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Spielberichte 1. Herren


Bei der abstiegsgefährdeten SG Wadrill/Löstertal wollte sich der SSV nach der Heimniederlage gegen Oppen wieder auf die Erfolgsspur hieven. Tim Kallmeyer rückte ins Team und auch Alexander Zimmer stand wieder zur Verfügung.
Nach einem ganz ordentlichen Beginn kam es auf dem holprigen Löstertaler Rasen nach etwa 7 Minuten zu ersten Unkonzentriertheiten auf SSV-Seite und Chancen für den Gastgeber. In der 10. Minute konnte Jan Zenner im SSV-Tor eine gefährliche Situation durch mutiges Herausgehen noch entschärfen. Zwei Minuten später wurde er jedoch im Nachschuss aus wenigen Metern überwunden, nachdem eine Flanke in den SSV-Strafraum gesegelt war und drei freistehende Wadriller Zeit für mehrere Einschussversuche gehabt hatten. In den Folgeminuten stand ein ums andere Mal der junge Schiedsrichter Frevel mit fragwürdigen Entscheidungen im Fokus des Geschehens, so auch in der 14. Minute, als ein Überherrner Akteur im Wadriller Strafraum in aussichtsreicher Position einfach festgehalten worden war, ein Pfiff aber ausblieb. Überherrn konnte sich dann langsam vom Schock des frühen Rückstandes erholen und hatte - meist durch Jan Neubauer - einige Chancen. Nachdem Jan Zenner in der 22. Minute einmal mehr sein Können bewiesen hatte, indem er einen platzierten Schuss noch um den Pofsten gelenkt hatte, war dann wiederum Jan Neubauer der Torschütze zum verdienten 1:1 in der 35. Minute per 10-Meter-Flachschuss. Vorausgegangen war eine schöne Kombination über Christian Schuh und Frederik Kiefer. Mit einem gerechten 1:1 und dem Gefühl, dass hier ein Sieg möglich wäre, ging es in die Pause.
Trainer Wolfgang Laudwein brachte zwei Minuten nach Wiederanpfiff Alexander Zimmer für Felix Fahrenkamp und beorderte Michael Höfer auf die rechte Offensivseite. Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit gehörte dann auch dem SSV, der das Spiel nun in den Griff zu bekommen schien. Leider kam es bei einem der zu diesem Zeitpunkt seltenen Angriffe der Gastgeber in der 60. Minute zu einem unglücklichen Zweikampf im SSV-Strafraum, der Wadriller Stürmer lag plötzlich am Boden und Schiedsrichter Frevel zeigte auf den Punkt. Der folgende Elfemter wurde durch einen strammen Schuss mitten ins Tor verwandelt (61. Minute). Dieser erneute Rückstand führte zu einem Bruch im Überherrner Spiel. In der 74. Minute konnte ein langer Freistoß, der über die gesamte SSV-Abwehr hinweg den Spieler der Heimmannschaft fand, von diesem gekonnt angenommen und zum 3:1 verwertet werden. Jan Zenner bewahrte den SSV in der 75. Minute durch eine Parade zunächst vor einem weiteren Treffer, doch nur eine Minute später fiel dann das 4:1 per Eigentor nach einer Wadriller Ecke. Damit war das Spiel praktisch innerhalb von wenigen Minuten entschieden. Doch die junge Überherrner Mannschaft zeigte in den verbleibenden Spielminuten trotz des Rückstandes eine engagierte Leistung und gab sich nicht auf. So konnte man wieder ein Übergewicht erringen. Nach einem Foul an Christian Schuh an der Strafraumgrenze konnte Tim Kallmeyer den fälligen Freistoß aus 16 Metern mit einem scharfen Schuss wenigstens zum zweiten Überherrner Treffer verwandeln - 4:2. Dabei blieb es dann auch.
Fazit: Diese Niederlage war unnötig, dieser Gegner wäre zu schlagen gewesen. Es wurden jedoch zu viele Fehler gemacht, die hinten zu Toren führten und vorne zu vermeidbaren Ballverlusten.
