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Spielberichte 2. Herren


Unsere Mannschaft wollte für die bittere 1:4 Niederlage zum Saisonauftakt Revanche und setzte den SVF von Beginn an unter Druck. Bereits nach 3 Minuten hätte Steven Schmitt unsere Elf bringen können, wenn nicht sogar müssen, doch mit seinem schwächeren rechten Fuss bugsierte er die Kugel knapp links am Felsberger Gehäuse vorbei. In der Folge entwickelte das Vier-Team weitere gute Chancen, doch Adrian Mross und Co. scheiterten immer wieder am Gästeschlussmann Jan Zenner oder wie Steven Schmitt mit einem sehenswerten Weitschuss an der Latte. Nur wenig später traf Thomas Feld erneut nur die Latte, so daß nun auch noch Pech hinzukam. Kurz vor dem Wechsel hätte Felsberg die mangelhafte Chancenverwertung beinahe bestraft, doch nach Pass von Andreas Schug stand Arthur Bohlender mutterseelenallein vor Torhüter Oliver Eisenbart, der aber lange stehen blieb und den Flachschuss glänzend parieren konnte. Auf der Gegenseite setzte sich der starke Adrian Mross über links durch, flankte mustergültig in die Mitte, wo wiederum Thomas Feld per Kopf zur Stelle war, doch für den geschlagenen Zenner konnte nun ein Abwehrspieler auf der Linie retten. So blieb es beim sehr schmeichelhaften 0:0-Halbzeitstand aus der Sicht der Gäste. Nur 5 Minuten nach der Pause wurde das Spiel dann vollends auf den Kopf gestellt: Florian Maull kam 18 Meter vor dem Tor zum Schuss und erzielte mit der "Picke" zum Entsetzen des SSV das 0:1 für den SVF des ehemaligen SSV-Trainers Michael Kunzler.
In der Folge wurde die Begegnung ausgeglichener und auch Felsberg kam nun häufiger zu guten Torchancen, doch das Vier-Team blieb weitestgehend spielbestimmend. Nach 83 Minuten schien eine Art Vorentscheidung zu fallen, denn nach Foul von Ali Mostefa im Strafraum entschied der Schiedsrichter zurecht auf Strafstoß, doch Oliver Eisenbart reagierte gegen den Schuss in die rechte Ecke glänzend und hielt sein Team in der Partie. 5 Minuten vor Schluss der mehr als verdiente Ausgleich: erneut setzte sich Adrian Mross über links durch und schlug die Kugel scharf vor das Gästetor, wo der Ball an Freund und Feind vorbeihuschte und Christopher Hild am langen Pfosten aus gut 5 Metern zum 1:1 ins Tor drosch.
In den letzten Minuten hatten beide Mannschaften dann keine nennenswerten Möglichkeiten mehr und trennten sich am Ende 1:1-Unentschieden.
Fazit: Aufgrund des Strafstosses und des späten Ausgleichs musste man letztlich sogar noch froh über einen Punkt sein, doch bei einem geschätzten Chancenverhältnis von 10:4 muss sich unsere Elf für den Aufwand endlich mal mit 3 Punkten belohnen!
