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Spielberichte 1. Herren


Nach den erfolglosen letzten Wochen versuchte Trainer Markus Kneip, mit personellen und taktischen Umstellungen die Wende zu erzwingen. Es wurde mit zwei Spitzen gespielt und Christopher Hild stand erstmals in der Starfelf.
In einer schwachen Anfangsphase beider Mannschaften erzielte Hussein Issa ein Abseitstor (6.) und Johan Talamona zirkelte einen gefährlichen Aufsetz-Freistoß auf das Theleyer Tor (13.). In der 15. Minute hatte der SSV Glück, als ein Foul von Lutz Klein haarscharf an der Strafraumgrenze nicht zu einem Elfmeter führte. In der 20. Minute erzielte dann aber Jan Neubauer mit einem Traumtor (indirekter Freistoß aus 25 Metern in den Winkel) die erlösende Überherrner Führung. Theley hatte danach (31. und 40.) noch zwei gute Chancen zum Ausgleich, so dass die 1:0-Halbzeitführung insgesamt doch etwas glücklich für den SSV war.
Überherrn kam mit zwei neuen Stürmern und etwas mehr Schwung aus der Pause, musste aber in der 50. Minute bereits den Ausgleich hinnehmen. Auch hier wurde ein Freistoß über die Mauer in den Winkel gezirkelt, diesmal vom Theleyer Stefan Groß. Das 2:1 wurde Überherrn dann geschenkt, denn der sonst gute Gäste-Torwart Andreas Reis ließ den Ball einen Meter vor seinem Tor einfach aus den Händen fallen und Jan Neubauer musste nur noch eindrücken (60.). Jetzt dachte jeder, der SSV könnte seine Niederlagenserie endlich beenden, es folgten auch gute Aktionen und einige gute Chancen, auf 3:1 zu erhöhen (64. Engelhardt, 72. Talamona, 77. Baltes), das nächste Tor machte zur Überraschung aller aber wieder der VfB Theley (79.). Torschütze Christian Ernst wurde nicht richtig angegriffen und konnte ungehindert nach einer Drehung mit einem schönen Schuss aus 16 Metern einlochen. Überherrn spielte natürlich weiterhin auf Sieg und eröffnete somit Theley Konterchancen. Eine davon führte so zum 2:3. Wieder wurde nicht richtig angegriffen und Marc Schilly traf aus 16 Metern in die rechte untere Ecke (84.). Danach wurde noch die Brechstange ausgepackt, aber außer einem Kopfball von Jan Neubauer in der 93. Minunte, der gehalten wurde, kam nichts mehr dabei heraus.
Fazit: Nach 9 Spielen ohne Sieg und 6 Niederlagen in Folge ist die Stimmung in Überherrn auf dem absoluten Tiefpunkt. Ein solches Spiel, zweimal geführt und gegen einen keineswegs überragenden Gegner, muss man einfach gewinnen! Bei den Gegentoren zum 2:2 und zum 2:3 lieferte die SSV-Defensive ein ganz schwaches Bild ab.
Tore: Neubauer (2)
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Nach der ordentlichen Leistung in Noswendel erhoffte man sich in Besch endlich die noch benötigten Punkte für den Klassenerhalt. Doch es sollte einmal mehr anders kommen...
Die erste Halbzeit "plätscherte" zunächst gute 30 Minuten dahin, der SSV hatte in dieser Zeit zwei Chancen durch Hussein Issa (7.) und Felix Fahrenkamp (18.), kam aber ansonsten nicht richtig in Tritt. Der Perler Stürmer Andre Steger ließ bei einem Weitschuss kurz seine Gefährlichkeit aufblitzen (21.). Danach wurde der SSV etwas stärker und konnte sich bis zur Pause noch weitere gute Einschussgelegenheiten erarbeiten. Die größte davon vergab Jan Neubauer in der 31. Minute, als er aus 14 Metern zu lange mit dem Abschluss zögerte und dann am Tor vorbei schoss. Auch Hussein Issa zielte zweimal am Tor vorbei (32., 41.), es blieb somit beim 0:0 zur Pause.