Tore: Neubauer, Kallmeyer
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Nach dem Triumph in Haustadt war man sich der Schwere der kommenden Aufgabe bewusst. Oppen hatte schließlich fünf der letzten sechs Partien gewonnen und dazwischen nur gegen Spitzenreiter Perl/Besch verloren. Durch die schwere Verletzung von Christian Paquet war der Kader weiter zusammengeschrumpft. Neben Paquet fehlten gegen Oppen zudem noch Tim Kallmeyer, Alexander Zimmer, Sebastien Leonard, Maxime Fister und Ersatztorwart Dominik Weyand. Die Mannschaft stelle sich somit fast von alleine auf.
Die ersten Spielminuten machten sich die wenigen Zuschauer nur um das Wetter Sorgen, denn pünktlich zum Anpfiff fing es an zu regnen. Auf dem Spielfeld passierte zunächst nicht viel - bis zur 7. Minute: Durch einen Abwehrfehler auf der linken Überherrner Abwehrseite kam der Ball vor das SSV-Gehäuse, wo Jan Zenner zunächst glänzend parieren konnte, dann aber gegen den Nachschuss von Tobias Adam machtlos war - 0:1. Sichtlich geschockt überließ der Gastgeber dem Gast-SSV dann das Spiel. Zwischen der 15. und 30. Minute gelang es Überherrn, das Spiel offen zu gestalten und teilweise auch zu bestimmen. Torchancen wurden aber nicht herausgearbeitet, im Angriff fehlte beim letzten Pass meist die Genauigkeit. Und hinten wurden weiter leichte Fehler gemacht, die dann Oppen wieder besser ins Spiel brachten und zu Chancen verhalfen. Zunächst vergab der Gast einige davon, so z. B. eine glasklare Kopfballchance (37.), doch der zweite Treffer lag in der Luft und fiel dann auch: Erneut konnte Jan Zenner in der 39. Minute zunächst halten, wurde dann aber im Nachsetzen durch Jochen Engel aus kurzer Distanz überwunden - 0:2. Der einzige Überherrner Torschuss der 1. Halbzeit resultierte aus einem Freistoß von Jan Neubauer in der 43. Minute, ging aber knapp über die Latte. So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung für die Gäste in die Kabinen.
Trainer Laudwein wechselte zu Beginn der zweiten Hälfte mit Tim Fritz und Adrian Mross zwei frische Kräfte ein, die dem Überherrner Spiel aber auch keine entscheidende Wende geben sollten. Lange fand das Spiel im Mittelfeld statt; erst in der 66. bzw. 67. Minute waren die ersten Torszenen zu notieren: Zunächst rettete der beste Überherrner, Sascha Riemenschneider, in höchster Not vor dem eigenen Kasten, dann konnte Frederik Kiefer sich über rechts durchsetzen und wenigstens mal eine schöne Flanke vor das Oppener Tor bringen, die aber nicht verwertete werden konnte. Oppen setzte nun hin und wieder mit langen Bällen gefährliche Konter, konnte sich ansonsten aber auf das Verwalten des Vorsprungs konzentrieren. Überherrn zeigte sich zwar bemüht und konnte in der 72. Minute bei einem ordentlichen Angriff noch einmal Gefahr entwickeln (Florian Ladwein verzog aber), wirkte zum Ende der Partie hin aber zunehmend müde und schaffte es nicht wirklich, genügend Druck auszuüben. Die beste Gelegenheit hatte noch Jan Neubauer, als er in der 82. Minute nach einem Konter den Pfosten traf. Letztlich blieb es aber beim absolut verdienten 2:0 für den "falschen" SSV.
Fazit: Überherrn schwach, Oppen stark, gerechtes Ergebnis. Oppen setzte seine Serie konsequent fort und wird sicher noch weiter Boden gut machen in der Tabelle. Überherrn darf mit dieser Leistung keine Ansprüche auf den Relegationsplatz stellen.
Tore: Fehlanzeige!
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Nach der schwachen Leistung gegen Weiskirchen hatte Trainer Wolfgang Laudwein seine Spieler in die Pflicht genommen und aufgefordert, die durchaus noch vorhandene Aufstiegschance nicht leichtfertig zu verspielen. Sascha Riemenschneider und Sebastien Leonard standen für die Mammutaufgabe auf dem Haustadter Hartplatz, wo bisher noch kein Gast gewinnen konnte, leider nicht zur Verfügung. Für sie rückten Tim Kallmeyer und - überraschenderweise - Pascal Müller in die Anfangsformation. Müller, der seit Herbst an einer Verletzung laboriert, hatte sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, obwohl er noch nicht zu 100% fit ist.