Tor: Hild


Nach unglücklichen Niederlage beim Spitzenteam in Wallerfangen am vergangenen Sonntag, wollte die Mannschaft von Dieter Vier gegen Gisingen unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und ging bereits nach 5 Minuten in Führung: Thomas Feld spielte aus dem Mittelfeld einen wunderbaren Pass auf Adrian Mross, der dem Gästetorwart Markus Geilenkirchen von halblinker Position mit einem trockenen Flachschuss keine Chance ließ. Doch die Freude über die Führung sollte nur weitere 5 Minuten dauern: nach einem Ballverlust von Achim Willmes griff auch Christopher Hild nicht beherzt genug ein und Sebastian Jakob sagte "DANKESCHÖN" und schoss unhaltbar für Torwart Dirk Gräske zum 1:1 ein. In der Folge wurde Gisingen dank SSV-Schützenhilfe etwas stärker, doch die Gäste kamen kaum gefährlich vor das Überherrner Gehäuse. Ganz anders die Vier-Elf: nach schönem Solo von Hild und präziser Hereingabe hätte Julian Kunzler den erneuten Führungstreffer erzielen können, doch sein Schuss war letztlich zu unplatziert und der Gisinger Schlussmann konnte noch soeben zur Ecke abwehren. Nach dem Wechsel stellte der VfB um und sollte damit schnell zum Erfolg kommen und mit dem 2.Torschuss den 2.Treffer erzielen: Pascal Gersing agierte nun im Angriff und konnte sich nach 48 Minuten gegen den nach Überherrn zurückgekehrten Patrice Stauffer durchsetzen und mit einem satten Schuss aus gut 20 Metern das 1:2 erzielen. Doch der SSV blieb unbeeindruckt und kam seinerseits ebenfalls durch einen herrlichen Flachschuss von Thomas Feld zu seinem zweiten Erfolgserlebnis. In der Schlussphase wurde die Partie immer hektischer: während der SSV bedingungslos sein Heil in der Offensive suchte, spielte der VfB nur auf Konter und hätte mit dem dritten Schuss aufs Gräske-Tor fast den dritten Treffer erzielt, doch Jakob schloss zu unkonzentriert ab und bugsierte die Kugel über den Kasten. Auf der Gegenseite machte es der SSV besser und der eingewechselte Alexander Gorius sorgte nach 75 Minuten mit einem schönen Tor für das 3:2. Doch wiederum sollte die Freude nicht sehr lange währen, denn nach Eckball stand der aufgerückte Libero Roth unerklärlicherweise mutterseelenallein und köpfte den erneuten Ausgleich. Die wütenden SSV-Angriffe führten in den letzten 10 Minuten leider zu keinem weiteren Torerfolg, so daß man dem Gegner, der konsequent in der Chancenverwertung war, regelerecht einen Punkt auf dem Silbertablett servierte.
Fazit: Beste SSV-Akteure: Stauffer, Mross
Unsere Mannschaft bringt sich mit solchen Unkonzentriertheiten wie bei allen Gegentoren zu oft um den eigenen Lohn
Tore: Mross, Feld, Gorius


Beim Tabellenzweiten hatte sich unsere Mannschaft viel vorgenommen, musste aber bereits vor dem Anpfiff den ersten Nackenschlag verkraften, denn aufgrund der Unbespielbarkeit des Wallerfanger Rasens mussten beide Teams auf den tiefen Hartplatz ausweichen. Die Gastgeber fanden zunächst besser in die Partie, doch außer einem gefährlichen Schuss von Kevin Jung brachten auch sie offensiv nichts zustande. Nach etwa 20 Minuten wurde unsere Elf stärker und Paul Hamann hatte innerhalb von 3 Minuten gleich 2 gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer, doch es sollte zum Leidwesen der mitgereisten SSV-Anhänger beim 0:0 bleiben. Nach einer halben Stunde das zu diesem Zeitpunkt überraschende Führungstor des SVW. Einen Angriff des SSV konnte der Wallerfanger Schlussmann nur noch klar vor dem Strafraum mit den Händen entschärfen, doch der Schiedsrichter ließ zum Unmut der Vier-Truppe weiterspielen und Robin Jung nutzte auf der Gegenseite die zeitweilige Unordnung in der SSV-Abwehr mit einem trockenen Schuss ins linke untere Eck zum 1:0. Mit der knappen Führung des Gastgebers ging es in die Kabinen. Nach dem Wechsel ersetzte Stephan Baron den angeschlagenen Michael Vodopivec und hatte auch gleich eine gute Ausgleichschance. Nur wenig später zwang wiederum Paul Hamann den Torwart Wallerfangens zu einer Glanzparade, als er nach einem Eckball den Kopfball noch gerade so aus dem Eck fischen konnte. Die Elf von Dieter Vier blieb weiter am Drücker, doch je länger das Spiel andauerte, desto unkonzentrierter und müder wurde unsere Mannschaft. Wallerfangen setzte fast nur noch auf Konter über die Jung-Zwillinge, doch insgesamt wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen. In der Nachspielzeit gab es noch einmal Aufregung, als ein Wallerfanger Spieler den Ball klar mit der Hand im Strafraum berührte, doch auch dieses Mal blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. In buchstäblich letzter Sekunde konnte erneut Kevin Jung mit dem 2:0 alles klar machen und so kam Wallerfangen zu einem letztlich glücklichen Erfolg.