Die 2. Halbzeit begann gleich mit einer weiteren Doppelchance in der 46. Minute (Baltes verpasst knapp, Fahrenkamp scheitert am Torwart), dann (49.) hatte die SG Perl/Besch eine seiner seltenen Torszenen - Andreas Herbst schoss nach Zuspiel von Andre Steger aber neben die Kiste. Es folgten einige gute Aktionen des SSV und ein Tor von Felix Fahrenkamp (54.), dem der sonst gute Schiedsrichter Meisberger zum Erstaunen der Überherrner Anhänger aber seine Anerkennung wegen angeblicher Abseitsstellung versagte. In der 55. Minute schoss Andre Steger über das Überherrner Gehäuse, nach 60 Minuten traf Johan Talamona für den SSV den Pfosten. Dann war wieder Perl dran, aber Torwart-Talent Nils Reimsbach konnte den Schuss von Andre Steger aus der 61. Minute glänzend parieren. Es folgte in der 72. Minute die wohl größte SSV-Chance des Spiels: Der Perler Torwart Sascha Apitz prallte mit einem seiner eigenen Mitspieler zusammen, der eingewechselte Dirk Wagner legte den nach dem Zusammenprall frei gewordenen Ball dem besser postierten Jan Neubauer auf, dieser hätte aus 10 Metern nur noch einschieben müssen, drosch den Ball aber über das Tor. Nach einer längeren Unterbrechung (Apitz hatte sich beim Zusammenprall verletzt und musste ausgewechselt werden - an dieser Stelle gute Besserung!) konnte sich der SSV keine guten Chancen mehr erarbeiten und man fing sich in der 90. Minute auch noch den Gegentreffer zur 1:0-Führung für Perl durch Andreas Herbst ein. Auch in der langen Nachspielzeit gab es keine Gelegenheiten mehr für den SSV, aber Perl/Besch hätte in der 97. Minute bei einem Pfostenschuss fast noch auf 2:0 erhöht. Am Ende stand der für Perl etwas glückliche 1:0-Sieg auf dem Ergebnistableau.
Fazit: Gegen einen schwachen Gegner zeigte der SSV eine schwache Vorstellung. Dennoch hätte das Spiel locker gewonnen werden können, doch die Chancen wurden kläglich vergeben.
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der SG):
Im ersten Spiel der Rückrunde empfingen wir mit Überherrn ein Team, welches uns im Saisoneröffnungsspiel keine Chance ließ. Doch diesmal hielten wir gut dagegen und es entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel mit abwechselnden Drangperioden von uns und unseren Gästen. Letztendlich gelang Andreas Herbst in den letzten Minuten mit einem platzierten Schuss der Siegtreffer.


Auch "Ohne Vier" (Höfer, Paquet, Keil und Fritz fehlten) wollte der SSV in Noswendel die kleine Niederlagenserie beenden. Im Tor bekam Nils Reimsbach erstmals von Beginn an seine Chance und auch Hussein Issa stand wieder in der Startelf.
Von Beginn an nahm der SSV das Heft in die Hand, der Aufstiegsanwärter kam auf seinem eigenen Hartplatz nur selten vor das SSV-Tor. In der 13. Minute allerdings konnte Nils Reimsbach sich zum ersten Mal in allerhöchster SSV-Not auszeichnen, als ein Noswendeler Spieler alleine auf ihn zukam, er allerdings glänzend reagierte. Ansonsten gehörte die erste knappe halbe Stunde dem SSV, der sich viele gute Aktionen erarbeitete. Dann folgten fulminante Minuten 27 bis 29: Zunächst brachte Nils Reimsbach einen Noswendeler Angreifer nach einem schwachen Rückpass aus der SSV-Abwehr im Strafraum zu Fall, konnte den fälligen Strafstoß dann aber hervorragend parieren und auch den Nachschuss zur Ecke abwehren. Aus dieser Ecke heraus gelang Noswendel dann allerdings doch der 1:0-Führungstreffer durch Fritz Gard, der nicht ordnungsgemäß markiert war und aus kurzer Distanz einlochen konnte. Genau wie vor dem Tor war der SSV auch danach die bissigere Mannschaft und zeigte noch viele schöne Spielzüge, konnte daraus allerdings kein Kapital schlagen, so dass es mit dem 1:0 in die Pause ging.