Überherrn begann das Spiel beherzt und ging aggressiv zur Sache. Doch bereits in der 6. Spielminute wurde man böse erwischt, als der Gastgeber nach einem SSV-Ballverlust einen wunderschönen Konter über nur drei Stationen per Flachschuss durch Patrick Minas zum 1:0 abschließen konnte. Überherrn war danach bemüht, diesen Schock zu verdauen und nahm den Kampf um die Feldüberlegenheit auf dem Hartplatz an. Es dauerte allerdings bis zur 28. Spielminute, um die erste (sehr) gute Gelegenheit herauszuspielen: Frederik Kiefer wurde von Florian Ladwein, der sich über rechts durchgesetzt hatte, glänzend bedient, beförderte den Ball freistehend allerdings über das Tor. Der SSV bekam das Spiel jetzt langsam in den Griff, Honzrath-Haustadt war aber bei Kontern nach wie vor gefährlich. Mit dem knappen 1:0-Rückstand ging es in die Kabinen, man hatte aber das Gefühl, dass hier noch nichts verloren ist.
Dieses Gefühl sollte sich bestätigen: Nur etwa 60 Sekunden nach Wiederanpiff gelang Jan Neubauer mit einem Flachschuss aus 8 Metern in die linke Ecke der 1:1-Ausgleich, nachdem er von Christian Paquet wunderbar in die Gasse geschickt worden war. Doch die Freude über den verdienten Ausgleich hielt nicht lange: In der 51. Minute zog Torsten Sauber aus 18 Metern ab und der Ball flog wie an einer Schnur gezogen in den linken oberen Torwinkel, unhaltbar für den immer aufmerksamen Jan Zenner im SSV-Kasten - 2:1. Weiter ging es Schlag auf Schlag: Florian Ladwein prüfte in der 54. Minute Torwart Pascal Winter mit einem Aufsetzer. Der Ball hüpfte an die Latte und Jan Neubauer schob den Abpraller am verdutzten Winter vorbei ins Netz - 2:2. In der 64. Minute musste Christian Paquet mit einer Knieverletzung ausscheiden - wir wünschen an dieser Stelle alles Gute! Für ihn kam Alexander Zimmer ins Team. Kurz danach fasste sich Tim Kallmeyer ein Herz und zog aus 22 Metern ab - Torwart Zimmer sah auch diesmal nicht gut aus und ließ den Ball "gewähren" - 2:3. Honzrath hatte in der 75. Minute eine riesen Chance zum erneuten Ausgleich, als der Ball nach einer Flanke von links und einem Kopfball aus kurzer Distanz im Netz landete - Gott sei Dank nur im Außennetz. Danach spielte nur noch der SSV: Frederik Kiefer verwandelte in der 76. Minute nach einer Neubauer-Hereingabe und einem weiteren Torwart-Patzer aus 8 Metern zum 2:4; Christian Schuh erhöhte nach einem Sololauf über den halben Platz in der 83. Minute zum 2:5 und Jan Neubauer machte mit seinem dritten Treffer in der 90. Minute per Links-Direktabnahme aus 16 Metern das 2:6-Endergebnis perfekt. Der (neben Christopher Hild) eingewechselte Tim Fritz hatte noch das 2:7 auf dem Fuß, verzog aber über das Tor.
Fazit: Das war ein ganz wichtiger Sieg - für die Tabelle und für die Moral. Sicherlich hatte Honzrath-Torwart Winter seinen Anteil daran, dass der SSV das Spiel drehen konnte, der Sieg war insgesamt aber sicherlich verdient, wenn auch ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen.
Tore: Neubauer (3), Kallmeyer, Kiefer, Schuh
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Trainer Wolfgang Laudwein stand zum "Auftakt" zwar fast der komplette Kader zur Verfügung, nach der ewig langen Winterpause (letztes Punktspiel am 30.11.13!) und der bescheidenen Vorbereitung mit vielen Niederlagen und personellen Engpässen wusste die junge Mannschaft aber vor dem Spiel nicht genau, wo sie steht. Dennoch sollte mit einem Heimsieg der Abstand zur Tabellenspitze gewahrt bleiben.
