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Spielberichte 1. Herren


Nach den mäßigen Unentschieden in Bliesmengen und gegen Losheim sollte beim Letzten eigentlich wieder ein Dreier eingefahren werden, um in der Tabelle weiter den Blick nach oben richten zu können. Aber die verkorkste Woche (Rote Karte Issa, kurzfristige Abwesenheit Müller, Verletzung Szefer) sollte sich auch am Samstag fortsetzen. Wegen des knapp gewordenen Personals war übrigens Oldie Dirk Wagner wieder im Kader!
In einer schwachen 1. Halbzeit auf beiden Seiten musste SSV-Torwart Jan Zenner nach einem Fehlpass in der SSV-Abwehr in der 19. Minute in höchster Gefahr retten. Der SSV hatte nach 25 Minuten durch Felix Fahrenkamp seine erste gute Torchance, dieser konnte eine Paquet-Flanke aber aus kurzer Distanz nicht verwerten. Nach einigen weiteren passablen SSV-Minuten fiel der Führungstreffer zum 0:1 durch Johan Talamona mit einem Rechtsschuss aus 20 Metern links unten ins Eck. Steinbach hatte in der 34. Minute allerdings zweimal die Chance zum Ausgleich, als der SSV erneut Unsicherheiten zeigte. Trainer Markus Kneip war trotz der Führung zur Pause überhaupt nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft.
Und so kam es, dass bereits kurz nach Anpfiff der 2. Halbzeit der 1:1-Ausgleich fiel (46.). Nach einem nicht geahndeten Foul an Max Spies erstarrten die SSV-Spieler in Erwartung eines Pfiffes zu Salzsäulen und Benjamin Veith konnte so aus 20 Metern ungehindert Maß nehmen und den Ball unhaltbar in den rechten oberen Torwinkel schlenzen. Steinbach witterte nun seine Chance auf den ersten Saisonsieg und gab Gas. Der SSV dagegen unterbot die schwache Leistung der 1. Halbzeit noch einmal um Längen. Lediglich eine einzige Torchance für den SSV gab es zu verzeichen: In der 62. Minute scheiterete Christian Paquet nach einem Abpraller am Steinbacher Torwart Andreas Scherer. Steinbach machte zwar auch nicht das Spiel seines Lebens, hatte aber nach 85 Minuten die beste Einschuss-Gelegenheit der 2. Halbzeit nach einer scharfen Hereingabe von halb rechts. Auch kurz vor dem Schlusspfiff gab es noch einmal Gefahr vor dem Gehäuse von Jan Zenner, so dass man am Ende mit dem mageren Punkt sogar noch zufrieden sein musste.
Fazit: Unterirdisch schlechte Leistung, glücklicher Punktgewinn. Am besten gleich vergessen, es stehen schwere Aufgaben an!
Tor: Talamona
>> Mannschaftsaufstellungen und Infos zum Spiel
Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des TUS):
Auch im 13. Saisonspiel konnte der TuS Steinbach zu Hause gegen den SSV Überherrn keinen dreifachen Punktgewinn erzielen.
Wie in den Begegnungen zuvor spielte Steinbach einen ansehnlichen Fussball, doch im Abschluss fehlte wie sooft in dieser Runde das nötige Quäntchen Glück oder der gegnerische Torhüter vereitelte beste Einschussmöglichkeiten seitens des TuS. Steinbach drängte unbändig auf den Führungstreffer, doch dieser gelang nach achtundzwanzig Minuten dem SSV Überherrn aus dem Gewühl heraus. Trotz pausenloser Angriffsbemühungen, den Ausgleich zu erzielen konnten die Gäste mit Glück und einer guten Torwartleistung die knappe Führung in die Pause retten.
Direkt nach Beginn der zweiten Spielhälfte wurden die zahlreichen Angriffsbemühungen mit dem hochverdienten Ausgleich belohnt. Nach einer schön vorgetragenen Spielszene über die linke Seite, traf Benjamin Veith mit einem Schlenzer aus zwanzig Metern halbhoch zum vielumjubelten Ausgleich ins Gästetor.