Auch in der 2. Halbzeit sollte das "Spielchen" weitergehen: Überherrn machte das Spiel, Noswendel wartete auf die Fehler des SSV... Zunächst hatte Patrick Szefer bei einem Kopfball nach einer Ecke in der 51. Minute Pech, dass dieser auf der Linie noch geklärt werden konnte. Dann folgte das bittere 2:0: Eine lang geschlagene Noswendeler Ecke wurde an die Strafraumlinie aufgelegt, dieser Rückraum war aber nicht ordnungsgemäß gedeckt, so dass Andreas Haupenthal Maß nehmen und den Ball aus 16 Metern in die Maschen befördern konnte. Doch auch nach diesem erneuten Rückschlag kam der SSV wieder zurück. Zunächst hatte Jan Neubauer eine Gelegenheit, schoss aber viel zu hoch (61.), dann aber nahm sich Hussein Issa ein Herz und donnerte den Ball aus 28 Metern unhaltbar in den Winkel des Noswendeler Tores - 2:1-Anschlusstreffer (62. Minute). 5 Minuten später zog Hussein Issa wieder ab, traf aber diesmal aber leider nur die Latte. Noswendel zeigte nun eine Reaktion und wollte die Partie entscheiden. In der 74., 78. und 85. Minute kam der Gastgeber so zu drei richtig guten Gelegenheiten (Schuss knapp drüber, Lattentreffer und Kopfball drüber), ehe der eingewechselte Dirk Wagner für den SSV nach einem weiten Freistoß den Ausgleich auf dem Kopf hatte, den Ball allerdings zu spät kommen sah und ihn nur noch auf den Boden köpfen konnte, von wo er über das Tor sprang (86. Minute). Überherrn versuchte unermüdlich weiter, den Ausgleich zu machen und warf alles nach vorne, so dass Noswendel eine Minute vor Schluss bei einem Konter das entscheidende 3:1 durch Jan-Philipp Grünewald gelang, bei dem es dann auch blieb.
Fazit: Das war eine über die gesamte Distanz engagierte Leistung. Aber in den entscheidenden Situationen, sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung, werden zu viele individuelle Fehler gemacht, die eigene Tore verhindern und Gegentore begünstigen.
Tor: Issa
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website der SG):
Die spielerisch bessere Mannschaft war eigentlich Überherrn, die glücklichere aber zweifelsfrei unsere SG, auch wenn es phasenweise nicht danach aus sah. Nach Foul an Tobias Kochems in der 27. Minute, konnte der Gästekeeper den anschließend von Fritz Gard geschossenen Elfmeter parieren. Der Unglücksrabe konnte seinen Fauxpas aber gleich darauf wieder gutmachen, indem er den von Jan-Philipp Grünewald hereingegebenen Eckball in der 29. Minute zum Führungstreffer einlochen konnte. Bis zum Pausenpfiff sahen die zahlreich nach Noswendel angereisten Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das 1:0 sollte bis in die zweite Hälfte halten. Als Andreas Haupenthal dann in der 59. Minute das 2:0 erzielte, kamen auch die Gäste drei Minuten später zu ihrem Anschlusstreffer. Anschließend war für uns Zuschauer wieder Bangen angesagt. Überherrn kam immer häufiger vor Marc Lauers Tor in Spiellaune und unsere Angreifer schienen es bei Fortuna verscherzt zu haben. Allein Grünewald stand zweimal vor dem gegnerischen Tor und blieb dennoch glücklos. Erst im 3. Anlauf konnte er uns und sich selber erlösen: nach schöner Vorgabe von Philipp Müller traf er zum 3:1-Endstand in der allerletzten, 89. Minute.


Vor 200 Zuschauern lief der SSV zunächst mit der Besetzung aus der guten 2. Halbzeit aus dem Primstal-Spiel auf.
Das Spiel war in der 1. Halbzeit ausgeglichen, Überherrn erspielte sich die besseren der ganz wenigen Chancen, aber Gresaubach machte im Stile einer Spitzenmannschaft zwei Tore, allerdings unter kräftiger Mithilfe von Überherrn:
In der 16. Minute fiel das 0:1 durch Johannes Kühn aus kurzer Distanz, nachdem
SSV-Torwart Zenner einen recht harmlosen Kopfball nach einer Standardsituation
nicht festhalten konnte und abprallen ließ. Das 0:2 folgte in der 40. Minute durch Marco Jäckel, der sich in der Mitte nach einem Konter und einem erneuten SSV-Fehler durchsetzen konnte. Zwischen den beiden SC-Toren spielte der SSV ansich den besseren Fußball und hatte durch Christian Paquet in der 31. Minute die riesen Chance zum Ausgleich, er wartete aber nach schöner Vorarbeit von Nico Engelhardt zu lange mit dem Abschluss. In der 38. Minute gab es eine weitere Chance für den SSV, diesmal durch Lutz Klein, der nach einer Kopfball-Stafette am langen Pfosten drüber schoss. Mit dem enttäuschenden und für Gresaubach glücklichen 0:2 ging es in die Pause.
