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Spielberichte 1. Herren


Auswärts hui: 2:0 Erfolg in Weiskirchen
Beim SV Weiskirchen feierte unsere Mannschaft ihren zweiten Auswärtserfolg im zweiten Spiel in der Fremde. Trainer Wolfgang Laudwein änderte die Startformation gegenüber der missglückten Heimpremiere am Donnerstag gegen Saarwellingen auf zwei Positionen: Für den angeschlagenen Christopher Hild rückte Steven Rink in die Startelf, Alexander Zimmer ersetzte Maxime Fister.
Und unser SSV startete fulminant. Nachdem Frederik Kiefers Schuss zunächst geblockt wurde, nahm Tim Kallmeyer den Ball in akrobatischer Manier am Sechzehner volley: Eine ungewöhnliche Flugbahn und etwas Hilfe des Gästetorwarts brachten unsere Mannschaft schon früh in Führung (2. Spielminute). In der Folge merkte man der Truppe an, dass sie die Niederlage vom Donnerstag schnell wieder wett machen wollte, ehe sich gegen einen stärker werdenden Gegner leichte Fehler einschlichen. Dennoch stand die Abwehr an diesem Tag gut und man überstand die erste Drangphase des SV Weiskirchen. Denn inmitten größerer Bedrängnis (es hatte schon den Anschein, als würde man das Spiel erneut nach Führung aus der Hand geben können), schlug Frederik Kiefer in der 31. Minute zu. Nach wunderbarem Steilpass aus unserer Innenverteidigung durch Sascha Riemenschneider tanzte Kiefer einen Gästespieler aus und schob überlegt zum 2:0 aus 10 Metern ein. Jedoch kehrte wieder keine Ruhe vor dem SSV-Tor ein und Jan Zenner musste kurz darauf nach einem Kopfball retten. Ein effektives Spiel bescherte uns also die 2:0-Führung zur Halbzeit, die glücklich aber nicht unverdient war.
In Halbzeit 2 startete man zunächst unverändert, ehe es in der 48. Minute zu einem mit Spannung erwartetem Comeback kam. Für den sichtlich müden Tim Kallmeyer kam der seit mehr als 16 Monaten pausierende Felix Fahrenkamp ins Spiel, der von den mitgereisten SSV-Fans mit lautem Applaus empfangen wurde. Felix ackerte in den letzten Wochen und Monaten unermüdlich und war nach jedem Training (nachdem seine Mitspieler größtenteils schon geduscht waren) noch immer mit dem Ball auf dem Platz zu sehen. Bei seinem ersten Ballkontakt, bei dem er gleich seine fußballerischen Qualitäten sowie seine Schnelligkeit unter Beweis stellte, lag eine Art Knistern in der Luft. An dieser Stelle eine Anmerkung in eigener Sache: Der Verein und vor allem Deine Kameraden freuen sich, dass Du wieder dahin zurückgekehrt bist, wo Du Dich am wohlsten fühlst, Felix! Trotz dieser tollen Nachricht, galt es aber nach wie vor den Auswärtsdreier zu sichern. In der 59. Minute tauchte der Gegner zweimal vor unserem Gehäuse auf, jedoch hielt die Abwehr stand. In der 63. Minute war Christian Paquet hellwach, als er einen missglückten Querpass in der Gästedefensive aufnahm. Sein darauffolgender Schuss ging leider über das Tor. In der 70. Minute zweiter Spielerwechsel in unseren Reihen: Tim Fritz kam für Christian Paquet und nahm die Position von Felix Fahrenkamp im rechten Mittelfeld ein, der nach vorne in die Spitze schob. Maxime Fister kam 5 Minuten später für Alexander Zimmer ins Spiel. Beide eingewechselten Spieler fügten sich nahtlos ein und brachten Frische in unser Spiel. In einer hektischen Schlussphase vereitelte Torwart Jan Zenner gekonnt einen strammen Schuss aus 10 Metern Entfernung und hielt unsere Elf so weiterhin auf Kurs. Kurz vor Ende hätte sich Felix Fahrenkamp beinahe selbst für seine harte Arbeit belohnt, verzog aber knapp vor dem Tor von Weiskirchen. Es blieb beim Zwei-Tore-Vorsprung für den SSV.