Der TuS kontrollierte weiter die Begegnung, doch ein weiterer Treffer wollte einfach nicht gelingen. Alle Bemühungen der Hausherren scheiterten an der vielbeinigen Gästeabwehr oder am gut aufgelegten Keeper der SSV Überherrn. Kurz vor Ende der Begegnung hatte der TUS noch die Riesenmöglichkeit den Siegtreffer zu erzielen, doch Überherrn konnte auf der Torlinie klären und einen glücklichen Punktgewinn in Steinbach verbuchen.


Bei nur 4 Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz hatte sich die Mannschaft vorgenommen, gegen Losheim die Punkte im Waldstadion zu behalten. Da Patrick Szefer angeschlagen war, musste Trainer Markus Kneip das Team gegenüber den letzten Punktspielen allerdings umstellen. Hussein Issa durfte von Beginn an ran.
Die erste Großchance hatte allerdings der SV Losheim: Mohm, der auch im weiteren Verlauf der Partie nicht in den Griff zu bekommen war, tanzte sich nach 15 Minuten durch die SSV-Abwehr, verfehlte beim Abschluss aber das Tor. Danach kam Überherrn stärker auf und hatte seine besten Gelegenheiten in der 18. Minute (Talamona wartet zu lange nach schönem Pass von Spies) und in der 31. Minute (Engelhardt scheitert ganz frei vor und an Torwart Lohrke nach herrlichem Flankenlauf von Fahrenkamp). Es folgte eine Schlüsselszene des Spiels: Nach einem harmlosen Foul von Hussein Issa und dem entsprechenden Pfiff des guten Schiedsrichters Rosenkränzer machte Issa seinem Ärger Luft, indem er den Ball wegschoss, leider traf er damit genau auf den am Boden liegenden gefoulten Spieler des SV Losheim. Schiedsrichter Rosenkränzer zeigte Hussein Issa nach kurzer Rücksprache mit seinem Linienrichter dafür die Rote Karte (35. Minute). Kurz danach hatte Nicolas Engelhardt erneut eine große Chance, scheiterte aber erneut an Torwart Lohrke. Auch Losheim hätte noch vor der Pause die Führung erzielen können, Jan Zenner war beim Gäste-Kopfball in der 44. Minute aber auf dem Posten. Es ging somit torlos in die Halbzeit.
Durch die nun vorhandene Unterzahl musste der SSV für die zweite Halbzeit natürlich mit veränderter Zielsetzung antreten, nämlich das Spiel in erster Linie nicht zu verlieren. Dennoch gehörten die ersten Minuten dem SSV (46. Neubauer vertendelt nach Freistoß Spies, 47. Kopfball Baltes knapp über das Tor, 54. Fahrenkamp verpasst Abpraller nach Neubauer-Schuss knapp). In der 55. Minute folgte ein Handspiel durch einen Losheimer Spieler am äußersten Strafraum-Eck nach einer Aktion von Nicolas Engelhardt. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Johan Talamona in der 56. Minute souverän zur bis dahin verdienten 1:0-Führung trotz Unterzahl. Doch die Hoffnung auf einen Sieg hielt nur bis zur 60. Minute, als Marco Burgard sich ein Herz nahm und aus 24 Metern mit einem herrlichen Schuss in das rechte untere Toreck unhaltbar zum 1:1 ausglich. Danach hatte der Gast aus Losheim insgesamt mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen: In der 80. Minute zielte Mohm, der alleine vor Torwart Zenner aufgetaucht war, erneut neben das Tor und in der 85. Minute fischte Jan Zenner einen SV-Kopfball mit einer Weltklasse-Parade aus dem linken unteren Toreck. Am Ende blieb es beim sicherlich etwas glücklichen, aber verdienten 1:1.
Fazit: Ein Punkt im heimischen Waldstadion reicht natürlich nicht, um Ambitionen auf den zweiten Tabellenplatz anzumelden. Aufgrund des Spielverlaufs und vor allem der Roten Karte muss man diesmal aber mit dem Punkt zufrieden sein.
Tor: Talamona (Handelfmeter)
>> Mannschaftsaufstellungen und Infos zum Spiel
Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des SVL):
SSV Überherrn - SV Losheim 1:1
Tor: Marco Burgard
Losheim ließ 2 Punkte liegen. Klare Chancen wurden entweder vergeben oder vom überragenden Keeper des Gastgebers vereitelt.


Mit einem Sieg wollte der SSV beim Mit-Aufsteiger in Bliesmengen-Bolchen weiter Boden gutmachen. Christian Paquet durfte diesmal wieder in der Startelf antreten, ansonsten lief die Formation der erfolgreichen letzten Spiele auf.