Überherrn kam auch nach der Pause wieder gut in Tritt und hatte in der 50. Minute erneut eine große Torchance durch den eingewechselten Jan Neubauer, der einen Kopfball nach einem Freistoß knapp neben das Tor setzte. Dann folgte ein weiterer Rückschlag in der 60. Minute durch das 0:3. Wieder wurde der SSV nach einem Fehler im Mittelfeld ausgekontert, der Pass durch die Mitte in die Schnittstelle fand Kevin Robert, der allein auf Jan Zenner zuging und das Ding reinmachte. Zu diesem Zeitpunkt war der SSV eigentlich wieder am Drücker und wieder kassierte man ein vermeidbares Gegentor! Aber auch dann gab sich der SSV nicht auf, erspielte sich eine weitere Chance durch Christian Paquet in der 63. Minute, ehe das 1:3 durch Jan Neubauer in der 69. Minute folte. Er traf aus kurzer Distanz nach Vorlage des ebenfalls eingewechselten Pascal Müller über links. Dadurch keimte wieder Hoffnung auf, aber Kapitän Michael Höfer, der sich seit Wochen trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft stellt, verursachte in der 73. Minute einen Foulelfmeter, der durch Tim Scherer sicher verwandelt wurde. Damit war das Spiel dann endgültig gelaufen, dennoch machte der SSV in der 78. Minute noch das 2:4, wieder durch Jan Neubauer aus kurzer Distanz, diesmal nach Vorarbeit von Felix Fahrenkamp über rechts. Danach bemühte sich Überherrn weiter, aber Gresaubach hatte noch die bessere Chance in der 85. Minute bei einem Kopfball, Jan Zenner war diesmal aber zur Stelle.
Fazit: Der SSV hat wieder gute Ansätze gezeigt. Theoretisch könnte man gegen die Spitzenmannschaften der Liga mithalten. In der Praxis macht man aber zu viele individuelle Fehler und kassiert derzeit viel zu viele Gegentore.
Tore: Neubauer (2)
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des SCG):
Beim Spiel in Überherrn gab es zunächst ein beidseitiges Abtasten ohne große Höhepunkte. Nach 16 Minuten fiel dann die Führung für Gresaubach: Einen Kopfball von Kevin Robert ließ der Torwart abprallen und Johannes Kühn traf zum 0:1. Danach machte Gresaubach zu wenig für das Spiel und überließ den Hausherren das Mittelfeld. In dieser Phase kam Überherrn zu einigen Chancen, doch keine dieser Chancen konnte genutzt werden. Nach 40 Minuten dann das 0:2 für Gresaubach: Ein Pass von Tim Scherer landete bei Marco Jäckel, der den Ball am Torhüter vorbei ins Tor spitzelte.
Nach der Pause setzte Überherrn alles auf eine Karte und wollte unbedingt den Anschlusstreffer erzielen, doch Gresaubach schlug in der 60. Minute mit einem Konter eiskalt zu: Tim Scherer setzte Kevin Robert in Szene, der alleine aufs Tor zusteuerte und überlegt zum 0:3 einschob. In der 69. Minute verkürzte Überherrn dann auf 1:3. Nach 74 Minuten wurde Fabian Blass im 16er zu Fall gebracht und Tim Scherer verwandelte den Elfmeter zum 1:4. Nach 78 Minuten konnte Überherrn noch einmal verkürzen und es blieb beim 2:4 für den SCG.


Nach der Heimpleite gegen Freisen wollte man Aufstiegsaspirant Primstal ärgern. Trainer Markus Kneip zeigte sich mit der Trainingswoche wegen vieler Abwesender allerdings nicht zufrieden und dann kam auch noch ein Spieler zum Treffpunkt in Primstal zu spät, so dass die Aufstellung kurzfristig geändert werden musste und die Stimmung nicht sonderlich gut war.