Tore: Fehlanzeige
Fazit: Ohne Tore kann man eben kein Spiel gewinnen!


Beide Mannschaften hätten heute mit einem Erfolg endgültig in die Spitzengruppe der Kreisliga A Saar vorstossen können und es begann auch recht ordentlich für das Team von Trainer Dieter Vier, denn in den ersten 20 Minuten war der SSV die spielbestimmende Elf und ging folgerichtig nach 10 Minuten in Front: nach schönem Angriff über die linke Angriffsseite fand Lars Lorson den freistehenden Christian Paquet, der mit einem satten Schuss vom Strafraumeck in die "lange" Ecke zum 1:0 einschoss. Doch danach stand der Schiedsrichter immer mehr im Mittelpunkt und verteilt völlig unverständlicherweise bis zur 17.Minute gleich 7 (!) gelbe Karte gegen unsere Mannschaft und gab in der gleichen Minute zunächst einen Treffer der Gäste wegen Abseitsstellung nicht, nach Protesten aber zur SSV-Überraschung dann aber doch und es hieß 1:1. Nach 22 Minuten fiel dann bereits eine Art Vorentscheidung: Christian Paquet sah nach einem Foul gelb-rot und die Vier-Elf musste über 60 Minuten in Unterzahl absolvieren. Doch Hülzweiler wusste mit dieser Überzahl nichts anzufangen und so dauerte es bis zur 45.Minute, ehe der Unpartteiische mit Ali Mostefa gleich den nächsten SSV-Spieler mit gelb-rot in die Kabine schickte. Den anschließenden Freistoß nutzte Hülzweiler gleich zum 2:1.
Mit 11 gegen 9 war es fast ein unmögliches Unterfangen dem Spiel noch eine Wende zu geben und nach 65 Minuten machten die Gäste mit dem 1:3 den Sack zu. Danach gab sich unsere junge Mannschaft etwas auf und der Tabellensiebte kam in der Schlussphase noch zu zwei weiteren Treffern und einem 5:1-Sieg, der allerdings mit der Schiedsrichterleistung einen bitteren Beigeschmack haben sollte.
Fazit: Zum Leidwesen unseres Teams hatte der Unparteiische einen ganz schwachen Tag erwischt und beeinflusste das Spiel mit seltsamen Entscheidungen!
Tor: Paquet


Es war für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel, denn Friedrichweiler hätte mit einem Sieg an unserem Team vorbeiziehen können, während die Vier-Truppe mit einem Auswärtserfolg Platz 5 festigen und gleichzeitig zu den Spitzenmannschaften aufschliessen konnte. Die Partie begann sehr munter, doch beide Teams mussten sich bei kalten Temperaturen zunächst mal an den etwas rutschigen Rasen gewöhnen. Dies schien dem Gastgeber besser zu gelingen, denn mit dem ersten richtigen Angriff ging Friedrichweiler nach einer Viertelstunde in Führung: nach einem Ballverlust wurde ein schneller Konter über links gefahren und in der Mitte war der ehemalige SSV-Spieler Simon Weber einen Schritt schneller als Paul Hamann und drückte die flache Hereingabe zum 1:0 ins Tor. Keine 2 Minuten später der nächste Schock und fast eine Kopie des ersten Gegentreffers: wieder Angriff über links, Flanke auf Weber, der mit einer schönen Direktabnahme aus 11 Metern Rouven Müller keine Abwehrchance ließ. Doch der SSV blieb unbeeindruckt und kam ebenfalls nur 2 Minuten nach dem 2:0 zum Anschlusstreffer: Michael Vodopivec erkämpfte sich einen verlorenen Ball an der rechten Strafraumgrenze zurück und sein Pass landete über Umwege genau bei Lars Lorson, der aus 11 Metern unhaltbar zum 2:1 einschoss. Danach spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab, so daß es mit der knappen SVF-Führung in die Halbzeit ging. Nach der Pause kam der SSV sehr agil aus der Kabine, doch