Nach 10 Minuten war dann auch die erste richtig gute SSV-Chance zu verzeichnen, als eine Flanke von Pascal Müller die Latte streifte und Felix Fahrenkamp im Nachschuss verzog. Der SSV baute sodann im Laufe der 1. Halbzeit immer mehr Druck auf und hatte weitere Großchancen durch Johan Talamona (25. Minute, Schuss von halb links rechts daneben), Christian Paquet (30., Lattenschuss aus 25 Metern), Jan Neubauer (35., verpasst eine Hereingabe von Johan Talamona), Lutz Klein (37., schießt daneben nach einem Eckball) und nochmals Jan Neubauer (45., Pfostenschuss nach Flanke von links). Der Gastgeber hatte dagegen nur eine Großchance nach einem Konter, Jan Zenner war in der 38. Minute aber glänzend zur Stelle. So ging es mit einem für Bliesmengen-Bolchen schmeichelhaften 0:0 in die Pause.
Auch die zweite Halbzeit gestaltete der SSV zunächst überlegen, erspielte sich aber weniger Chancen. Jan Neubauer hätte nach hervorragender Vorarbeit von Johan Talamona in der 52. Minute die Führung erzielen können, vertendelte aber den Ball. Gegen Mitte der 2. Halbzeit hatte Bliesmengen-Bolchen seine beste Phase des Spiels, die größte Gelegenheit hatte aber wiederum der SSV, als Johan Talamona in der 75. Minute mit dem linken Fuß neben das Tor zielte. Nicolas Engelhardt hatte ihn über die linke Seite herrlich freigespielt. In der 79. Minute gelang dem Gastgeber dann das überraschende 1:0. Nach einem Freistoß kam der Bliesmenger Dirk Meiser im 16er frei zum Schuss und versenkte die Kugel im SSV-Tor. Trainer Markus Kneip stellte sofort taktisch auf eine offensivere Variante um, um die drohende unverdiente Niederlage zu verhindern. Jan Neubauer hatte dann auch in der 85. Minute den Ausgleich nach einer Talamona-Flanke auf dem Kopf, traf aber das Tor nicht. In der 88. Minute war es dann aber so weit: Nicolas Engelhardt drückte das Leder nach einer Baltes-Flanke aus kurzer Distanz über die Linie. Der SSV wollte nun auch noch den Siegtreffer und hatte sogar noch einige Torszenen (89. Schuss Baltes wird abgefälscht, 89. Kopfball Neubauer, 93. Schuss Talamona), es blieb aber beim 1:1-Unentschieden.
Fazit: Man weiß nicht, ob man sich freuen soll, dass die drohende Niederlage noch abgewendet werden konnte oder ob man sich ärgern soll, weil drei Punkte durchaus möglich waren.
Tor: Engelhardt
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des SVBB):
Immer noch stark geschwächt musste der SV Bliesmengen-Bolchen an diesem Sonntag gegen den Mitaufsteiger SSV Eintracht Überherrn ran. Nur Yanick Zapp konnte nach überstandener Verletzung wieder zurück in den Kader der Mandelbachthaler.
Der Gast aus Überherrn begann sehr schwungvoll und nahm von Anfang an das Heft in die Hand. Nach und nach erarbeiten sie sich beste Möglichkeiten und der SVB konnte sich wieder nur hinten rein stellen, verteidigen und auf Konter lauern. Gefährlich wurde der Gastgeber nur nach Freistößen, die meist von Dennis Schneider in den 16er von Überherrn geschlagen wurden, aber dort nicht zum erwünschten Erfolg führten. Die beste Chance für die Bliesmenger hatte dann Dennis Schneider in der 38. Minute, als sich Dirk Meiser auf der rechten Seite schön durchtankte und den Ball von der Torauslinie halb hoch vor das Tor flankte. Die Direktabnahme von Schneider konnte der Gästekeeper bravourös zur Ecke klären. Auf Seiten von Überherrn konnte man zwar mehr Chancen verbuchen, aber die Ausbeute war ähnlich schlecht, so dass man zur Halbzeit torlos die Seiten wechselte.