Fazit: Super Leistung unserer Mannschaft auf fremdem (schwer bespielbarem) Platz sowie ein verdienter Dreier!
Tore: Kallmeyer, Kiefer
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des SVW):
Die erste Mannschaft lag gestern bereits gegen den SSV Überherrn nach wenigen Minuten in Rückstand und schaffte es nicht, in einem Spiel auf Augenhöhe den Rückstand auszugleichen, geschweige denn das Spiel zu drehen. Vielmehr legte Überherrn Mitte der ersten Hälfte noch einen drauf zum 0:2-Endstand.

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Nach dem Sieg in Bisten ging die Laudwein-Truppe mit viel Optimismus ins erste Heimspiel gegen den alten Rivalen FSV Saarwellingen, wenn auch bereits wieder erhebliche personelle Probleme zu bewältigen waren (Ahmed-Chekkat, Fahrenkamp, Höfer, Mross, Müller und Rink standen nicht zur Verfügung).
Der SSV startete gegen einen zunächst nervösen Gast gut in die Partie und bestimmte die ersten Minuten. Die erste Chance allerdings war Saarwellingen durch einen abgefälschten Freistoß vorbehalten (5. Minute). Doch SSV-Torwart Jan Zenner konnte den Ball glänzend parieren, obwohl er bereits auf dem Weg in die andere Ecke gewesen war. Nur eine Minute später gelang die verdiente Führung durch Frederik Kiefer, der seinen Gegenspieler im Strafraum austanzte und flach aus 10 Metern einschieben konnte - 1:0 (6. Minute). Auch die folgenden Minuten bestimmte der SSV das Spiel, doch nach etwa einer Viertelstunde riss aus bisher ungeklärten Gründen der Faden und man ließ den Gast mehr und mehr ins Spiel kommen. Der Ausgleich folgte prompt in der 20. Minute: Jan Zenner hatte nach einer brenzligen Situation den Ball auf dem Boden liegend in seinen Händen, einem Gästespieler gelang es allerdings, den Ball (regelwidrig?) zu ergattern und so konnte Tobias Schweizer für den FSV ausgleichen. Danach versuchte der SSV, das Spiel wieder langsam an sich zu reißen, der Gast blieb aber viel besser im Spiel als noch zu Beginn der Partie. Tim Kallmeyer hatte in der 43. Minute die große Chance zur erneuten SSV-Führung, als er in aussichtsreicher Position zum Schuss kam, leider traf er den Ball aber nicht richtig. In der 45. Minute zappelte der Ball dann im SSV-Tor, der Treffer wurde wegen eines vorangegangenen Handspiels aber nicht anerkannt. Es ging mit dem 1:1 in die Pause.
