtig. Wieder waren wir von den Gegenspielern zu weit weg.
Unsere Anhänger machen ihrem Unmut über Art und Weise des Auftritts ihrer Mannschaft immer mehr Luft. Denn wieder und wieder lassen wir dem Gegner zuviel Raum, so dass Torwart Florian Schworm immer mehr in den Blickpunkt rückt. Erst langsam können wir uns von dem Überherrner Druck befreien. Ein Freistoß von Brice Nagel auf „Toffi“ Schmitt, kann zunächst abgewehrt werden. Doch landet der Ball bei Christoph Fuhr, der mit vollem Risiko direkt drauf hält. Leider drüber. Noch ein schöner Angriff unserer Jungs von rechts über Ziegler, der erneut nur mit einem Foul gebremst werden kann. Bei dem Freistoß kommt Eric Fuhr einen Schritt zu spät. Ecke von rechts. Daraus entwickeln die Gastgeber einen gefährlichen Konter, bei dem Mittelfeld und Defensive wieder nicht richtig aufgepasst haben. Wieder ist der Neuner frei, fabriziert jedoch zum Glück einen Fehlpass. Dann hat Hajriz Kabashi eine Zufallschance. Doch sein schöner Schuss geht knapp am langen Eck vorbei ins Aus.
Bischmisheim beginnt die zweiten 45 Minuten mit einem taktischen Wechsel zwischen Brice Nagel und Daniel Diener, was sich stabilisierend bemerkbar macht. Die erste Chance hat „Toffi“ mit einem Kopfball, der allerdings vorbei geht. Eine gut getretene Ecke, ein Ball der an Freund und Feind vorbei geht, kommt letztendlich zu Kapitän Schmitt, der gegen die schlampig deckenden Überherrner eher am Ball ist und ihn am herausstürmenden Torwart vorbei ins Netz schießt. Das 1:2 in der 51. Minute. Nur vier Minuten später hat Kabashi den Ausgleich auf dem Fuß. Von Schmitt über Fuhr der Ball zu ihm, doch Hajriz schießt leider mit voller Wucht drüber. Unser Team setzt nach. Ecke Bischmisheim. Doch der Torwart fischt den Ball souverän. Ecke auf der Gegenseite von links. Der Neuner kommt ungehindert zum Kopfball. „Flo“ hät den Ball sicher. Wieder ein Aufreger um den Schiri, der offensichtlich von der Vorteilsregel noch nichts gehört hat. 68. Minute, eine Riesenausgleichschance. Verwirrung im Strafraum von Überherrn. „Toffi“ und Daniel Diener schaffen es aber nicht, den Ball ins Tor zu schießen. In letzter Sekunde zur Ecke gerettet. Und nur eine Minute später „belauscht“ Eric Fuhr den um Haupteslänge größeren Torwart. Bevor der Keeper den Ball in seinen fangbereiten Händen halten kann, überköpft ihn Eric. Doch sein Ball geht ganz knapp am Pfosten des leeren Tores vorbei ins Aus! Klasse gemacht, aber leider nicht mit dem erhofften Erfolg.
71. Minute. Trainer Görgen wechselt: Julian Hollinger und Nicolas Timmermann kommen für Quinten und Nagel. Der Ausgleich wäre inzwischen gerecht. In der 85. zeigt der schwache Schiri Lennart Bohl Gelb und gibt Freistoß für die Gastgeber. Der kommt gefährlich Richtung Fünf-Meter-Raum, Eric Fuhr wehrt per Kopfball ab. Ein Gegner erwischt die Kugel aber ebenfalls mit dem Kopf – vorbei. Hajriz Kabashi setzt sich durch. Doch statt abzuspielen sucht er den Abschluss. Überherrn schwimmt, hält aber den knappen Vorsprung. Und kann kontern. „Flo“ rettet zur Ecke. Ein bisschen Extratime in diesem Zitterspiel. Dann ist die Partie, in der bei Torben Görgen wieder Hüftschmerzen und bei Nicolas Timmermann Leistenschmerzen aufgetreten sind, vorbei. Schade. Das Unentschieden war dicke drin.
Abgesehen von der schwachen ersten Hälfte laufen einige Spieler ihrer Form derzeit hinterher. Kampfgeist ja, aber die Köpfe scheinen nicht frei zu sein. Soll die Begegnung am kommenden Sonntag, 1. April gegen Abstiegskandidat Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern nicht zu einem Aprilscherz für uns werden, sollte Trainer Volker Görgen den Jungs mal ins Gewissen reden. Vielleicht hilft das beim nächsten mal für 90 Minuten Konzentration.