Kurz nach der Halbzeitpause wechselte Trainer Heinz Henkes Bernhard Jahnke ein und das Spiel der Bliesmenger wurde dadurch nach Vorne strukturierter. Der SVB spielte nun besser mit und kam durch Timo Brocker und Dirk Meiser zu einigen Chancen, die allerdings ungenutzt blieben. Auch Überherrn hatte Mitte der zweiten Halbzeit mehrere gute Möglichkeiten.
In der 79. Minute ging der SVB dann in Führung. Nach einem abgewehrten Schneider-Freistoß landete der Ball vor den Füßen von Bernhard Jahnke, der trotz guter Schussposition den besser postierten Dirk Meiser anspielte und dieser überlegt den Ball ins rechte lange Eck einschob. Der Jubel auf Seiten der Gastgeber war groß und man wollte dieses Ergebnis unbedingt halten. Deswegen verteidigte man das Tor nun mit Mann und Maus und es sah ganz danach aus, als ob diese Strategie aufgehen würde. Doch in der 87. Minute schlug der Gast aus Überherrn zurück und konnte nach einer Flanke durch den eingewechselten Nicolas Engelhardt ausgleichen. Doch gaben sie sich damit nicht zufrieden und machten weiter Druck auf das Tor der Mandelbachthaler. So hatte man Glück, dass man nicht noch in der Nachspielzeit das 2:1 fing.
So trennten sich die beiden Mannschaften 1:1.


Der SSV konnte beflügelt von den jüngsten Erfolgen und der Pokalauslosung (FCS) ins Spiel gehen. Trainer Markus Kneip vertraute dabei der Startelf aus dem Bischmisheim-Spiel.
Nachdem Limbach bereits in der 1. Minute gefährlich vor Torwart Zenner aufgetaucht und fast die Führung erzielt hatte, übernahm der SSV die Initiative und zeigte den Zuschauern ein paar richtig schöne Spielzüge. So scheiterte Engelhardt in der 7. Minute am gegnerischen Torwart nach einem herrlichen Angriff über die rechte Seite (Lutz Klein), ebenso scheiterte Clemens Baltes in der 10. Minute, nachdem er von Johan Talamona von der rechten Seite aus eingesetzt wurde und eine Minute später traf Johan Talamona mit einem Linksschuss die Latte. Nach weiteren guten Szenen und zwei weiteren Großchancen (21. Fahrenkamp nach Neubauer-Ablage, 27. Talamona-Kopfball nach Neubauer-Flanke) kam Limbach zu seiner zweiten großen Gelegenheit, schoss aber über das Tor (31. Minute). Dann war es endlich so weit: Nicolas Engelhardt köpfte einen von der linken Seite geschlagenen Talamona-Freistoß zum 1:0 in die lange Ecke (32.) und der bärenstarke Felix Fahrenkamp erhöhte mit einem Linksschuss aus 14 Metern auf 2:0, nachdem Jan Neubauer sich den Ball im Strafraum erkämpft und Fahrenkamp aufgelegt hatte (35.). In der 37. Minute nach einem Freistoß (Torwart hielt glänzend) und in der 39. Minute, ebenfalls nach einem Freistoß (Kopfball Baltes - hatte vermutlich die Linie überschritten), hätte das Ergebnis noch höher geschraubt werden können, es blieb aber beim 2:0 zur Pause, bei dem es bis auf die zwei brenzligen Situationen nichts zu meckern gab.
Die 2. Halbzeit begann mit einem Dämpfer, als Limbach in der 47. Minute mit einem gut getretenen Freistoß über die Mauer in die linke untere Ecke auf 2:1 verkürzte. Doch anders als in den vergangenen Spielen ließ sich der SSV diesmal durch den Anschlusstreffer nicht verunsichern und war weiterhin überlegen. Nach einem schönen Spielzug über Christian Paquet und Johan Talamona schoss Nicolas Engelhardt in der 54. Minute knapp neben das Tor. Es folgte ein kleiner Aussetzer (57. Minute), als ein Limbacher Spieler nach einem langen Freistoß im 16er völlig frei stehend zum Schuss kam, der allerdings das Tor nicht fand. Christian Paquet erlöste die Überherrner Anhänger eine Minute später mit dem 3:1. Lutz Klein, der ein prima Spiel machte, hatte sich zuvor hervorragend über die rechte Seite durchgesetzt und die Kugel über Nicolas Engelhardt zum Torschützen befördert. Es folgte eine längere Leerlaufphase, erst gegen Ende des Spiels konnte der SSV noch einmal auftrumpfen: Johan Talamona setzte in der 86. Minute zu einem unwiderstehlichen Solo an, verzog aber beim Abschluss. Hussein Issa lupfte in der 87. Minute den Ball über den Torwart, aber neben das Tor und auch in der 89. Minute zog der SSV ein kurzes Powerplay vor dem Limbacher Tor auf, konnte aber keinen weiteren Treffer mehr erzielen.