Trainer Wolfgang Laudwein brachte zur 2. Halbzeit Alexander Zimmer, der für mehr Ordnung im Mittelfeld sorgen sollte. Nach 10 guten Minuten mit einigen schönen Szenen im SSV-Spiel schlichen sich auch in der 2. Halbzeit Fehler im SSV-Spielaufbau ein. Aber auch der FSV Saarwellingen glänzte keineswegs. Es folgten weitere gute Szenen, bei denen meist Tim Kallmeyer beteiligt war. Zwar hatte auch der Gast hin und wieder eine Chance, insgesamt war man auf der SSV-Bank aber der Auffassung, dass bald die Führung für den Gastgeber folgen sollte. Durch eine Verletzung (Christopher Hild) und eine vom Schiedsrichter "angeordnete" Auswechslung des erst eingewechselten, aber bereits gelb-belasteten Alexander Zimmer musste Trainer Laudwein die Formation umstellen. Der FSV kam in der 73. Minute zu einer Doppelchance, aber Jan Zenner war auf dem Posten. In der 77. Minute hatte der SSV Glück bei einem Pfostentreffer des Gastes. Nachdem auch der SSV eine Chance vergeben hatte (Frederik Kiefer verzieht aus guter Position, 79. Minute), gelang dem Gast in der 81. Minute durch Dominik Paul der 1:2-Führungstreffer, bei dem sich die SSV-Defensive alles andere als gut anstellte. Von diesem Schock erholte sich der SSV nicht mehr, der Gast spielte mit der Führung im Rücken jetzt selbstbewußt auf und Jan Zenner rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt. Das eigentlich gerechte 1:2 wurde dann in der Nachspielzeit durch nachlässiges Verteidigen und Tore von David Gagliardi sowie Radoslaw Szmajduch unnötigerweise noch in eine 1:4-Packung verwandelt.
Fazit: Es gibt noch viel zu tun!
Tor: Kiefer
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Derbysieger! 2:0 Sieg in Bisten
Bereits kurz vor Beginn des mit Spannung erwarteten Gemeindederbys zwischen dem TuS Bisten und unserem SSV musste Trainer Wolfgang Laudwein zum ersten Mal reagieren: Der angeschlagene Pascal Müller konnte aufgrund von Knieproblemen nicht von Beginn an spielen, dessen Part übernahm der frisch genesene Michael Höfer. Beide Mannschaften fingen sehr nervös an. Man merkte, dass niemand bereit war einen Fehler zu spielen, wodurch sich das Spiel größtenteils im "Luftraum" ereignete. Schon in der 11. Minute war unsere Truppe zum ersten Spielerwechsel gezwungen: Michael Höfer musste doch passen, als er unter Wettkampfbedingungen feststellen musste, dass seine alte Verletzung ihn noch immer einschränkte. Steven Rink kam für ihn und spielte die linke Abwehrseite, während Sascha Riemenschneider in die Innenverteidigung rückte. In der 16. Minuten hatte Tim Fritz die erste hochkarätige Chance des Spiels, scheitere jedoch am Gäste-Torwart Both. Im Gegenzug kam auch der Gastgeber zu seiner ersten Möglichkeit, als unsere Mannschaft Spielertrainer Kleinbauer frei zum Kopfball hochsteigen ließ. Der Ball verfehlte unseren Kasten nur knapp. Es entwickelte sich eine spannende Partie, die aber keinesfalls hochklassig war. In der 41. Minute traf Jan Neubauer nach einem Freistoß aus 24 Metern die Latte, ehe unser Torwart Jan Zenner kurz vor der Halbzeit durch einen Freistoß aus gleicher Distanz geprüft wurde: Zenner konnte parieren und der Nachschuss wurde vereitelt. Es ging mit dem Stand von 0:0 in die Kabinen.
Mit Beginn von Hälfte 2 merkte man unserer Mannschaft an, dass sie an diesem Tag unbedingt gewinnen wollte. Im bis dato ausgeglichenen Spiel übernahm der SSV nun das Kommando und erspielte sich klare Feldvorteile. Es dauerte bis zu 58. Spielminute, als Jan Neubauer mustergültig von Frederik Kiefer bedient wurde und aus 4 Metern nur noch einschieben musste. Nur eine Minute später brachte sich unsere Truppe fast um den Lohn ihres Engagements, als der gegnerische Stürmer Ludovic Weber nach einem individuellen Fehler in unserer Abwehr völlig frei vor unserem Gehäuse auftauchte, beim Abschluss aber verzog. Der Ball ging über das Tor. In Minute 66 erzielte Bisten sogar den Ausgleich - wurde aber vom Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsposition zurückgepfiffen. Mit etwas Glück überstanden unsere Jungs die 15-minütige Drangphase des Gegners unbeschadet. In der 72. Minute sorgte dann Tim Fritz nach einem Chaos im Bistener Strafraum per Kopf für die Vorentscheidung. In der Folge wehrte sich unsere Mannschaft nach Kräften gegen die letzten Offensivvorstöße des Gegners und konnte am Ende als hochverdienter Sieger vom Feld gehen.