der Schiedsrichter ahndete nach 50 Minuten einen harmlosen Einsatz vom eingewechselten Julian Kunzler im Strafraum selbst zur Überraschung der Friedrichweiler Zuschauer mit Elfmeter, doch Rouven Müller konnte den Schuss flach links abwehren. Danach musste Müller noch einmal Kopf und Kragen riskieren, wehrte aber im Eins gegen Eins ab und vereitelte somit die letzte nennenswerte Möglichkeit des Gastgebers. Der SSV nahm das Heft nun immer mehr in die Hand und Henry Miassa fiel der Ball nach einem Freistoß genau für die Füsse und es hieß 2:2. Nur 5 Minuten später konnte erneut Miassa den Ball im Mittelfeld erkämpfen, passte auf Adrian Mross und der Stürmer schoss trocken zum 3:2 ein.(65.Min)
Weitere 5 Minuten später konnte das Team von Dieter Vier einen weiteren schönen Angriff durch Thomas Feld zum 4:2 abschließen und stand danach in der Abwehr sehr souverän. Friedrichweiler kam kaum noch gefährlich in Strafraumnähe und so gewann unsere Manschaft am Ende absolut verdient mit 4:2!
Fazit: Nach schläfriger Anfangsphase war der gehaltene Elfmeter von Rouven Müller der Weckruf und am Ende gewann die Mannschaft verdient und souverän!
Tore: Lorson, Miassa, Mross und Feld


Das Endergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die Gäste waren insbesondere in der ersten Halbzeit das bessere Team, doch zur Pause führte der SSV mit 1:0, aber alles der Reihe nach: stark ersatzgeschwächt musste Dieter Vier eine "Notelf" auf den Platz schicken, denn Stephan Baron war unter der Woche erkrankt und Nico Engelhardt, sowie Adrian Mross gehörten schon vorab zum Kader der ersten Mannschaft. Scheidberg schien diese Chance nutzen zu wollen und kam besser in die Partie, doch mit dem ersten richtig guten Angriff ging der SSV nach 22 Minuten in Führung: Michael Vodopivec konnte sich über die linke Aussenbahn durchsetzen und sein Querpass versprang Joscha Zielinski etwas, doch Thomas Feld war zur Stelle und markierte seinen zweiten Saisontreffer zum 1:0. Die Sportfreunde antworteten mit wütenden Angriffen und brachten die Abwehr um Achim Willmes mehrmals in arge Bedrängnis, doch Rouven Müller konnte sich 2x glänzend in Szene setzen und wehrte im Eins gegen Eins jeweils ab. Somit musste man die knappe Halbzeitführung schon als glücklich bezeichnen, doch nach dem Wechsel wurde der SSV dann endlich stärker. Scheidberg drängte zwar weiterhin auf den Ausgleich, doch die Angriffe der Gäste wurden meist spätestens am Strafraum abgefangen und Müller brauchte nur noch selten einzugreifen. Nach etwa 70 Minuten dann die Vorentscheidung: nach einem Freistoss stand Lars Lorson plötzlich völlig frei vor dem Tor und schoss den Ball mit links zum 2:0 ins Netz. Nun war die Moral der Gäste endgültig gebrochen und Scheidberg kam in der verbleibenden Spielzeit nur noch einmal gefährlich vor das SSV-Gehäuse, doch ein Kopfball strich knapp über die Latte des Müller-Kastens. Auf der anderen Seite machte es der starke Michael Vodopivec besser und erzielte nach einem Alleingang gut 10 Minuten vor Schluss den dritten Treffer. In der Nachspielzeit konnte erneut Vodopivec auf und davon gehen und erzielte gegen sich nun aufgebende Gäste den 4:0-Endstand.
Beste SSV-Akteure waren Müller, Mostefa und Vodopivec!
Fazit: Nach anfänglichen Schwierigkeit ein verdienter Sieg, auch wenn die Gäste sicherlich keine 4 Tore schlechter waren!
Tore: Vodopivec (2), Lorson, Feld