Das Spiel begann bei rekordverdächtigen März-Temperaturen holprig auf dem ebensolchen Rasen des Überherrner Waldstadions. Abspielfehler und Mittelfeldgeplänkel beherrschten die Anfangsphase, Chancen waren zunächst Mangelware. Zwischen der 24. und 29. Minute konnte der SSV Überherrn dann erste Akzente setzen und sich durch Schüsse (24. Minute Sebastien Leonard, 29. Jan Neubauer) und einen Freistoß (26. Jan Neubauer) erste Chancen erarbeiten. Dann war aber wieder "Ruhe", bis der Gast aus Weiskirchen in der 44. Minute seine erste Torszene hatte. Jan Zenner lenkte den Schuss aus kurzer Distanz aber über die Latte. Mit einem gerechten 0-0 ging es in die Pause.
Die zweite Hälfte war insgesamt ein wenig besser als die müde erste Halbzeit. Tim Kallmeyer kam für Sebastien Leonard und sollte etwas mehr Elan in das Überherrner Spiel bringen. Zunächst stand aber der (wie immer) gute Torwart Jan Zenner zweimal im Mittelpunkt (48. Rettungstat im Rausgehen, 53. Glanzparade nach abgefälschtem Freistoß). Der SSV hatte seine erste Chance in der 55. Minute, als der ebenfalls hervorragende Gästetorwart Kronz auf der Linie rettete. Jan Zenner musste in der 70. Minute wieder ran, um einen eigenen Abspielfehler wieder auszubügeln. In der 75. Minute reklamierte Überherrn einen Elfmeter nach einem Foulspiel an Frederik Kiefer, aber Schiedsrichter Steimer sah das leider anders. Zwei Minuten später setzte Felix Fahrenkamp einen Schuss an den Pfosten - evtl. wäre hier der Pass in die Mitte die bessere Option gewesen. Überherrn machte jetzt Druck und hatte zum Ende der Partie einige weitere gute Szenen. Die beste Chance machte Torwart Kronz zunichte, als er einen gut getretenen Freistoß von Jan Neubauer entschärfte (90. Minute). In der Nachspielzeit hätte Weiskirchen bei seiner besten Chance des Spiels seinerseits den Siegtreffer erzielen können, der Ball wurde aber freistehend vor Torwart Zenner weit über das Tor befördert.
Fazit: Da war nach der langen Winterpause noch viel Sand im Getriebe. Viele Spieler scheinen noch nicht die erhoffte Form zu haben. Jetzt heißt es, daran konsequent weiter zu arbeiten. Denn es sind noch viele Punkte zu vergeben und der dritte Tabellenplatz ist zu verteidigen. Und wer weiß - Perl und Schwemlingen konnten ihre Spiele zwar gewinnen und den Abstand vergrößern, haben sich dabei aber auch nicht mit Ruhm bekleckert.
Tore: Fehlanzeige!
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Am Samstag trat unsere Mannschaft zu ihrem letzten Pflichtspiel im Jahre 2013 an. Gegner war der FSV Saarwellingen, gegen den es noch eine Hinrundenschlappe (1:4) wettzumachen galt.
Das Spiel begann pünktlich um 16.00 Uhr auf dem schwer bespielbaren Rasenplatz in Saarwellingen. Beide Mannschaften hatten ernsthafte Probleme, auf dem schmierigen Geläuf standhaft zu bleiben. Dennoch entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, in welches Überherrn den besseren Einstieg fand. In den ersten 10 Minuten lag das Gros des Ballbesitzes bei unserem SSV, ohne aber den Gastgeber dabei ernsthaft in Bredouille zu bringen. Danach kam auch Saarwellingen besser ins Spiel, Feldvorteile lagen aber noch immer bei unserer Elf. Das Team um Coach Wolfgang Laudwein schnürte den Gegner größtenteils in der eigenen Hälfte ein. Trotzdem war Saarwellingen immer wieder durch schnelle Vorstöße nach Ballverlusten unserer Mannschaft in Person von Stürmer Christian Hubertus gefährlich. In der 22. Minute dann das 1:0 für den SSV: Nach Vorarbeit von Frederik Kiefer gelang Felix Fahrenkamp der Treffer zum zwischenzeitlichen Vorsprung. Dieser Vorteil galt aber nur für die nächsten 3 Minuten, ehe der Saarwellinger Daniel Walter nach einer Hereingabe von rechts den Spielstand egalisierte. Bedauerlicherweise sah der sonst gute Schiedsrichter nicht, dass diesem Tor eine glasklare Abseitsposition vorausging. Danach kam der Gastgeber besser in die Partie und war stets durch ihr schnelles Umschaltspiel gefährlich. In der 32. Minute gelang dem sich einschaltenden Christian Schuh ein Traumpass in die Schnittstelle auf Felix Fahrenkamp, der allerdings vom Gästetorhüter attackiert wurde. Der Ball prallte zu Christian Paquet, dessen Abschluss wurde aber leider von einem Saarwellinger Feldspieler auf der Torlinie geklärt. Kurz vor der Pause sollte aber dann doch noch das 2:1 gelingen: Nach einem Eckball konnte erneut ein Saarwellinger Spieler auf der Linie klären, der Ball kam aber noch innerhalb des Strafraums zu Christian Paquet. Seine starke Hereingabe wurde von Jan Neubauer ins Gehäuse "gekrätscht". Mit diesem Zwischenstand machten sich beide Mannschaften dann zum Pausentee.