Fazit: Beide Mannschaften zeigten sich nervös und klarer Kombinationsfußball blieb auf der Strecke. Letztlich war es der größere Wille und neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung ein bärenstarker Kapitän in Person von Jan Neubauer, die den Unterschied ausmachten.
Tore: Neubauer, Fritz
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des TuS):
Im mit Spannung erwarteten Derby verloren wir leider mit 0:2 Toren. Ca. 400 Zuschauer sahen am vergangenen Samstag kein gutes aber ein kampfbetontes und spannendes Spiel. Nachdem unter dem Applaus der Zuschauer eine Fallschirmspringerstaffel den Ball zum Spiel brachte konnte es endlich losgehen. Beide Mannschaften agierten sehr Nervös und es kam kein Spielfluss zustande. Die erste Chance hatte dann plötzlich Tim Fritz vom SSV als er ganz alleine vor Julian Both auftauchte aber dieser glänzend parieren konnte. Fast im Gegenzug die erste Chance für den TuS aber Denis Kleinbauer köpfte eine Flanke knapp am Tor vorbei. Auch Samuel Münz hatte noch eine gute Möglichkeit, zögerte aber zu lange mit dem Abschluß. In der 40.min dann Glück für den TuS als Jan Neubauer mit einem Freistoß an der Latte scheiterte. So wurden beim Stand von 0:0 die Seiten gewechselt. Ähnliches Bild zu Beginn der 2.Hälfte. Viel Kampf und wenige Torraumszenen. In der 58. min aber dann doch ein Tor. Leider klingelte es im TuS Gehäuse. Frederic Kiefer wurde nicht konsequent gestört und dessen Zuspiel konnte dann Jan Neubauer zum 0:1 für Überherrn verwerten. Bereits im Gegenzug die riesen Chance zum Ausgleich. Nach einem Fehler von SSV Torhüter Jan Zenner, der Ludovic Weber mustergültig bediente schoss dieser leider völlig freistehend über das leere Tor. Solch eine Chance muß einfach sitzen!!! Jetzt kam die stärkste Zeit des TuS mit einigen guten Gelegenheiten und einem leider zurecht nicht gegebenen Abseitstores für unsere Mannschaft. In diese Drangperiode fiel dann aber der zweite Treffer für den SSV. Bistens Abwehrspieler konnten 2x nicht richtig klären und Tim Fritz bedankte sich mit einem Kopfballtor zum 0:2 Unsere Mannschaft schaffte es dann leider nicht mehr Überherrn in Verlegenheit zu bringen und so endete das Spiel letztendlich verdient mit 0:2 Toren für Überherrn. Trotzdem waren sich alle Zuschauer nach dem Spiel einig ein tolles Derby gesehen zu haben.

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Zum Saisonabschluss musste man den weiten Weg nach Perl antreten. Es ging immerhin noch um den drittletzten Tabellenplatz, der mit einem Unentschieden gesichert gewesen wäre.
In den ersten zehn Minuten sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen. Überherrn war im Spiel nach vorne bemüht, Perl wartete auf Fehler in der Überherrner Abwehr. In der Folge war der SSV leicht überlegen, ohne jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Nach einer halben Stunde folgte eine starke Perler Phase, die durch viele Fehler im Überherrner Spiel eingeleitet wurde. In der 28. Minute parierte SSV-Keeper Jan Zenner bei einer Perler Chance stark. Nach 35 Minuten folgten weitere zwei sehr starke Szenen vom gewohnt starken Zenner (1 gegen 1 und Fernschuss). Es ging mit einem 0:0 und einem insgesamt ausgeglichenen Spiel in die Pause.