Dennoch ließ der SSV in den ersten 30 Minuten nur zwei Primstaler Chancen zu (3. und 31. Minute), beide male über den starken Primstaler Spielertrainer Lalla vorgetragen. Primstal war optisch überlegen, aber auch der SSV kam hin und wieder vor das gegnerische Tor, so hatte Felix Fahrenkamp in der 10. Minute nach einem schönen Pass von Tim Fritz bei einem Lupfer Pech. In der 32. Minute war es dann wieder Lalla, der nicht gehalten werden konnte und über die rechte SSV-Abwehrseite einen Flachpass vor das Gehäuse brachte, wo Christian Joseph dankbarer Abnehmer aus kurzer Distanz zum 1:0 war. In der 40. Minute traf Felix Fahrenkamp nach einem Sololauf von der rechten Seite in die Spielfeldmitte mit einem Linksschuss leider nur den Pfosten. Primstal hatte mehr Glück: Ein gut getretener Freistoß von der rechten Seite fand am langen Pfosten Marc Pesch, der zum 2:0 erhöhte (44. Minute). Damit ging es auch in die Pause.
Wegen des Rückstandes und einiger Querelen innerhalb der Mannschaft stellte Trainer Markus Kneip zur 2. Halbzeit um. Für Tim Fritz und Jan Neubauer kamen Patrick Szefer und Christian Paquet. Es folgte eine gute 2. Halbzeit, in der der SSV über weite Strecken spielbestimmend war. In der 52. Minute musste erneut der Pfosten für Primstal herhalten, als Christian Paquets Schuss (nach Zuspiel von Patrick Szefer) vom Torwart noch an denselbigen abgelenkt werden konnte. Nach weiteren guten Szenen konnte Nicolas Engelhardt in der 60. Minute den Ball mit seiner Fußspitze kurz vor dem Primstaler Torwart wegspitzeln, er landete aber knapp neben dem Tor. In der 65. Minute fiel dann der verdiente Anschlusstreffer: Nicolas Engelhardt spielte sich durch die halbe Primstaler Abwehr, legte auf Christian Paquet auf und der vollendete aus 10 Metern in die linke Torecke zum 2:1. Es folgten weitere gute SSV-Szenen, die beste Chance zum Ausgleich hatte Felix Fahrenkamp mit einem Linksschuss in der 71. Minute, dieser wurde aber gehalten. Leider wurde die Mühe und das gute Spiel nicht belohnt: In der 84. Minute zeigte Nico Lalla erneute seine Klasse: Ein Einwurf wurde mit dem Kopf auf Lalla verlängert, der erneut über die rechte SSV-Abwehrseite mustergültig in die Mitte auflegen konnte, wo diesmal Jochen Gläser Danke sagte - 3:1. Das 4:1 in der 89. Minute (Andreas Finkler) sowie das 4:2 durch den eingewechselten Dirk Wagner (Kopfball nach Talamona-Flanke) waren nicht mehr spielentscheidend.
Fazit: Wieder einmal hat man gesehen, dass die Mannschaft das Potential hat, mit den Besten der Liga mitzuhalten. Aber es gelingt einfach nicht, das 90 Minuten lang abzurufen. 8 Gegentore in den beiden letzten Spielen sind zudem deutlich zu viele!
Tore: Paquet, Wagner
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Gegen Freisen konnte Trainer Markus Kneip wieder auf Patrick Szefer zurückgreifen, Pascal Müller (Urlaub) und Hussein Issa (Rotsperre) fehlten aber noch. Außerdem stand Ronny Keil berufsbedingt nicht zur Verfügung. Nach drei Unentschieden sollte dennoch mal wieder ein Sieg her, auch wenn mit Freisen ein dicker Brocken nach Überherrn anreiste.