Fazit: Hier war viel Licht und wenig Schatten zu sehen. Die punktuellen Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten sollten aber noch abgestellt werden.
Tore: Engelhardt, Fahrenkamp, Paquet
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Auf dem Bischmisheimer Kunstrasen war man bisher zweimal aufgetreten und musste jeweils eine bittere Niederlage einstecken. Das sollte sich dieses Jahr ändern. Gegenüber der Ballweiler-Elf durften Lutz Klein und Jan Neubauer wieder von Beginn an ran, Tim Fritz und Christian Paquet räumten für sie ihren Platz.
Jan Neubauer, der in der Sturmspitze aufgestellt war, bedankte sich bereits nach 25 Sekunden (!) Spielzeit für das Vertrauen des Trainers mit dem 0:1, als er eine Flanke von Patrick Szefer per Kopfball in die rechte untere Torecke beförderte - Bischmisheim hatte bis dahin überhaupt noch keinen Ballkontakt. Nach einer weiteren guten Aktion in der 9. Minute über die linke "Engelhardt-Seite", die aber abgeblockt werden konnte, war es erneut Jan Neubauer, der zuschlug (13. Minute): Ein Steilpass von Kapitän Michael Höfer landete plötzlich und etwas glücklich im Lauf von Jan Neubauer, nur noch am herausstürmenden Torhüter vorbei ins Tor einschieben musste - 0:2. Diese frühe Führung hätte dem SSV-Spiel eigentlich Sicherheit geben müssen, es wurden aber in der Folgezeit viele leichte Fehler im Spiel nach vorne gemacht. Es reichte in der 1. Halbzeit nur noch zu zwei ordentlichen Angriffen (17. Minute Chance Talamona nach Fahrenkamp-Vorarbeit, 26. Minute Fahrenkamp in guter Position, aber mit schlechtem Abspiel). Defensiv stand das Kneip-Team allerdings sehr diszipliniert und ließ auch nur zwei Bischmisheimer Offensivaktionen zu. Christoph Fuhr tauchte in der 33. Minute vor dem Zenner-Gehäuse auf. Sein Schuss ging aber knapp links neben das Tor. 3 Minuten später rettete Clemens Baltes nach einem schönen Angriff der Gastgeber durch die Mitte. Es blieb zur Pause bei der 0:2-Führung.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Linksschuss von Felix Fahrenkamp aus 18 Metern in der 49. Minute, der am Winkelkreuz, aber nicht im Tor landete. Jan Neubauer war in der 57. Minute einschussbereit nach einem Talamona-Solo, Torwart Schworm konnte aber retten. Dann begann, wie so oft zuletzt, eine SSV-Schwächephase. In der 58. Minute hatte man noch Glück, als Patrick Quinten mit seinem linken Fuß in guter Position das Tor nicht traf. 10 Minuten später war es dann aber so weit: Jan Zenner konnte einen erneuten Quinten-Schuss noch abwehren, aus dem allgemeinen Gewühl vor dem Tor heraus konnte der eingewechselte Kabashi aber zum 1:2-Anschluss vollenden. Bischmisheim witterte nun seine Chance, Überherrn hatte Probleme mit der taktischen Ordnung. Jan Neubauer hatte in der 74. Minute das 1:3 auf dem Kopf, setzte den Eckball von Patrick Szefer aber neben das Tor. Dann war Bischmisheim wieder dran: In der 78. Minute konnte Clemens Baltes einen gefährlichen Schuss noch abblocken, nach 82 Minuten war es dann aber so weit: Nach einem Eckball konnte der Ball nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und landete nach einem Schuss von Schmitt aus 15 Metern an etlichen SSV-Spielern vorbei irgendwie im Tor - 2:2 und es wurden Erinnerungen an das Spiel gegen Ballweiler-Wecklingen vergangene Woche wach... Doch diesmal kam es anders: In der 87. Minute wurde ein Ball lang und hoch in den Bischmisheimer Strafraum geschossen, Johan Talamona setzte sich dort konsequent durch und besorgte den vielumjubelten 2:3-Siegtreffer.