In Hälfte 2 war erneut zunächst unser SSV tonangebend, verpasste aber das erlösende 3:1 ein ums andere Mal. Ab der 60. Minute wurde Saarwellingen dann etwas stärker, die Partie spielte sich über Minuten hinweg an unserem Strafraum ab. Unser Team hielt in dieser Druckphase des Gegners aber gut dagegen und beendete die Saarwellinger Offensive unbeschadet. In der 63. Minute spielte Frederik Kiefer einen schönen Ball der Linie entlang auf Jan Neubauer. Neubauer kam bis auf die Grundlinie und suchte in der Mitte Felix Fahrenkamp mit einer strammen Hereingabe, letzterer verpasste allerdings knapp. Ab diesem Zeitpunkt blieb Überherrn bestimmend, versäumte es aber erneut den Deckel drauf zu machen. Fast wurde man für diese Nachlässigkeiten bestraft, als Saarwellingen in der 80. Minute mit einem Freistoß aus 22 Metern gefährlich war. Jan Zenner parierte den guten Schuss aber glänzend. In der 87. Minute konnten die SSV-Anhänger dann endlich durchatmen, als der nie in den Griff zu bekommende und quirlige Christian Paquet für das 3:1 sorgte. Es blieb danach beim verdienten 3:1-Auswärtserfolg für unsere Truppe!
Fazit: Eine gute Leistung der gesamten Mannschaft auf schwer bespielbarem Platz brachte den 11. Saisonsieg. Nun gilt es in der Winterpause alle Akkus aufzuladen, um im neuen Jahr an die jüngsten Erfolge anzuknüpfen.
Tore: Fahrenkamp, Neubauer, Paquet
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Zum ersten Pflichtspiel des befreundeten Nachbarvereins im Überherrner Waldstadion wurden viele Zuschauer erwartet und es sollten sich auch ca. 300 Interessierte zum Lokalderby einfinden. Zunächst aber wurden die Spieler, die Verantwortlichen und auch die Zuschauer auf eine Gedultsprobe gestellt, denn Schiedsrichter Willy Bauer wurde mit seinem Gespann durch einen Verkehrsstau aufgehalten, so dass das Spiel mit einer 40-minütigen Verspätung angepfiffen wurde.
Trainer Wolfgang Laudwein musste auf den verletzten Christian Schuh verzichten, schöpfte ansonsten aber aus dem Vollen. Frederik Kiefer und Michael Höfer rückten wieder in die Startelf.