Nach Wiederanpfiff hatte Perl in der 47. Minute eine Großchance durch eine individuelle Fehlerserie der SSV-Abwehr. Eine Minute später aber hatte der SSV eine Gelegenheit durch Hussein Issa. Die Perler Führung fiel in der 50. Minute durch Sippler, ermöglicht durch eine Überherrner Mannschaft, die ohne Gegenwehr agierte. Nach der Halbzeit war Überherrn ganz schwach aus der Kabine gekommen und machte viele Fehler im Aufbauspiel. Es war kaum Gegenwehr in den Zweikämpfen zu sehen. Geburtstagskind Hussein Issa hatte in der 65. Minute seinen großen Auftritt, als er Gelb wegen Meckern und direkt Gelb-Rot wegen erneutem Meckern sah. Jan Zenner stand in der 70. Minute wieder im Mittelpunkt und in der 73. Minute vertendelte Pascal Müller wiederholt den Ball vorm eigenen Strafraum. Den folgenden Freistoß entschärfte Jan Zenner. Nach der gelb-roten Karte von Hussein Issa erfolgte nun auch ein disziplinarischer Bruch im Überherrner Spiel. Meckern untereinander beherrschte das Spielgeschehen, nur noch Perl war am Zug. Jan Zenner war der einzige Überherrner, der Moral zeigte. Das logische 2:0 in der 81. Minute erzielte erneut Sippler. Nicolas Engelhardt hatte zuvor den Ball verloren, die nachfolgende Flanke hatte Christopher Hild geklärt, aber leider auf den Fuß des einschussbereiten Sippler. Das Überherrner Tor zum 2:1 gelang in der 85. Minute dem sonst schwachen Nicolas Engelhardt nach Vorarbeit von Daniel Grauvogel und Lutz Klein. Überherrn warf noch einmal alles nach vorne, auch Torwart Jan Zenner stürmte mit, jedoch ohne Erfolg.
Fazit: Überherrn zeigte eine Leistung, die nochmals klarmachte, warum die Saison so gelaufen ist und warum man verdient absteigen musste.
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Nach der deftigen Packung von Schmelz standen die Zeichen vor dem letzten Heimspiel gegen Saarlouis nicht sonderlich gut. Pascal Thomé profitierte von den anhaltenden Personalproblemen und stand erstmals in der Startelf. Doch wie schon beim letzten Heimspiel gegen Bous zeigte die Kerber-Truppe Moral und sollte am Ende siegreich vom Platz gehen.
Der an diesem Tage überragende Clemens Baltes setzte sich in der 4. Minute im Saarlouiser Strafraum gekonnt durch und wurde zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Daniel Grauvogel in der 5. Minute eiskalt zur frühen 1:0-Führung. Pascal Thomé bekankte sich für das Vertrauen des Trainers in der 14. Minute mit einem Traumtor: Einen Zuckerpass von Clemens Baltes nahm er in vollem Lauf mit der Brust an und zog aus 30 Metern mit dem Vollspann ab, über den herauseilenden Gästetorwart zum 2:0 in die Maschen. Saarlouis war spielerisch eigentlich besser, über seine beiden Außenbahnen stets brandgefährlich und erarbeitete sich einige gute Chancen, vergab diese aber teilweise kläglich (so z. B. in der 19. Minute: aus 3 Metern vor dem leeren Tor an die Latte geschossen). Anders der SSV: Im Stile einer Spitzenmannschaft wurde auch die dritte Chance eiskalt genutzt: Nach einem Angriff über die linke Seite über Sebastien Leonard legte Patrick Szefer Clemens Baltes auf, dieser zog mit seinem linken Fuß aus 20 Metern ab und der Ball landete unhaltbar zum 3:0 im linken Winkel (33. Minute). Mit dieser verdienten, wenn auch glücklichen und etwas zu hohen Führung ging es in die Pause.
