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Für das Spiel beim Tabellenführer SG Perl/Besch hatte man sich am Samstagmittag eine ordentliche Leistung vorgenommen. Gegen eine starke Mannschaft - die in der Landesliga eigentlich nichts zu suchen hat - wollte das Team um Trainer Wolfgang Laudwein nach einer guten Leistung im Hinspiel mit Kampf und Leidenschaft vielleicht einen Punkt mitnehmen. Die Partie begann allerdings komplett anders als erwartet: Nach zahlreichen Abspielfehlern schon in der Anfangsphase kam Perl/Besch sehr früh zu vielen guten Gelegenheiten. Beeindruckt von der geballten Offensiv-Power der Gastgeber kam im Überherrner Spiel nicht viel zustande. In der 3. und 4. Spielminute war Jan Zenner zweimal zur Stelle, um Perler Angriffe zu entschärfen, die durch fahrlässiges Spiel in der SSV-Abwehr entstanden sind. Bis zur 12. Minute hielt unser Team noch dagegen, ehe Folgendes passierte: Innerhalb von 3 Minuten macht der Gastgeber aus einem 0:0 ein 3:0. Alle Tore fielen über die rechte Seite des Gegners, wo Top-Torjäger Andre Steger den Ball nach schönen Alleingängen quer passte und ein Perler Spieler nur noch den Fuß gegen den Ball halten musste. Damit war das Spiel frühzeitig entschieden und folglich versuchte der SSV nur noch, nicht komplett unter die Räder zu kommen. Mit einem 3-Tore-Rückstand ging es in die Halbzeit.
Nachdem man in den beiden Vorwochen die Aufstiegschancen weitestgehend durch schwache Leistungen verspielt hatte (Heimniederlagen 0:2 gegen Oppen, Auswärtsniederlage 2:4 in Wadrill-Löstertal), standen auch die Zeichen für das Heimspiel am gestrigen Samstag gegen die SG Körprich-Bilsdorf eher schlecht. Das Team von Wolfgang Laudwein hatte mit erheblichen personellen Problemen und einigen Fragezeichen, die erst bis zum Anpfiff geklärt werden konnten, zu kämpfen. So fehlten Christian Paquet, Felix Fahrenkamp, Frederik Kiefer, Sebastien Leonard und Tim Fritz verletzungsbedingt, Michael Höfer und Adrian Mross berufsbedingt. Trainer Laudwein war so zu vielen Umstellungen gezwungen. Gerade im Sturm, wo alle nominellen Stürmer fehlten, musste "getrickst" werden. Doch vorab kann man sagen, dass jeder seine Aufgabe am Samstag erfüllte, auch wenn viele dabei zum ersten mal auf ihrer Position an diesem Tag agierten und manche sogar zum ersten mal bei der ersten Mannschaft aufliefen.
Bei der abstiegsgefährdeten SG Wadrill/Löstertal wollte sich der SSV nach der Heimniederlage gegen Oppen wieder auf die Erfolgsspur hieven. Tim Kallmeyer rückte ins Team und auch Alexander Zimmer stand wieder zur Verfügung.
Nach der schwachen Leistung gegen Weiskirchen hatte Trainer Wolfgang Laudwein seine Spieler in die Pflicht genommen und aufgefordert, die durchaus noch vorhandene Aufstiegschance nicht leichtfertig zu verspielen. Sascha Riemenschneider und Sebastien Leonard standen für die Mammutaufgabe auf dem Haustadter Hartplatz, wo bisher noch kein Gast gewinnen konnte, leider nicht zur Verfügung. Für sie rückten Tim Kallmeyer und - überraschenderweise - Pascal Müller in die Anfangsformation. Müller, der seit Herbst an einer Verletzung laboriert, hatte sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, obwohl er noch nicht zu 100% fit ist.