In den ersten Minuten beschnupperten sich die Kontrahenten zunächst, Felix Fahrenkamp setzte in der 5. Minute einen ersten Warnschuss, Gäste-Spielertrainer Denis Kleinbauer versuchte sich in der 7. Minute mit einem Fernschuss. Doch dann ging es richtig los: Kapitän Jan Neubauer konnte in der 10. Minute nach einer schönen Hereingabe durch Christian Paquet von rechts aus kurzer Distanz die 1:0-Führung erzielen und nur drei Minuten später war es erneut Jan Neubauer, der zum 2:0 traf. Diesmal wuchtete er den Ball nach einem langen Diagonalpass von Pascal Müller aus 25 Metern von halb rechts in die lange Ecke. Das war ein Auftakt nach Maß für den SSV und nicht wenige Zuschauer erwarteten bzw. befürchteten nun einen Kantersieg des SSV. Bisten zeigte sich aber relativ unbeeindruckt und konnte die folgende Viertelstunde ausgeglichen gestalten. Das letzte Drittel der 1. Halbzeit gehörte aber wieder dem Hausherrn - Felix Fahrenkamp und Jan Neubauer tauchten mehrmals gefährlich vor dem Bistener Tor auf, ein weiterer Treffer wollte aber nicht gelingen. In der 43. Minute musste Innenverteidiger Pascal Müller verletzungsbedingt ausgewechselt werden und Trainer Wolfgang Laudwein schickte Alexander Zimmer auf den Platz. Überherrn ging schließlich mit einer verdienten 2:0-Führung Richtung Pausentee.
Da sich der SSV in der 2. Halbzeit bisher meist steigern konnte, waren alle SSV´ler zuversichtlich, dass dieses Spiel souverän nach Hause gespielt wird. Dem sollte aber nicht so sein. Überherrn tat sich mit den taktischen Umstellungen nach der Auswechslung von Pascal Müller schwer, machte nach der Pause einfach zu wenig und hatte erst in der 59. Minute nach einem Konter seine erste Offensivaktion der 2. Halbzeit. Bisten bemühte sich, kam aber bis auf einen Kopfball im Anschluss an eine Ecke (61. Minute) zunächst auch nicht zu zwingenden Chancen. Ab Mitte der 2. Halbzeit wurde es dann spannend: Frederik Kiefer hatte in der 64. Minute die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber mit seinem Schuss aus 12 Metern am Bistener Torwart Dümmling. Hier wäre ein Querpass auf die freistehenden Mitspieler vermutlich die bessere Option gewesen. Und wie das im Fußball halt so ist, rächte sich diese Aktion nur wenig später durch den Bistener Anschlusstreffer: In der 67. Minute gelang dem Gast ein Angriff über die rechte Seite. Nachdem mehrere Überherrner Rettungsversuche gescheitert waren, drückte Samuel Münz die Kugel zum 2:1 über die Linie. Das sorgte natürlich für entsprechende Spannung auf dem Platz; nun ging es hin und her. Michael Höfer testete in der 69. Minute den Bistener Keeper mit einem Drehschuss, Christian Paquet tauchte in der 75. Minute aussichtsreich vor dem Kasten auf, konnte den Ball aber nicht richtig kontrollieren. Bisten hatte seinerseits in der 77. Minute eine riesige Chance zum Ausgleich, als ein Fehlpass aus dem Überherrner Mittelfeld in die Bistener Angriffsspitze gespielt wurde und erst in allerhöchster Not gerettet werden konnte. Der eingewechselte Tim Kallmeyer hätte dann in der 80. Minute wieder alles klar machen können, scheiterte aber ebenfalls im 1:1 an Dümmling. SSV-Keeper Jan Zenner zeigte in der 83. Minute seine Klasse, als er einen 18-Meter-Knaller glänzend parierte. Nach einer Paquet-Chance in der 87. Minute folgte im Gegenzug die nächste Bistener Aktion: Ein Kopfball landete am Querbalken, sprang von dort an die Hand von Jan Zenner und dann ins Toraus. Das hätte auch in die Hose - sprich: ins Tor - gehen können! Bisten warf nun alles nach vorne und eröffnete dem SSV in der Nachspielzeit noch einige Gelegenheiten, die durch Frederik Kiefer und Christian Paquet aber kläglich vergeben wurden. Der gute Schiedsrichter Bauer machte dem Treiben beim Stande von 2:1 dann endlich ein Ende.
Fazit: Die Leistung aus dem Pachten-Spiel konnte leider nur in der ersten Halbzeit bestätigt werden. Im zweiten Spielabschnitt gab man das Spiel unnötigerweise aus der Hand und konnte froh sein, dass Bisten seine Großchancen gegen Ende des Spiels nicht nutzen konnte. Mit ein bißchen mehr Cleverness wäre aber auch eine frühe Entscheidung zugunsten des SSV möglich gewesen.