Fazit: Das Ergebnis zählt. Auffällig ist aber, dass immer wieder Schwächephasen das SSV-Spiel beeinträchtigen.
Tore: Neubauer (2), Talamona
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des FVB):
Nach frühem 0:2 prima zurückgekämpft und dennoch 2:3 gegen Überherrn verloren
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Dieser Spruch kam mir in den Sinn, als es schon nach 25 Sekunden 0:1 hieß. Wer zu spät über den neuen/alten Eingang in die Rehbock-Arena gekommen war, hatte ebenso das Tor verpasst, wie unsere Hintermannschaft, die zu spät bis gar nicht eingriff – weder bei der Flanke noch beim gezielten Kopfball des überragenden Mittelstürmers der Gäste.
Im Spiel zweier Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle der Verbandsliga zwischen unserem FV 09 Bischmisheim und dem SSV Überherrn, war der Gast von der ersten Sekunde an hellwach. Und weil unsere Elf noch nicht auf dem Platz angekommen war, kassierte sie das schnellste (Gegen-)Tor in der Geschichte. Nicht genug, als die Truppe begann, sich in die Begegnung zurückzukämpfen hieß es schon 0:2. Bis zur Pause hätte der Gast durchaus höher führen können. Um so erfreulicher, dass unser Team im zweiten Spielabschnitt zumindest zeitweilig Druck auf das gegnerische Tor aufbauen konnte und zum Ausgleich kam. Doch wenige Minuten vor Schluss erwies sich der Gegner erneut cleverer als unsere Truppe, so dass er die Punkte letztendlich verdient mit nach Hause nehmen durfte. Ein herber Rückschlag für unsere Jungs, der sie direkt in den Tabellenkeller führt.
Wie gesagt schon in der ersten Minute fiel der Führungstreffer für den Gast. Eine Flanke von rechts segelte in unseren Strafraum, wo weder unser Torwart noch ein Verteidiger zur Stelle waren, so dass der groß gewachsene Mittelstürmer den Ball unhaltbar ins lange Eck köpfen konnte. Unmittelbar davor hatte ich noch für mich gedacht, welch ungleiches Duelle – unser Eric Fuhr gegen den mindestens zwei Köpfe längeren Stürmer – da war es schon passiert.
Die 3 Fragezeichen: unsere Defensive ???
Diesen Schock galt es zu verdauen. Draußen machten wir uns und der Mannschaft Mut – noch waren 89 Minuten zu spielen. „Besser jetzt als in der letzten Minute“, hieß es. Fast schon wie eine Vorahnung? Jedenfalls tat sich unser Team zunächst schwer, sich von dem viel zu frühen Rückstand zu erholen. Dabei hatte Trainer Volker Görgen die zuletzt erfolgreiche Truppe aufbieten können. Doch unser Spiel blieb zaghaft, unsere Angriffsbemühungen waren harmlos. In der 10. Minute habe ich die erste Tor-Annäherung unserer Mannen notiert, als Dirk Ziegler einen von Christopher Schmitt per Kopf verlängerten Ball aus 18 Meter weit am Überherrner Tor vorbeischoss. Zwei Minuten später stand es schon 0:2. Unser ansonsten zuverlässiger Abwehrchef Dennis Danopoulos konnte ein Zuspiel auf den Torschützen nicht kontrollieren, so dass dieser den Ball nicht nur annehmen sondern auch ohne viel Mühe an Torwart Florian Schworm völlig humorlos vorbeischieben konnte.