Saarlouis hatte sich zur 2. Halbzeit etwas vorgenommen, doch bereits in der 47. Minute folgte der nächste Dämpfer: Wieder war es Clemens Baltes, der nach einem Pass von Daniel Grauvogel das Tor traf - 4:0. Doch bereits drei Minuten später gelang dem Gast der Anschlusstreffer zum 4:1 durch Maik Walter und Saarlouis bließ zur Aufholjagd. In der Folgezeit stand SSV-Torwart Jan Zenner im Mittelpunkt des Geschehens, zeigte mehrmals sein Können und sorgte so dafür, dass der beruhigende Vorsprung Bestand behielt und der SSV die Führung anschließend relativ souverän verwalten konnte. Als sich das Spiel dann langsam dem Ende zuneigte und ein deutlicher SSV-Sieg bevorstand, wurde es überraschend noch einmal spannend: Michael Towarek traf in der 86. Minute mit einem Linksschuss aus 22 Metern in den Winkel und Spielertrainer Carsten Hubrig sorgte in der 89. Minute sogar für das 4:3 und damit für einige Zitterminuten, die aber mit Kampf und Leidenschaft überstanden wurden.
Fazit: Verdienter Sieg - allerdings stand an diesem Tage auch das Glück auf unserer Seite.
Tore: Grauvogel, Thome, Baltes (2)
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Auch für diese Partie standen wieder etliche Spieler nicht zur Verfügung (u. a. Neubauer, Fritz, Spies, Schweizer), so dass mit Adrian Mross, Timo Burgard und Manuel Koenig diese Saison die Spieler Nr. 34, 35 und 36 in der 1. Mannschaft zum Einsatz kamen.
Die Kerber-Truppe gestaltete das Spiel offen, hatte einige gute Szenen und viel Ballbesitz, wurde aber bereits in der 1. Halbzeit mehrmals eiskalt erwischt: Abdullah brachte die FSG schon in der 7. Minute mit einem herrlichen Schlenzer aus 18 Metern mit 1:0 in Führung und Herrmann erhöhte nach 16 Minuten mit einem Kopfball aus kurzer Distanz im Anschluss an einen Freistoß auf 2:0. Das 3:0 folgte in der 25. Minute wieder nach einem Freistoß und einem zu kurz abgewehrten Ball per 14-Meter-Schuss, wiederum durch Abdullah. Die Gastgeber waren von der Spielanlage her nicht drückend überlegen, das Toreschießen wurde ihnen aber einfach zu leicht gemacht. So kam es in der 40. Minute zum 4:0 durch Lalla nach einer Kombination durch die SSV-Abwehrzentrale und in der 45. Minute zum 5:0-Halbzeitstand durch den freistehenden Hilden per Kopf aus kurzer Distanz, wieder nach einem Freistoß.
In der 2. Halbzeit war bei diesem Spielstand natürlich Schadensbegrenzung angesagt und das sollte auch (einigermaßen) gelingen. Dass es für die FSG nur noch zu einem einzigen weiteren Treffer reichte (6:0 in der 85. Minute nach einem Konter durch Kaiser), lag in erster Linie an SSV-Torwart Jan Zenner, der einige Male im 1:1 Kopf und Kragen riskierte und zum anderen an den nachlassenden Gastgebern, die bei sommerlichen Temperaturen ihre Kontergelegenheiten meist schlecht ausspielten. Ach ja, Überherrn tauchte auch ein paar Mal vor dem Schmelzer Kasten auf, richtig zwingende Chancen waren aber nicht zu verzeichnen.
Fazit: Hier hat man gesehen, dass es um nichts mehr ging. Die Spielanlage war gar nicht so übel, die Abwehr glich aber einem Schweizer Käse.
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