Die Zuschauer sollten ein Spiel mit zwei Gesichtern sehen. Bis auf eine Chance von Freisen in der 6. Minute gehörten die ersten 25 Minuten eindeutig dem SSV, der glänzend aufgelegt war und den Tabellen-Fünften in die Defensive drückte. Christian Paquet drang in der 11. Minute über die linke Seite unwiderstehlich in den Strafraum ein und wurde durch einen Freisener Abwehrspieler von den Beinen geholt. Johan Talamona verwandelte den fälligen Foulelfmeter zur 1:0-Führung (12.). Nur drei Minuten später erhöhte Jan Neubauer mit der Fußspitze am langen Pfosten nach einer Hereingabe von Felix Fahrenkamp auf 2:0. Auch danach hatte der SSV noch weitere Gelegenheiten, so etwa landete ein Schuss von Christian Paquet nach 23 Minuten an der Latte. Mit der Einwechslung des Freisener Top-Stürmers Sebastian Schad in der 25. Minute ging es beim SSV aber bergab. Allen Warnungen von Trainer Markus Kneip zum Trotz wurde Schad nicht eng genug bewacht und konnte die Wende einleiten. In der 29. Minute legte er von der rechten Seite Patrick Clos mustergültig auf und dieser konnte zum 2:1 verkürzen. Den 2:2-Ausgleich besorgte Schad 9 Minuten später gleich selbst, als er sich nach einem steilen Pass durch die Mitte erneut gegen seinen Überherrner Widersacher durchsetzen konnte. Und Freisen nutzte den SSV-Schockzustand, um gleich auch noch das 2:3 draufzusetzen: Luca Schmidt beförderte das Leder mit einer herrlichen Direktabnahme aus 23 Metern ins rechte untere Toreck, unhaltbar für SSV-Keeper Jan Zenner. Statt souveräner Führung hieß es damit Pausenrückstand!
Natürlich war noch lange nichts verloren und der SSV kam mit neuem Selbstbewußtsein aus der Kabine. Die ersten Minuten der 2. Halbzeit gehörten so wieder dem SSV. Doch in der 52. Minute dann der erneute Rückschlag: Ein flacher Freistoß von der Seite wurde quer durch den Überherrner 5er geschlagen, ging an Freund und Feind vorbei und Christof Rauber bedankte sich am langen Pfosten mit dem 2:4. Der SSV war nun bemüht, noch einmal heranzukommen, doch der FC Freisen spielte die Führung gekonnt aus und zeigte das cleverere Spiel. So kam Freisen gegen Ende des Spiels auch noch zu zwei guten Chancen (85. Minute Zenner hälft glänzend, 86. Minute Schad verzieht). Der Treffer zum 3:4-Endstand gelang dem SSV erst kurz vor Schluß: Nach einem Konter durch die Mitte machte Jan Neubauer sein zweites Tor per Flachschuss aus 20 Metern. Danach gab es allerdings keine Möglichkeit mehr für den SSV und es blieb beim verdienten Sieg der Gäste.
Fazit: 25 richtig gute Minuten von Überherrn, den Rest vom Spiel war Freisen abgeklärter und spielerisch besser. Es stellt sich zwangsläufig die Frage, wie es zu einem solchen Leistungseinbruch während eines Spieles kommen kann?
Tore: Talamona, Neubauer (2)
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des FCF):
Am Samstag hat sich die weite Fahrt nach Überherrn gelohnt. Mit einem 3:4 Auswärtssieg und nunmehr 23 Punkten haben wir unser Minimalziel erreicht: Abstieg ist nicht mehr möglich.
Bereits in der 1. Minute hatten wir auf dem Rasenplatz in Überherrn durch Chrissi Bur die Chance zum 0:1, jedoch hat Chrissie noch nicht richtig gezielt und den Ball erstmals nach Frankreich (Platz liegt direkt an der Grenze) befördert. Durch diese Chance bereits am Anfang des Spiels sind wir allerdings nicht aufgewacht sondern scheinbar "eingeschläfert" worde. Wie sonst ist es zu erklären, dass wir dann nach 14 Spielminuten schon 2:0 zurücklagen. Zwar kamen wir dann besser ins Spiel, jedoch merkte man der Mannschaft die Verunsicherung an. Diese legte sich erst, als dann in der 25. Minute Sebastian Schad (kam später von der Arbeit) für Markus Gezleichter eingewechselt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war unser Spiel sicherer und druckvoll nach vorne. Folglich konnten wir bis zur Halbzeitpause das Ergebnis nicht nur egalisieren sondern gingen unsererseits in Führung (Tore durch Patrick Clos, Sebastian Schad und Luca Schmidt) Halbzeitstand SSV Überherrn FC Freisen 3:4. In der 2. Halbzeit haben wir dann das Spiel weitesgehend kontrolliert und den Vorsprung durch ein Tor von Christof Rauber zum 2:4 auf 2 Tore ausgebaut. Lediglich in der Schlussphase kam der Gastgeber zu einigen Chancen, welche dann in der 90. Minute zum Endstand von 3:4 genutzt wurde.
Fazit: Ein solider Auftritt unserer Mannschaft der für die nächsten Partien Hoffnung macht