Maximal eineinhalb Chancen in Halbzeit eins
Mit dem Vorsprung konnte der Gast leichter und sicherer agieren; im gleichen Maße zeigte sich unsere Mannschaft verunsichert. Angriffsbemühungen gab es zwar, aber eine wirkliche Chance gab es erst nach mehr als einer halben Stunde Spielzeit. Als endlich einmal schnell gespielt wurde und Schmitt Christoph Fuhr mit einem direkt weiter geleiteten Ball wunderbar bediente, dass platzierter Schuss jedoch am linken Pfosten vorbeiging. Obwohl ansonsten das Überraschungsmoment fehlte, kam unser Team etwas auf. Auch weil unsere Youngster Torben Görgen und Daniel Diener zusammen mit Christoph Fuhr im Mittelfeld eine engagierte Partie ablieferten, ohne dass jedoch einer an diesem Tag in die Rolle eines Regisseurs hätte schlüpfen können. Rolf Schenn strotzte zwar vor Energie und feuerte seine Mitspieler ständig an, konnte aber auch keine entscheidenden Akzente nach vorne setzen. Ein gut getimter langer Ball auf Patrick Quinten, der viel zu wenig ins Spiel einbezogen wurde, sich andererseits auch zu sehr versteckte, war noch die beste Chance. Es fehlte nur ein halber Meter... Die letzte Chance in Halbzeit eins hatten wieder die Gäste und wieder ihr zentraler Spieler, der Mann mit der Nummer Neun, nach einer Ecke. Doch sein Kopfball ging über unser Tor.
Wir nähern uns dem Tor von Überherrn an und erzielen den Anschlusstreffer...
Die zweite Hälfte begann wie die erste. Doch diesmal touchierte der Ball nur den linken Pfosten unseres Tores, nachdem unsere Defensive eine Ecke zu kurz und zu ungenau abgewehrt hatte. Danach kam unser Team auf, schaltete sich mit Eric Fuhr der Jüngste ins Angriffsspiel ein. Der Gast blieb cool, wohl wissend, dass ein 0:3 der endgültige K.O. wäre. In der 57. Minute setzt sich Kapitän Schmitt im Spiel eins gegen eins durch, passt auf den links startenden Quinten. Doch dessen strammer Schuss geht knapp vorbei. Nach einer Stunde wechselt Trainer Görgen einen Defensivspieler gegen eine Offensivkraft – dachte ich. Doch zu meinem Erstaunen musste Christoph Fuhr – und für mich bis dahin einer der Aktivposten im Team – seinen Platz für Hajriz Kabashi räumen. Dennoch ein glückliches Händchen des Trainers? Denn unserem Neuzugang, der es noch nicht in die Stammformation geschafft hat, gelang der Anschlusstreffer. Es war das Ergebnis eines gut und schnell vorgetragenen Angriffs, bei dem schließlich Quinten herrlich angespielt sofort abzog. Doch Überherrns Torwart konnte per Fußabwehr klären. Aber nicht weit genug, so dass der Ball schließlich zu Kabashi kam, der den Ball geschickt im linken unteren Eck versenken konnte. 1:2 – Hoffnung keimte auf im Allmet.
Christopher Schmitt trifft wieder - 2:2
Denn jetzt geriet Überherrns Defensive ins Schwimmen. Das sah auch unser Trainer, der einen Doppel-Wechsel anordnete. Lars Silbersack und – für mich ebenfalls überraschend auch Rolf Schenn mussten raus, Marcus Steinert und Brice Nagel kamen für sie. Doch erst war der Gast wieder dran. Wieder ihr Mann des Tages, dessen Kopfball ging knapp vorbei. Jetzt dürfen wir nicht nachlassen und müssen den Druck erhöhen; zur Not auch mit der Brechstange. Dirk Ziegler versucht im gegnerischen Strafraum zu zaubern; es springt nur eine Ecke dabei heraus. Unser Mittelstürmer, der derzeit seiner Form hinterher läuft, fightet dennoch vorbildlich. Nach einer Flanke von „Ziege“ kommt er nur einen Schritt zu spät. Aber schon eine Minute später ist er endlich wieder erfolgreich: In der 79. Minute schafft er den Ausgleich. Eine von Patrick Quinten getretene Ecke kriegt die Deckung nicht unter Kontrolle. „Toffi“ ist zur Stelle und erzielt im zweiten Versuch das 2:2. Auch weil der den Ball geschickt mit dem Körper abschirmt und so dem Verteidiger und dem Torwart keine Chance lässt.