Tore: Neubauer (2)
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Und hier der Spielbericht aus Sicht des Gegners (von der Website des TuS):
Mit Spannung erwarteten zahlreiche Zuschauer den Anstoß des Gemeindederbys "David gegen Goliath". Zunächst aber wurden die Spieler, die Verantwortlichen und auch die Zuschauer auf eine Geduldsprobe gestellt, denn das Schiedsrichter Gespann wurde durch einen Verkehrsstau aufgehalten, so dass das Spiel mit einer 40-minütigen Verspätung angepfiffen wurde.
Schon in den ersten Minuten suchten beide Mannschaften ihr Heil in der Offensive. Überherrn setzte in der 5. Minute einen ersten Warnschuss. Anschließend eine Großchance durch einen Kopfball von Manuel Haas nach einer schönen Hereingabe von Alex Kepling, aber leider neben das Tor. Spielertrainer Denis Kleinbauer versuchte sich in der 7. Minute mit einem Fernschuss, aber kein Problem für Zenner. Doch dann kam es unerklärlicher Weise zu einer kollektiven Tiefschlafphase des TuS. Leichtfertig wurde der Ball bei eigenem Ballbesitz durch einen Kopfball vertändelt, leider direkt in den Lauf des Überherrner Spielers Paquet. Der konnte von rechts zu dem völlig freistehenden Jan Neubauer passen der dann aus kurzer Distanz die 1:0-Führung erzielen konnte. Nur drei Minuten später war es erneut Jan Neubauer, der zum 2:0 traf. Unsre Abwehr gab die Parole "Abseits" aus, war es aber leider weit und breit nicht und Neubauer ließ sich dann nicht zweimal bitten. Das war ein Auftakt nach Maß für den SSV und nicht wenige Zuschauer erwarteten bzw. befürchteten nun einen Kantersieg des SSV. Bisten zeigte sich aber relativ unbeeindruckt und konnte die folgende Viertelstunde ausgeglichen gestalten und so ging es mit einem 2:0 für den SSV in die Halbzeit.
Nach der Pause tat uns Überherrn den gefallen und beoorderte den bis dahin besten Spieler Jan Neubauer in die Abwehr und gab somit die spielerische Überlegenheit im Mittelfeld an den TuS ab. Bisten bemühte sich, und kam immer besser ins Spiel, aber bis auf einen Kopfball im Anschluss an eine Ecke leider nicht zu zwingenden Chancen. Ab Mitte der 2. Halbzeit wurde es dann richtig spannend. Überherrns Kiefer hatte in der 64. Minute die Vorentscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber mit seinem Schuss aus kurzer Distanz am Bistener Torwart Benjamin Dümmling. Dann endlich der Bistener Anschlusstreffer in der 67. Minute. Nach einem Angriff über die rechte Seite über Ludovic Weber versuchten mehrere Überherrner Spieler den Schuß von Manuel Haas zu klären aber Samuel Münz drückte die Kugel zum 2:1 über die Linie. Hochspannung pur und nun warf der TuS endgültig alles nach vorne war aber dadurch natürlich anfällig für Konter. Überherrn hätte im Anschluß mit zwei Großchancen alles klar machen können scheiterte aber am dann überragenden Torwart "Benni" vom TuS. Dann in der 77. Minute eine riesige Chance zum Ausgleich, als ein Fehlpass aus dem Überherrner Mittelfeld in die Füße von Samuel Münz gespielt wurde und dieser erst in allerhöchster Not von Zenner im Tor aufgehalten werden konnte. Anschl. wieder eine Großchance für den SSV, doch Dümmling klärt erneut. Wenig später ein Fernschuß des TuS - Glanzparade Zenner. Dann die 87. Minute. Ein langer Ball von Haas auf Kleinbauer und dieser weiter mit dem Kopf zu Münz und dieser setzte ebenfalls mit dem Kopf den Ball an die Latte, von dort sprang der Ball an den Körper von Zenner und von dort dann leider über das Tor. Hier hatten die Zahlreichen Bistener Fans den Torschrei erneut auf den Lippen, aber es sollte nicht sein. Wenig später wurde ein gutes und spannendes Derby abgepfiffen.
Fazit: Durch die völlig unnötigen Fehler in der ersten Hälfte brachten wir uns selbst auf die Verliererstraße und hatten auch Glück nicht höher in Rückstand zu liegen. In der zweiten Hälfte steigerten wir uns enorm und hätten am Ende ein Unentschieden doch noch verdient gehabt.

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