Statt eines Punktgewinns doch noch verloren
Geben sich beide Teams mit dem 2:2 zufrieden? Oder erzwingt Bischmisheim jetzt den Sieg? Ein bisschen sieht es so aus. Aber Überherrn bleibt mit seinen Kontern gefährlich. Einen solchen kann Daniel Diener nur mit einem Foul stoppen – Gelb. Freistoß für die Gäste aus ca. 35 Metern. Der harte Schuss des Neuners bleibt in der gut postierten Mauer hängen. Doch wir kriegen den Ball nicht weg. Im Gegenteil ein Anspiel in die Spitze, wo unsere Deckungsspieler nicht clever genug sind, um den Torschuss zu verhindern und Torwart Schworm beim insgesamt wohl dritten Schuss der Gäste keine Chance hat – 2:3. In der 86. Minute. So gut herangekämpft und jetzt das – ein schon abgewehrter Angriff, aus dem der Gegner das entscheidende Tor macht. Die restliche Spielzeit übersteht Überherrn mit einigen Auswechselungen und Ballgewinnen an der Außenlinie. Wir kommen nicht mehr vor ihr Tor; die Niederlage ist perfekt.
Gegnerischer Mittelstürmer war der Mann des Tages
Lange Gesichter auf Bischmisheimer Seite. Hätte man nicht wenigstens das Unentschieden verteidigen können? So hat es leider nicht gereicht. Die erste Halbzeit weitgehend verschlafen, in der zweiten zwar wesentlich besser gespielt. Was aber nicht genug war, den SSV zu bezwingen. Zumal der Neuner im Sturm wie in der Defensive zum Mann des Tages und des Spiels wurde.
Am kommenden Samstag geht’s zur SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern. Wo wir in der letzten Saison gewonnen haben. Eine Wiederholung dieses Überraschungssieges wäre jetzt angebracht. Grundvoraussetzung: Schon vom Anpfiff an hellwach sein und die Konzentration und das Engagement über die gesamte Spielzeit hochhalten.


Der SSV war in der ersten Halbzeit überlegen und ging aufgrund der wesentlich besseren Chancen verdient mit 2:0 in die Pause, es hätte zur Halbzeit auch gut 3:0 oder 4:0 stehen können. Bereits in der 4. Minute hatte Nicolas Engelhardt die große Chance zur Führung, schoss aber über das leere Tor, nachdem er den Torwart bereits ausgespielt hatte. Dann, nach weiteren guten Gelegenheiten (21. Kopfball Talamona, 23. Engelhardt) in der 35. und 37. Minute ein Doppelschlag: Zuerst erzielte Johan Talamona das überfällige 1:0 mit dem linken Fuß nach Vorlage von Christian Paquet. Danach traf Christian Paquet selbst zum 2:0 nach einer herrlichen Einzelleistung aus halbrechter Position. Es folgten zwei weitere gute Chancen durch Felix Fahrenkamp und Nicolas Engelhardt in der 39. Minute, es blieb aber beim 2:0 zur Pause. Ballweiler hatte in der gesamten 1. Halbzeit nur eine Offensivaktion in der 29. Minute nach einem SSV-Ballverlust im rechten Mittelfeld.
Jeder hatte wohl gedacht, dass das Spiel schon gewonnen war. Jedenfalls folgte eine absolut desolate 2. Halbzeit des SSV. Ballweiler war bemüht, noch einmal zurückzukommen und der SSV machte es dem Gast dabei leicht. Plötzlich prägten viele Fehlpässe und Unsicherheiten das SSV-Spiel. Folglich fiel das 2:1 fast zwangsläufig: Gästespieler Baykara überwandt Torwart Zenner mit einem Heber nach einem unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Danach schien sich der SSV zu fangen und hatte selbst wieder einige offensive Aktionen und gute Chancen, unter anderem ein Lattentreffer von Neubauer (71. Minute). In diese "Erholungsphase" fiel dann aber das 2:2 nach einem Freistoß von der Mittellinie, der kurz vor dem Tor von Nico Welker ins lange Eck verlängert wurde. Danach gab es noch eine riesige Chance für Nicolas Engelhardt (76. Minute), er setzte seinen Kopfball nach einer Paquet-Flanke aber neben das Tor. Kurz vor Schluss hätte auch Ballweiler noch den Siegtreffer erzielen können, als völlige Verwirrung im SSV-Strafraum herrschte. Am Ende stand ein gerechtes 2:2 Endergebnis fest nach zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten.
Fazit: Eine gute Halbzeit reicht nicht! Es wurden zwei wichtige Punkte verschenkt, die das Team näher an das obere Mittelfeld gebracht hätten.
Tore: Talamona, Paquet
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